+++Die wegen Umzug der Webseite nicht zugänglichen Kongresspakete 2019 und 2018 sind nun wieder erreichbar. Danke für Eure Geduld+++ Mein Buch "Mein Biotop auf dem Balkon" erhielt bereits eine 2. Auflage. Ich freue mich so. Danke. +++

Balkon im Juni

Was jetzt im Juni für den Balkon gesät und gepflanzt werden kann, liest Du im folgenden Artikel. Diese Liste ist lang. Welche Aufgaben stehen im Juni an? Natürlich kann auch schon geerntet werden.
Bio-Balkon

Die Lust auf einen schönen, gemütlichen, erholsamen Balkon steigt immer mehr. Wir können den Pflanzen beim Wachsen zuschauen. Jetzt ist Zeit zum Säen und Pflanzen. Was jetzt im Juni für den Balkon gesät und gepflanzt werden kann, liest Du im folgenden Artikel. Natürlich kann auch schon geerntet werden.

Auf dem Balkon kann im Juni gesät werden:

Die Verlinkungen führen zu empfohlenen balkontauglichen Sorten in Demeter-Qualität, also der besten Bio-Qualität.

Auch im Juni werden Radieschen ausgesät. Zeitversetzt, gestaffelt, damit eine lange Ernte möglich ist.
Natürlich können Radieschen zeitversetzt ausgesät werden. Zum Anbau von Radieschen liest Du hier.

Im Juni kann an vor kultiviertem Gemüse gepflanzt werden: 

  • Eissalat, Kopfsalat, Endivien, Kohlrabi, Grünkohl, Knollenfenchel, Blumenkohl
  • Im Juli können noch Tomaten im Container gepflanzt werden. Ebenso Chili und Paprika im Container. Die Saison in der Stadt ist länger, weil es wärmer ist als im Umland.
  • In dieser Jahreszeit ist gutes Angießen besonders wichtig!

Düngung

Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini, Kürbisse bekommen eine Düngung mit biologischem Dünger. Varianten sind Hornmehl, Brennnessel-Jauche, Brennnessel-Smoothie, Schafwollpellets, Ackerbohnenschrot.

Rückschnitt abgeblühter Stauden und Wildblumen 

Etliche Wildblumenarten werden jetzt zurückgeschnitten: Kriechender Günsel, Färberkamille, Ochsenauge, Katzenminze, Wiesenglockenblume, die tolle lang blühende Rundblättrige Glockenblume, Wiesenflockenblume, Skabiosenflockenblume, Zimbelkraut, Wiesenwitwenkraut, Hornklee, Moschusmalve, Gewöhnliche Nachtkerze, Große und Kleine Brunelle, Wiesensalbei, Taubenskabiose, Nickendes Leimkraut, Sandthymian, Kuckuckslichtnelke, Rote Nachtnelke, Heidenelke, Prachtnelke und Kartäusernelke. Es kommt zu einer Nachblüte im Herbst, natürlich weniger üppig als im Frühjahr/Sommer. Aber auch diese schwächere Nachblüte führt noch zur Samenbildung. Lasse diese dann für die Vögel stehen, sie finden den Samen.

Auf dem Balkon wird im Juli der Rückschnitt abgeblühter Stauden und Wildblumen vorgenommen. Es kommt zu einer Nachblüte im Herbst.

Gemüse vereinzeln

Wurden Rote Bete und Möhren zu dicht ausgesät (oder auch die Blumenwiese), muß der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflänzchen vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete (oder auch herausgenommene Wildblumen) können bei vorhandenem Platz wieder eingesetzt werden.

Kartoffeln

Auf dem Balkon werden im Juni Kartoffeln gesteckt.

Mittel- und spät tragende Kartoffeln können noch gelegt werden. Hier kannst Du von unserem ersten Selbstversuch lesen. Vorgekeimte Knollen sind klar im Vorteil. 

Bäume pflanzen

Gehölze im Container können ganzjährig gepflanzt werden. Wurzelnackte Gehölze werden im Herbst eingesetzt.

Willst Du überhaupt etwas in der Stadt Angebautes essen?

Ein Interview zu Schadstoffbelastungen beim innerstädtischen Gärtnern vom 3. Online Bio-Balkon Kongress findest Du hier.

„Schädlinge“ und „Nützlinge“ 

Es ist Blattlauszeit. Lerne den entspannten Umgang mit ihnen. Sie sind wichtige Nahrungsgrundlage für Marienkäfer, Ohrwürmer, Larven der Flor- und Schwebfliegen und vieler Vögel. So erkennst Du Marienkäferlarven, die in ihrer 2-wöchigen Entwicklungszeit 800 Blattläuse vertilgen. In seiner Lebenszeit (ca. 25 – 30 Tage) kann ein Marienkäfer bis zu 4.000 Blattläuse fressen.  Es ist für StadtbalkongärtnerInnen ein großes Erlebnis, wenn sich tatsächlich die Blattlausplage durch das Eintreffen von „Nützlingen“ von allein erledigt.

Habe beim Befall mit Blattläusen einen entspannten Zugang. Es werden Marienkäfer und Florfliegen kommen und diese vertilgen. Auch in der Stadt.

Befall mit Mehltau

Bei trockenen und warmem Wetter können Gurken, Zucchini und Kürbisse vom Echten Mehltau befallen werden. Der Schadpilz ist erkennbar an kleinen runden, weißen Flecken auf den Blättern, die sich rasch vergrößern und zusammenfließen. Entferne die Blätter und sprühe mit einem Wasser-Milch-Gemisch mittels Pumpsprüher.

Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen, danke für Eure Rückmeldungen. Gern in der Facebookgruppe zum Bio-Balkon Kongress.

Was hast Du auf dem Balkon im Juni schon ausgesät? Bist Du zufrieden?

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