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David Witzeneder ist CEO von Wormsystems, dem führenden Anbieter von System zur Wurmkompostierung.

David Witzeneder

Wurmkompostierung: Wurmhumus, Wurmtee, Komposttee, Wurmvase, Wurmhotel

Der Agrarwissenschaftler David Witzeneder aus Oberösterreich studierte Bodenkunde und entwickelte zusammen mit seinem Bruder eine stylische Wurmkiste in Form eines Sitzhockers aus nachhaltigem Holz mit 1000 coolen Haustieren. Ich bekam eine seiner ersten Wurmkisten, kompostiere seit 2015 Jahren in der Küche und habe sie und die Würmer doch tatsächlich ins Herz geschlossen. Da stinkt nichts, Würmer krabbelten auch noch nie raus, der Wurmhumus belebt meine Erde in den Pflanzgefäßen mit Mikroorganismen, die wir Bio-Gärtner haben wollen und düngt bestens.

Inhalt:

David erzählt, wie er zur Wurmkompostierung kam und erläutert die Vorteile beim Gärtnern. Wir sprechen über die Praxis, wie man eine Wurmkiste betreibt, sowie den gärtnerischen Einsatz von Wurmhumus und Wurmtee. Die Düngeleistung ist herausragend. Er erzählt über die Winterfestigkeit der Kompostwürmer und das neue Produkt Wurmvase als Einsatz für Hochbeete, Vertikalbeete und Gartenbeete. Momentan arbeitet er an einem Wurmhotel, wo dezentral in einer großen Wurmbox im Hof von Wohnanlagen kompostiert wird. Mit Jürgen Herler von HerbiosGarden sind sie eine Kooperation eingegangen. Die Mitarbeiter bauen den DIY Bausatz vom Vertikalbeet.

 

Die Vorteile von Wurmkisten zur Wurmkompostierung in der Wohnung bzw. auf dem Balkon fürs Gärtnern und fürs Klima.

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Zu den Wurmkisten

Oft werde ich gefragt, warum wächst bei Dir so viel und so üppig? Ich dünge mit Wurmhumus aus der Wurmkiste, die David Witzeneder mit seinem Bruder entwickelt hat. Mit Wurmhumus kann man stärkenden, düngenden Komposttee ansetzen und gerade jetzt im Frühjahr seine gebrauchte Erde in den Balkonkästen aufpeppen. Diese Wurmkiste besitze ich seit 2015. Wir haben eine feine Beziehung miteinander. 

Hier mein Erfahrungsbericht nach 7 Jahren Praxiseinsatz Wurmkompostierung in der Küche. Da stinkt nichts, der Wurmhumus belebt meine Erde in den Pflanzgefäßen mit Mikroorganismen, die wir Bio-Gärtner haben wollen und düngt bestens. Schaut, was möglich ist: Ernte – dank Wurmhumus und Effektiven Mikroorganismen – im 60 Zentimeter langen Balkonkasten. 

49 Antworten

  1. Vielen Dank für das tolle Interview – und als Niederbayerin im Exil freue ich mich über den wunderbaren Dialekt, der meinem Heimatdialekt echt ähnlich ist 🙂

    Ich hab ja auch in meinen zwei Hochbeeten je eine Beetbox drin und hab jetzt für meine zwei Frühbeete noch die tollen Vasen bestellt – ist ja genial (und mir viel lieber als die Plastikbox). Danke für´s portofrei!
    Das mit der Beziehung kann ich nur bestätigen „Hi Wurmis, hier kommt euer leckeres Essen“…

    Eine Frage hätte ich allerdings: Ich bin immer etwas unsicher, wie viel Biomüll die lieben Kleinen vertragen, weil ich nicht wirklich erkennen kann, wie viel am nächsten Tag weg ist. Schimmeln tut nix, aber ich hab öfter mal das Gefühl, dass es nicht wirklich weniger wurde. Ich kann nur sehen, dass in einer Box mehr Action ist – vielleicht haben sie sich auch zum Teil im Beet verteilt und finden nicht zurück? Soll ich einfach weiterfüttern oder mal warten, bis alles weggefuttert ist? Oder ganz andere Idee?

    Merci schonmal!

    1. Liebe Marietta, in der Betriebsanleitung https://wurmkiste.at/richtig-kompostieren/?wpam_id=14 ist es gut beschrieben.

      Futter: Wie viel und wie oft?
      Als wichtige Grundregel gilt hier: Wenn der obere Biomüll (2-4cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Dann wurde alles richtig gemacht. Falls Geruch entsteht, wurde zu viel gefüttert!

      Die ersten 6 Monate dienen zum Aufbau des Mikroklimas im Wurmzuhause. Zu Beginn braucht es deshalb etwas Zeit, bis sich die volle Fressleistung etabliert hat. Gestartet wird mit 100g Futter/Tag, also 2-3 Esslöffel. In kleinen Schritten kann man die Futtermenge erhöhen. Die Wurmpopulation passt sich nach und nach an die Futtermenge an.

      Du machst alles richtig. Wieviel sie auffuttern, hängt auch immer mit den Temperaturen zusammen. Bei Kälte sind sie nicht so aktiv.

      Liebe Grüße Birgit

  2. Ich finde das Thema Wurmkiste sehr spannend. Ich frage mich allerdings ob folgendes funktionieren würde:
    Man gibt die Dinge, die die Würmer nicht fressen (Fleisch, Milchprodukte, Reis, …), zunächst in den Bokashi-Eimer und lässt es dort fermentieren. Anschließend gibt man den fertigen Bokashi in die Wurmkiste. Würden die Würmer dann auch den Bokashi mit den Dingen fressen die sie vorher nicht gefressen hätten und in Wurmerde verwandeln?
    Wenn ja, müsste man noch weniger Dinge entsorgen.

    1. Liebe Evelyn, das ist doch ein Umweg. Der Bokashi an sich kann doch nach Ablagerung und Vererdung verwendet werden. Es ist natürlich viel Volumen. Liebe Grüße Birgit

      1. Mein Gedanke war, dass die Vererdung in dem Fall in der Wurmkiste passieren würde. Ich brauche ja ein Gefäß in dem die Vererdung stattfindet bzw. ich muss meine Blumenkästen erst leeren um den Bokashi unten einzubringen damit er dort vererdet. Das würde ich mir dann sparen und könnte stattdessen den fertigen Kompost aus der Wurmkiste ernten und auf meinen Kästen ausbringen.

        1. Bokashi hat sehr viel Volumen. Das sehe ich immer wieder als Problem für Balkongärtner mit kleinem Balkon, kleiner Wohnung, wenig Abstellraum. Die Würmer vertragen keinen Bokashi. Er ist zu scharf und beinhaltet anaerobe Bakterien, die für die Regenwürmer schädlich sein können. Außerdem hättest Du mit der Geruchsentwicklung wenig Freude. Hier ist es auch nochmal erklärt https://www.wurmwelten.de/bokashi-kompostwuermer/?cn-reloaded=1. Ich empfehle wegen dem hohen Volumen, der Geruchsentwicklung aufgrund der Fermentation, dem Ablagern und der notwendigen Vererdung deshalb lieber Wurmkisten anstatt Bokashi-Eimer. Liebe Grüße Birgit

          1. Vielen Dank für die Aufklärung. Dann scheint das Vererden des Bokashi in der Wurmkiste u.a. aufgrund des pH-Werts zu scheitern. Wobei es bei anderen trotzdem zu funktionieren scheint (s. Kommentar unter dem verlinkten Beitrag).
            Wenn man also Wert darauf legt noch mehr wiederzuverwerten (tierische Produkte, Reis usw.) und man sich nicht an Sauerkraut-Geruch stört, dann ist ein Bokashi fast sinnvoller. Zur Vererdung auf dem Balkon habe ich dieses interessante Video gefunden: https://youtu.be/p3dEftkSShE.
            Dass man mit Bokashi unbedingt mehr Platz braucht, weiß ich nicht. 2 Bokashi-Eimer (z.B. 2x 27cmx33cm) nehmen nicht viel mehr Platz weg als eine kleine Wurmkiste (45cmx35 cm). Auch wenn der Bokashi erstmal sein Volumen nicht verringert, kann man ja die Gefäße randvoll füllen im Gegensatz zur Wurmkiste. Natürlich braucht man für den Bokashi zusätzlich noch einen Eimer für die Vererdung.
            Ich denke beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und es bleibt jedem selbst überlassen, was er bevorzugt.

        2. Danke liebe Evelyn für den Link. Vererdung auf dem Balkon: https://youtu.be/p3dEftkSShE.
          Das ist ja überraschend, das das auch in so einem kleinen Eimer funktioniert. Hätte ich nicht gedacht. Ich hab mir extra n großen Kompost in die Terrassenecke gebaut. Total unnötig. Aber dafür war meine wild ausgesamte Sonnenblume im Kompost gigantisch geworden. (2m hoch) incl. Stieglitz Grüppchen Besuche im Herbst.
          Deine Erfahrungen decken sich exakt mit meinen. Es nimmt nicht wirklich sehr viel Platz weg, aber was mich etwas frustriert, ist daß der Eimer schnell voll ist, und dieser Biomülltrester nicht wirklich sehr viel kleiner zusammenfällt. Vielleicht verliert es 20% Masse. Bei der Wurmkiste sind es 90% Biomassenverkleinerung. Und da Wurmhumus super konzentriert ist, reicht ja auch immer nur ca. ne Handvoll auf 1m². (wenn ich das richtig gelesen habe)
          Beim Bokashi könnte man jetzt auch einfach nur den Saft verwenden, und zum Düngen nehmen, und den Trester dann in den Biomüll schmeißen, aber dann spart man natürlich kaum was an dem CO2 Abtransport, den Biomüll Abfallbeseitigung nun mal verursacht. Ich fülle so einen Bokashi Eimer zu zweit in ca. 4-8 Wochen, rein theoretisch müsste es also hinkommen, daß man nur einen „Vererdunggseimer“ zusätzlich braucht.
          Warum er im Video nicht gleich in den Vererdungseimer schichtet, ist mir schleierhaft. Dann müßte er nicht so umständlich umrühren zum Schluß. Aber okay, man muß sowieso immer mal umrühren, wenn es unten zu feucht und oben zu trocken wird.

          Übrigens funktioniert die japanische Wohnungskompostierung fast genauso: Einen Karton mit Erde gefüllt, Biomüll kleingeschnitten unterheben, ab und zu Asche drüber, und angeblich kann man auch Essensreste unterheben. Bedingung, alles muß luftig sein. Kein zusätzliches EM oder so, nur regelmäßig mit Wasser besprühen, es muß feucht bleiben… Ich habe es ausprobiert. knapp 1 Jahr. Es riecht nicht, es baut sich tatsächlich um, aber der Karton ist mir immer mal aufgeweicht, habe dann 2 Pappen benutzt, und der Karton darf nicht komplett auf Boden stehen, sondern ein Gitter, oder ähnliches: wo Luft von unten dran kommt. Dann hält der Karton auch ziemlich lange, weil er ja von außen immer antrocknet. Übrigens das gleiche Prinzip wie bei der Wurmkiste… da das Holz immer wieder von außen trocknet, verfault es nicht.

          1. Liebe Birgit und alle Mitleser,
            wen es interessiert: hier meine Quelle, wo ich diese japanische Kompostierung her habe… aus der N.Y. Times Herbst 2020, im Rahmen der Problematik, daß in der Lockdown Phase zu wenig Müll abtransportiert wurde, und wie man wenigstens den Biomüllkreislauf innerhalb eines Haushalts umsetzt.
            Subject: NYTimes: The Compost by My Couch: How (and Why) I Started an Odorless Bin at Home
            https://www.nytimes.com/2020/05/06/climate/new-york-coronavirus-composting.html?referringSource=articleShare funzt leider nicht mehr, glaub ich
            Wenn Interesse besteht, ich habe es bereits als pdf aufbereitet mit auf deutsch übersetzen Artikel, und Kurzanleitung, würde es an Birgit weiterleiten. Ich denke, man würde es auch im Internet finden.

            Mein Fazit: mit der Menge an Biomüll 500-800g/Tag hadere ich noch, und paßt nicht zum Bild, was im Zeitungsartikel an kleinem „Kartönchen“ gezeigt wird. Ich hatte nur ca. 2 Handvoll pro Tag oder alle 2 Tage rein getan. Und eher mit zu trockener Erde zu kämpfen. Mußte ständig nachsprühen, gerade im Winter.. weil ja geheizt wird. Man muß auch hier durchaus im Sommer mit Obstfliegen usw. kämpfen, wenn man nicht konsequent ein Tuch dicht anlegt. Im Winter war es weniger problematisch. Aber bei der Wurmkiste ist es im Winter auch nicht so dramatisch, sagt David Witzeneder.
            Und denkt man das Ganze weiter: Richtung „Freiluft N.Y.Kiste“ … entspricht es im Grunde einer normalen Kompostierung. Das wiederum würde ich auf meiner Terrasse nicht machen, weil es Ungeziefer anzieht. (Ich habe manchmal Mäusebesuch, die an der Regenrinne hochkrabbeln in den 4. Stock und mir schon Vogelfutter weggefuttert hatten. Der Kompost wäre dann evtl. auch interessant. Ebenfalls schon gesichtet: 2-4cm lange amerikanische Kakerlaken in der Stadt (gibts in jeder großen Stadt in der Kanalisation) und auch auf der Terrasse (selten, aber es kommt im Hochsommer vor)

            Und deshalb bin ich davon abgekommen. Ich habe Bokashi und Wurmkiste – beide Systeme taugen ganz gut. Müßte ich mich aufgrund Platzmangel für eines entscheiden… würde ich Wurmkiste wählen. (Weil der Wurmhumus sofort verwendbar ist. Und auch der Arbeitsaufwand die Geruchsentwicklung geringer ist, bzw. Wurmkiste riecht wirklich nach gar nichts, oder halt Walderde).

            Anschaffung Bokashi Eimer ca. 70€ + 1 Liter EM (als laufende Kosten) alle 6 Monate
            Anschaffung Wurmkiste: ab ca. 100€ + Wurmmineral ca. 15€ (hält ewig) + Hanfmatten als laufende Kosten (oder stattdessen jede Menge Karton)

            Anleitung Kurzfassung N.Y. Wohnungs-Kompostierung:
            – Karton mit drei Teile Kokostorf, zwei Teile Holzkohle-Asche. .. zusätzlich möglich Sägemehl, Bambuspulver und Mulch/Humus, luftig! zum Abdecken wegen Insekten: ein Geschirrtuch oder altes T-Shirt (mit Gummiband oder Strick)
            – 500-800g Obst- und Gemüsereste pro Tag sowie Dinge wie ungekochte und gekochte Reste, abgelaufene Lebensmittel, Gemüse- und Obstschalen und -kerne, Pflanzenreste, Fischgräten und innere Organe, nur zerkleinerte Eierschalen, Speiseöl; je feiner umso besser, (Altöl, Kaviar, Kohlenhydrate super)
            (Fleisch eher weniger, Parasiten!), keine Orangenschalen, zu trockenes Material (Zwiebelschalen, Maisschalen…)
            – weißer flauschiger Schimmel ist okay.
            – einfach täglich umrühren. 20-40°C bei aktiver Arbeit der Mikroorganismen
            – vor dem Einfüllen auch 1x umrühren und Loch buddeln, Reste rein, Erde drüber. ggf. nach wässern (Sprüher)

            Vorbereitung zur Verwendung als Kompost (Reifung)
            – Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Basismaterial klebrig ist und es lange braucht, um sich nach 3 bis 6 Monaten zu zersetzen, ist es Zeit für die Reifung.

            Notwendigkeit des Reifungsprozesses
            – Es ist noch kein Kompost, wenn Sie die Lebensmittelreste in den Kartonkompost geben.
            Wenn Sie unreifen Kompost in den Boden geben, beginnt er im Boden zu reifen und kann die Wurzeln der Pflanzen schädigen.
            Reifungsprozess
            – Etwa einmal pro Woche 1-2 Liter Wasser hinzufügen und das gesamte Basismaterial gut durchmischen, um die Zersetzung zu fördern.
            – Die Reifezeit beträgt im Sommer 2-4 Wochen und im Winter 1-2 Monate. Die Reifung ist abgeschlossen, wenn Speisereste nicht mehr sichtbar sind und die Temperatur auch bei Zugabe von Wasser nicht steigt.

            Kosten:
            Kokoshumusziegel 21,90/10Stk 90l z.B. suchen nach Humusziegel-650g-Kokoserde-Blumenerde-Kokosfaser
            5kg Holzasche ca. 5-6€/kg

  3. Lieber David, liebe Birgit,
    euch beiden tausend Dank für dieses Thema! Seit Jahren habe ich mich nicht daran gewagt, obwohl ich schweren Herzens meine guten Bioabfall in die Tonne schmeißen musste.
    Für mich wäre in der Fragerunde noch wichtig zu erfahren:
    – wie oft die Kokosmatte auswechseln?
    – was heißt, feucht halten? Wie lange kann ich die Würmer alleine lassen?
    – wieviel Futter brauchen die Würmer täglich?
    – braucht man eine eigene Sprühflasche für die Wurmkiste?
    Vielen Dank und die Wurmkiste ist so gut wie bestellt, warte noch den Montag ab.
    Liebe Grüße an euch beide!

    1. Liebe Eva, auf der Webseite, in den FAQ https://wurmkiste.at/faq-oft-gefragt-und-hier-beantwortet-fragen/?wpam_id=14 und in der Betriebsanleitung https://wurmkiste.at/richtig-kompostieren/?wpam_id=14 kann man sich immer super belesen, um ein Gefühl für die Würmer und die Kiste zu bekommen.

      Die Hanfmatte wird von den Würmern aufgefuttert, weil es organisches Material ist.

      Mit diesen Tipps können auch deine Würmer deinen Urlaub genießen:

      Standort: Wähle den kühlsten Raum bei dir zuhause. Achte darauf, dass die Wurmkiste keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommt.
      Wurmteetasse: Leeren vor der Abreise.
      Ideales Wurmkisten-Urlaubs-Langzeitfutter sind ungedüngte Kokosfasern. Die Fasern speichern die Feuchtigkeit wunderbar und wirken harmonisierend auf das Kistenklima. Du findest sie bei uns im Shop als gepressten Kokos-Block einzeln oder als Bestandteil des großen Pflegesets.
      Futtermenge
      unter einer Woche: Deine Würmer brauchen keine extra Betreuung.
      Eine bis drei Wochen: Futter für etwa eine Woche hineingeben, befeuchten und mit Kartonschnipseln mischen. Gerne mit einem ½ Block eingeweichte Kokosfasern ergänzen. Bestenfalls finde eine Person, die mal bei den Würmern nachsieht und ggf. füttert, lüftet oder befeuchtet.
      Mehr als drei Wochen: Suche einen Wurm-Sitter oder verleihe deine Kiste vorübergehend.

      Wie Du siehst, drei Wochen Urlaub sind mit Vorfütterung gut möglich.

      Feucht halten: Nicht zu trocken, nicht zu feucht.

      Futter: Wie viel und wie oft?
      Als wichtige Grundregel gilt hier: Wenn der obere Biomüll (2-4cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Dann wurde alles richtig gemacht. Falls Geruch entsteht, wurde zu viel gefüttert!
      Die ersten 6 Monate dienen zum Aufbau des Mikroklimas im Wurmzuhause. Zu Beginn braucht es deshalb etwas Zeit, bis sich die volle Fressleistung etabliert hat. Gestartet wird mit 100g Futter/Tag, also 2-3 Esslöffel. In kleinen Schritten kann man die Futtermenge erhöhen. Die Wurmpopulation passt sich nach und nach an die Futtermenge an.

      Ich arbeite gänzlich ohne Sprühflasche. Ich tue auch nicht viel Obst in die Wurmkiste hinein, weil wir nicht so viel Obst essen. Deshalb entsteht bei mir kaum Wurmtee, was aber in Ordnung ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Ich mache mir aus meinem geernteten Wurmtee Komposttee, mit dem ich meine Pflanzen gieße und so dünge und das Bodenleben fördere.

      Liebe Grüße Birgit

  4. Hallo zusammen, ich bin sehr interessiert an einer Wurmkiste, wie lange kann die Wurmkiste ohne Futter auskommen? Wie lange kann eine Wurmkistenbesitzerin Urlaub machen?

    Herzliche Grüße
    Mechthild

    1. Liebe Mechthild, auf der Webseite, in den FAQ und in der Betriebsanleitung https://wurmkiste.at/richtig-kompostieren/?wpam_id=14 kann man sich immer super belesen, um ein Gefühl für die Würmer und die Kiste zu bekommen.

      Mit diesen Tipps können auch deine Würmer deinen Urlaub genießen:

      Standort: Wähle den kühlsten Raum bei dir zuhause. Achte darauf, dass die Wurmkiste keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommt.
      Wurmteetasse: Leeren vor der Abreise.
      Ideales Wurmkisten-Urlaubs-Langzeitfutter sind ungedüngte Kokosfasern. Die Fasern speichern die Feuchtigkeit wunderbar und wirken harmonisierend auf das Kistenklima. Du findest sie bei uns im Shop als gepressten Kokos-Block einzeln oder als Bestandteil des großen Pflegesets.
      Futtermenge
      unter einer Woche: Deine Würmer brauchen keine extra Betreuung.
      Eine bis drei Wochen: Futter für etwa eine Woche hineingeben, befeuchten und mit Kartonschnipseln mischen. Gerne mit einem ½ Block eingeweichte Kokosfasern ergänzen. Bestenfalls finde eine Person, die mal bei den Würmern nachsieht und ggf. füttert, lüftet oder befeuchtet.
      Mehr als drei Wochen: Suche einen Wurm-Sitter oder verleihe deine Kiste vorübergehend.

      Wie Du siehst, drei Wochen Urlaub sind mit Vorfütterung gut möglich.

      Liebe Grüße Birgit

  5. Auch von mir herzlichen Dank für das tolle Interview! Und natürlich auch all die anderen spannenden Videos! Immer wieder ein Highlight im Gartenjahr!
    Ich bin interessiert an den Wurmvasen und habe da noch eine Frage: Was muß ich tun, wenn ich Krankheiten, wie Braunfäule im Beet hatte. Kann ich die Tonvase weiter verwenden? Oder irgendwelche Maßnahmen ergreifen, um eine Ansteckung im nächsten Jahr zu verhindern?
    Liebe Grüße
    Brigitte

    1. Liebe Brigitte, bei Mehltau und Braunfäule mache ich mir nicht viele Gedanken, weil die Sporen eh immer und überall zu finden sind. Ich habe nicht weniger davon, wenn ich die Blätter entsorge. Wichtiger ist es, die Pflanzen zu stärken und ihnen eine gute Umgebung zu ermöglichen. Mit einer Wurmvase im Beet, dem Füttern der Würmer darin mit organischem Abfall, förderst Du das Bodenleben, die Mikroorganismen. Das tut Deinen Tomatenpflanzen gut. Liebe Grüße Birgit

  6. Lieber David, liebe Birgit,
    wie schaut es mit Nematoden bei Trauermückenbefall aus? Kann man diese in der Wurmkiste anwenden? Leider hat Neemöl bei mir auf Dauer keinen Erfolg gebracht.
    Viele Grüße,
    Agnieszka

    1. Liebe Angnieska, in den FAQ https://wurmkiste.at/faq-oft-gefragt-und-hier-beantwortet-fragen/?wpam_id=14 ist es gut und ausführlich erklärt, was bei Trauermücken hilft. Dafür schätze ich diese Webseite mit ausführlichen Erklärungen und Tipps und dass diese aufgrund der vielen vorliegenden Erfahrungen immer wieder verbessert werden. Zu Nematoden steht:

      SF – Nematoden (Steinernema feltiae): Die Nematoden suchen aktiv nach den Mückenlarven und leben solange in der Wurmkiste, bis sie verschwunden sind. Nematoden sind lichtempfindlich und arbeiten bei 8-28 Grad Temperatur. Wichtig: Wassermenge beim Verabreichen der Nemathoden so gering wie möglich halten. Während des Einsatzes der Nematoden darf das Substrat aber auch nicht austrocknen. Produktempfehlung NemaDepot-Kapseln von Enema®. Wichtig: SF Nematoden und Neem-Öl nicht in Kombination verwenden.

      Lese Dir gern die kompletten Erklärungen zu einem möglichen Befall mit „Trauermücken und Dungmücken. Wie kann ich vorbeugen und was hilft?“ durch.

      Viel Erfolg. Es lässt sich wieder hinbekommen.
      Liebe Grüße Birgit

  7. Lieber David, liebe Birgit.
    Es wieder ein toller, sehr informativer Beitrag.
    Eine Frage habe ich:
    David/Ihr habt erwähnt, dass in normaler Blumenerde (immer/evtl.) auch Klärschlamm drinn ist/sein kann…?
    – Muss/müsste das gekennzeichnet werden, o. wird diese Zutat bei den angegebenen Inhaltsstoffen in and. Begrifflichkeiten verpackt?

    Ich habe mal gehört, dass das in der Schweiz verboten ist. 🙂

    Lieben Dank u. viele Grüße!

    1. Liebe Sylvia, Bestandteil von Blumenerde ist oftmals Klärschlamm. Dieser ist oftmals belastet. Blumenerde ist nicht für den Anbau von Lebensmitteln zugelassen. Deshalb heißt „Blumenerde“ Blumenerde, weil sie für den Anbau von Blumen konzipiert ist. Im Interview mit der Wissenschaflterin Dr. Ina Säumel von der TU Berlin, das ich vor einigen Jahren führte, kam als wichtiges Resultat auch heraus, dass Gemüse und Salate bei innerstädtischem Anbau auf Balkons vorrangig durch die verwendete preisgünstige Blumenerde belastet ist https://www.youtube.com/watch?v=KHa3U0_HfNc&t=2544s. Deshalb ist diese Erde als Blumenerde gekennzeichnet und wir sollten diese nicht verwenden. Auch nicht mit dem Gedanken, in diesen Topf mit dieser billigen Erde pflanze ich ja nur Blumen hinein. Wir können Erde immer wieder verwenden, immer wieder aufpeppen, dann mischen wir nämlich auch verschiedene Töpfe zusammen und haben schnell keinen Überblick mehr, in welchem Topf nun die billige Blumenerde verwendet wurde. Liebe Grüße Birgit

      1. Ja, das stimmt Birgit.
        Mir war die Info mit dem Klärschlamm in fertigen (Blumen-)Erden nur nicht (ge-)bewusst…der Fokus lag da eher bei an-organischen Stoffen=NPK.
        Zur Ausbringung auf Felder kannte ich das.
        Naja, dank Deinen Kongressen wird man/werde ich da mittlerweile bewusster/aufmerksamer u. wissender.
        Vielen lieben Dank!

  8. Hallo Birgit,
    das war ein toller Vortrag von euch; dafür vielen Dank!
    Kann in einem weiteren der nächsten Interviews auch mal auf das Wurm Café oder andere regionale Anbieter solcher Wurmhumusanbieter eingegangen werden?
    Vielen Dank für die vielen tollen Infos aus den Interviews!

    1. Lieber Frank, ich habe schon vor einigen Jahren einen guten Beitrag mit Jasper Rimpau von Wurmwelten aufgenommen. Er hat kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit gezeigt. Anja Carsten & Julia Seidel von hubus Berlin stellte ich mehrfach vor, leider haben sie aufgegeben. Den Keramikturm zur Wurmkompostierung aus der Schweiz finde ich zu unhandlich. Die Hamburger Wurmkiste wird nicht mehr produziert. Die neuen Anbieter dürfen sich erstmal bewähren und Erfahrungen sammeln. Ein Gespräch mit einer Kundigen, die zu Wurmkompostierung berät, habe ich angebahnt, ist aber wegen Zeitmangel noch nicht zustande gekommen. Das wird aber noch kommen, denn eigentlich will ich auch mehr Abwechslung. Für mich ist (Wurm)Kompostierung essentiell wichtig für biologisches Gärtnern. Die Modelle von https://wurmkiste.at/?wpam_id=14 haben sich bewährt, den Gründer David Witzeneder schätze ich sehr als Mensch, seine Ethik, seine Mitarbeiter. So ist der Stand. Ich bin schon der Meinung, dass wir mehr Anbieter für Wurmkompostierung brauchen, aber Wurmkompostierung darf auch erstmal ins Bewusstsein der Menschen kommen. Es wird zu wenig gekauft, so ist der Stand. Liebe Grüße Birgit

      1. Liebe Birgit, du glaubst ja gar nicht, was mein Wurmcafé mit anfänglich entfleuchenden Würmern und sonstiger Unkenntnis im Bekanntenkreis für Interesse, Heiterkeit, Ungläubigkeit etc. hier so mitten in Kassel gesorgt hat.
        Wir – die Würmer und ich – haben uns inzwischen arrangiert und sonst frage ich halt direkt beim Anbieter nach.
        Schade, dass der Markt anscheinend doch noch nicht so ist, das sich diverse Anbieter halten können.
        Dir nochmals vielen Dank für dein Engagement in Sachen ökologisches Gärtnern – ob nun auf dem Fensterbrett, dem Balkon oder im Garten …

        1. Lieber Frank, ich verstehe Dich. Ich empfehle das Wurmcafe nicht, weil ich die Problematik kenne. Ich empfehle die Wurmkiste. Immer gehört ein Kennenlernen dazu, immer Erlebnisse. Bei mir sind anfangs Austernpilze aus dem Holz gewachsen :), weil der mitgegebene Wurmhumus-Anfangsbesatz auf Basis Pilzsubstrat bestand. Die Leute halten sich gerade sehr mit Käufen zurück und erkennen (noch) nicht, dass wir aus unseren eigenen Bio-Abfällen beste Pflanzen, bestes Gemüse und Kräuter ziehen können, das robust ist, weil wir immer Mikroorganismen drin haben. Das ist so ein Neuland für viele, die überhaupt noch nicht mal Kenntnis vom Gärtnern haben, da komme ich dann noch so viel mit Wurmhumus, Komposttee, Bodenleben fördern, da steigen viele aus, dabei ist das die Basis. Liebe Grüße Birgit

  9. Hallo miteinander,

    wir sind seit etwa 6 Wochen stolze Besitzer einer Wurmkiste und es funktioniert super. Vom Zusammenbau über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb gab es keine Probleme. Die Anleitung ist sehr gut durchdacht und ausführlich. Es riecht nicht, nur nach Erde und ja, man baut zu den Würmern eine Beziehung auf. Morgens und abends wird nach dem Rechten geschaut, gegrüßt und gestaunt, was diese Lebewesen so schaffen. Übrigens sind unsere Würmer absolut verrückt nach der Hanfmatte, sie besiedeln sie und futtern sie auf. Wir mussten schon nachordern. Die erste war vor kurzem so gut wie aufgefuttert. Außerdem stehen sie auf Gurke. Wir möchtne unsere neuen Mitbewohner nicht mehr missen und danken dem Team von wurmkiste.at für ihre gute Arbeit und ihr Engagement.

  10. Leider finde ich trotz intensiver Suche keinerlei Maße und keine genaue Materialbeschreibung außer, dass es es Holz ist
    …das hat mich verärgert

    1. Liebe Gabriele, ich mag mich nicht entschuldigen, dass Du nichts findest und Dich deshalb ärgerst. Im Shop https://wurmkiste.at/shop/?wpam_id=14 ist es zu jedem der verschiedenen Modelle hinterlegt. Diese Wurmkiste https://wurmkiste.at/produkt/selbstbauset-wurmkiste-mit-oder-ohne-sitz/?wpam_id=14 nutze ich seit 2015, sie ist für einen 1-3 Personen-Haushalt konzipiert. Unter Eckdaten sind diese Angaben hinterlegt:

      Gefertigt aus 3-Schicht Massivholzplatte Fichte
      Produktion in Zusammenarbeit mit einem integrativen Betrieb
      Variante mit Sitzpolster und Rollen: 45cm x 35cm x 52cm (L x B x H)
      Variante mit Holzdeckel ohne Rollen: 45cm x 35cm x 43cm (L x B x H)
      Bei gewöhnlicher Nutzung ist die Wurmkiste ausbruchsicher und geruchsneutral. Aufgrund der unterschiedlichen Bioabfälle kann das Auftreten von Fruchtfliegen nicht komplett ausgeschlossen werden. Fruchtfliegen sollten jedoch bei üblicher Nutzung kein Problem darstellen.

      Kompostwürmer sind im Paket nicht enthalten! Bitte bestelle die Würmer erst, wenn Dein Wurmhocker fertig zusammengebaut ist. (Außer Du planst, die Wurmbox unmittelbar nach Erhalt zusammenzubauen.)

      Beim Selbstbauset mit Holzdeckel (ohne und mit Sichtfenster) sind standardmäßig keine Rollen dabei. Falls du Rollen dazu haben möchtest, kannst du das Upgrade: Rollen inklusive Schrauben gerne gleich dazubestellen. Die Qualitätsrollen sind laut unserem deutschen Hersteller geeignet für Parkett und Fliesen und verfügen über eine weiche Lauffläche.

      Du bist dir noch nicht ganz sicher, welcher Wurmkomposter der richtige für dich ist? Hier geht’s zur Checkliste für einen glücklichen Wurmkisten-Start https://wurmkiste.at/wurmgefluester/checkliste-fuer-den-wurmkistenkauf/.

      Die Webseite ist umfangreich und ausführlich, da sie seit mehr als 10 Jahren am Markt sind, verschiedene Modelle anbieten und viele Erfahrungen gesammelt haben. Der Support ist hervorragend.

      Liebe Grüße
      Birgit

  11. Lieber David,

    immer mehr kann ich mir vorstellen mir auch so eine kleine Kiste anzuschaffen; manchmal allerdings esse ich nicht soviel und womit füttere ich die Würmer dann? Ich ernähre mich Vollwertig naturbelassen von Getreide und mit viel rohem Gemüse und Obst. Für die Würmer: Gesteinsmehl und Schafwollpellets alleine kann es nicht sein das wäre eine falsche einseitige Ernährung auch diese Tierchen brauchen eine gesunde, Nährstoffreiches Futter und da sind Gemüse- oder Obstreste/-abfälle doch das Beste. Menschen ernähren sich nicht gut und dieses komische Zeugs möchte ich nicht, in eine Wurmkiste geben also würde ich nicht bei Nachbarn fragen. Wie also kann ich die Tierchen füttern? Ist ja interessant was ihr euch da so ausgedacht habt! Auf was für Ideen die Leute kommen!!!

    Vielen Dank, macht weiter so und erzählt uns neues beizeiten…

    1. Liebe Manuela, auch bei Dir werden Reste vom Obst und Gemüse anfallen. Es ist sinnvoll, diese im Kreislauf zu lassen. Da gibt es eben verschiedene Varianten. Entweder über Komposthaufen, Bio-Tonne mit Abfuhr zur Verwertung oder eben Wurmkompostierung in einer Wurmkiste oder einem anderen Wurmkompostierungsmöbel oder gänzlich ohne Würmer in einer Kiste. Spannend ist auch die neue Variante der Wurmvasen, die man ins Beet, Hochbeet oder Vertikalbeet reintut und mit den Abfällen und Würmern befüllt. Die Menge der Würmer passt sich an die Menge des reingepackten Bioabfalls an. Kommt wenig rein, reproduzieren sich die Würmer nicht so stark. Sie benötigen auch immer 20 % klein gerissene Zeitungen (keine Hochglanzmagazine) und Pappkartons (ohne Klebestreifen). Es gibt verschiedene Varianten der Kompostierung, verschiedene Modelle, man kann auch selber bauen. Liebe Grüße Birgit

  12. Vielen Dank für die tollen Infos!!!! Habe ich es richtig verstanden, das der frische Wurmkompost erst lagern muss, bevor ich ihn zum Pflanzen verwenden kann? Ich entsinne den Test mit Kresse, wenn dieser wächst, kann ich sie anwenden. Gibt es dennoch einen groben Richtwert – einfach für eine bessere Planung? Wochen? Monate? Liebe Grüße

    1. Liebe Heike,

      Bokashi muß ablagern und dann auch noch vererdet werden. Wurmhumus kann zum Pflanzen von Jungpflanzen oder größeren Pflanzen verwendet werden, wenn er unten aus dem grünen Erntekorb rauskommt, also von den Würmer mehrfach verarbeitet wurde. Man kann ihn auch anstatt Ausssaaterde/Kräutererde für Aussaaten verwenden. Aber da muß er abgelagert sein. Ob er genug abgelagert ist, testet man genau wie beim Gartenkompost mit dem Kressetest. Ich ernte 4x pro Jahr jeweils rund 5 Liter. Der Hersteller gibt an, 2x im Jahr rund 12 Liter ernten. Das sind Richtwerte.

      Liebe Grüße
      Birgit

  13. Möchte mich auch reicht herzlich bedanken für die vielen ausführlichen Antworten!

    Habe auch noch eine Frage, da ich ein Holzhäuschen im Garten habe, könnte die Wurmkiste da gut hin. Wieviel Minusgrade könnten die Würmer vertragen?

    Und was mich auch noch sehr interessieren würde, warum sind die Würmer so verrückt auf Pappkarton, bzw. Zeitung? Druckerschwärze? Pappe ist doch auch Leim drin??

    Liebe Grüße, Eva

    1. Liebe Eva, ich habe es jetzt mal aus den FAQ rauskopiert:

      Ein gut gewählter Standort ist die halbe Miete für eine gut funktionierende Wurmkiste.

      Je nach Modell kann deine Wurmkiste ganzjährig draußen stehen oder sollte zumindest im Winter nach drinnen geholt werden. Grundsätzlich gilt: Die Wurmkiste vor heißer Sonne und direktem Regen schützen! Zur Orientierung: Dort wo man sich selbst gerne einige Zeit aufhält, ist es auch ein guter Ort für die Wurmkiste.

      Temperatur: Je stabiler die Temperatur ist, desto gleichmäßiger wird kompostiert. Optimal sind Temperaturen zwischen 15°C und 25°C (Extremwerte wären 1°C oder 38°C). Unter 10°C werden die Würmer weniger agil und der Biomüll wird langsamer verarbeitet. Dies gilt auch für hohe Temperaturen über 30°C. Alle Wurmkomposter mit größerem Volumen haben es hier sichtlich leichter, da sich die Würmer bei Extremtemperaturen ins Innere zurückziehen können.

      Luftzirkulation: Der Wurmkomposter sollte in einem Raum stehen, in dem ein regelmäßiger Luftaustausch stattfindet bzw. gut gelüftet werden kann. Dies vereinfacht und verkürzt das Lüften der Wurmkiste und auch Fliegen meiden Orte mit Zugluft (Empfehlung: Räume stoß- und querlüften)

      Der beste Standort im Winter ist möglichst warm: ein beheizter Wohnbereich.
      Weitere mögliche Standorte: unbeheizter Keller oder Garage, überdachte Südterasse oder Südbalkon, welche vor kalten Winden geschützt ist. Wenn du Isoliermaterialien verwenden möchtest, lass unbedingt die Lüftungslöcher frei.

      Der beste Standorte im Sommer ist möglichst kühl: Vorraum, Vorhaus, Badezimmer, Keller, Garage, kühler Raum im Wohnbereich, überdachter Nordbalkon. Weitere mögliche Standorte: überdachter Balkon/Terrasse mit wenig Mittagssonne, regengeschützter und schattenspendender Platz unter einem Baum. Wenn deine Kiste draußen steht und ein Schutz vor Regen nicht komplett möglich ist, stelle die Wurmkiste leicht schief und geneigt Richtung Wurmteetassenöffnung/-hahn auf. So läuft Regenwasser vom Holzdeckel besser ab.

      Für einen kontrollierten Kompostiervorgang ist das richtige Verhältnis von Kohlenstoff (C wie Carbon) zu Stickstoff (N wie Nitrogen) notwendig (ideal ist 20-30:1). Gemüseabfälle haben ein Verhältnis von 13:1, Laub von 50:1, Karton von 500:1. Du musst dafür jetzt aber kein Biochemie-Studium abschließen.

      Wenn 20-25 % des Futter-Volumens aus Papier und vor allem Kartonschnipseln bestehen, ist das wunderbar.

      Wird langfristig zu wenig Faserfutter gefüttert, führt das meist zu Problemen. “Faserfutter” erhöht den Kohlenstoffanteil, stabilisiert den fertigen Humus und hilft, die Nährstoffe zu binden. Ohne genügend Fasern könnte der Inhalt der Wurmkiste schnell matschig werden. Der Karton wirkt außerdem wie ein Pufferspeicher für Feuchtigkeit und lässt Sauerstoff in tiefere Schichten. Als Alternative kannst du auch getrocknete Blätter, Stroh, Kokosfasern oder geringe Mengen Sägemehl verwenden. Warum mögen die Würmer die Hanfmatte schlussendlich zum Fressen gerne? Auch sie zählt zum ‘Faserfutter’.

      Tipp: Stell eine Tasche mit Papier/Kartonstücken/getrockneten Blättern neben deine Kiste. Zuerst eine Hand voll Faserfutter in die Kiste füttern, dann deinen Biomüll. Besonders ratsam ist das im Sommer bei sehr wasserhaltigem Biomüll (Salat-, Gurken-, Wassermelonenreste etc.) um einen matschigen Kisteninhalt zu vermeiden.

      Hochglanzmagazine dürfen sie nicht bekommen, da sind Schwermetalle drin. Die Druckerschwärze der Tageszeitungen ist auf Sojabasis. Bei Pappe drauf achten, dass nicht das Klebeband mit rein kommt.

      Liebe Grüße Birgit

  14. Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich habe einen Plastik-Komposter und die Würmer sind geflohen und mein teurer Bio-Müll rottet vor sich hin. Jetzt weiß ich, wie ich es besser machen kann und freue mich drauf! bei einer roh-veganen super Bio-Ernährung fällt viel an.

  15. Liebe Birgit, lieber David,

    Ein toller Beitrag! Herzlichen Dank!

    Kann ich Miscanthus-Häcksel füttern, um den Würmern Fasern bereit zu stellen? Oder gibt es eine andere Alternative zu Pappe (die ich gerne vermeiden möchte)?

    Herzliche Grüße
    Dana

    1. Liebe Dana, Miscanthus-Häcksel werden immer interessanter. Vor zwei Jahren kannte ich diese noch gar nicht. Da erzählte Doris Kampas in ihrem Hochbeet-Vortrag erstmals von ihnen als leichte Zwischenschicht für Hochbeete, um das Gewicht auf Balkons einzuhalten. In diesem Kongress schwärmte Simone Kolbinger von ihnen als Zuschlagsstoff für Substrate, weil Miscanthus sehr gut Wasser speichert, das Substrat auflockert und sogar noch Nährstoffe speichert. Sie sind gut geeignet als Mulchschicht, wobei dem Substrat/Boden Stickstoff entzogen wird, indem die Häcksel Stickstoff binden, und er verrottet sehr langsam.

      In den FAQ steht: Für einen kontrollierten Kompostiervorgang ist das richtige Verhältnis von Kohlenstoff (C wie Carbon) zu Stickstoff (N wie Nitrogen) notwendig (ideal ist 20-30:1). Gemüseabfälle haben ein Verhältnis von 13:1, Laub von 50:1, Karton von 500:1. Du musst dafür jetzt aber kein Biochemie-Studium abschließen.

      Wenn 20-25 % des Futter-Volumens aus Papier und vor allem Kartonschnipseln bestehen, ist das wunderbar.

      Wird langfristig zu wenig Faserfutter gefüttert, führt das meist zu Problemen. “Faserfutter” erhöht den Kohlenstoffanteil, stabilisiert den fertigen Humus und hilft, die Nährstoffe zu binden. Ohne genügend Fasern könnte der Inhalt der Wurmkiste schnell matschig werden. Der Karton wirkt außerdem wie ein Pufferspeicher für Feuchtigkeit und lässt Sauerstoff in tiefere Schichten. Als Alternative kannst du auch getrocknete Blätter, Stroh, Kokosfasern oder geringe Mengen Sägemehl verwenden. Warum mögen die Würmer die Hanfmatte schlussendlich zum Fressen gerne? Auch sie zählt zum ‘Faserfutter’.

      Ich denke daraus ableitend, dass Miscanthus-Häcksel eine gute Variante sind, um Faserstoffe in die Wurmkiste zu bringen. Ich frage noch bei David Witzeneder nach. Danke für Deine Inspiration zu Miscanthus in diesem Zusammenhang. In Österreich ist er gebräuchlicher als in Deutschland, ich weiß noch keine gute Bezugsquelle. Bitte teile später Deine Erfahrungen dazu mit mir und mit David. Dann können wir diese Variante bekannt machen.

      Liebe Grüße Birgit

      1. Liebe Birgit,

        ganz herzlichen Dank für deine toll recherchierte Antwort und dass ihr im Q&A noch einmal so ausführlich auf die Frage eingegangen seid!
        Dass man auch Laub und Stroh verwenden kann, finde ich auch spannend.
        Ihr habt mir sehr geholfen!
        Ich werde es testen und berichten.

        Herzliche Grüße
        Dana

        1. Liebe Dana, ich fand es jetzt selber hochinteressant. Hast Du ja im Live auch gemerkt. Ich wußte nicht, dass wir Stroh und Laub reintun können anstatt Pappe. Deshalb großen Dank für Deine tolle Frage. Bitte berichte später mal. Liebe Grüße Birgit

  16. Hallo liebe Birgit, danke daß ihr diesmal auch auf den Einsatz von Pflanzenkohle eingegangen seit. Und auch die Fragen hier zum Bokashi Eimer kombiniert mit Wurmkiste… (Ergebnis: keine gute Idee). Ich habe auch viel dazu gelesen, wie angeblich toll dies von den Würmern angenommen wurde. Aber ich glaube, so richtig sehen kann man es nur, wenn man es auf kleinem Glaskasten testen würde, und anschließend Würmer zählen würde, ob sie sich mehr im normalen Kompost oder im Bokashi-gefütterten Kombost aufhalten würden.
    Wenn ich meine Erfahrungen mit Euch teilen darf: Seit 2 Jahren habe ich beides: Bokashi / Wurmkiste / und 1 Jahr hatte ich auch japanische Wohnzimmer-Erdkistenkompostierung mittels Asche/Kokoserde/alte Erde… naja…
    Meine Erfahrungen zu Bokashi:
    in einem 1m² großen Kompost haben die Würmer ggf. noch Auswahlmöglichkeit. So etwas habe ich auf dem Balkon , um meinen Bokashi Trester alle paar Wochen unterzubringen. Meine Mutter hat auch 2 Bokashi Eimer. Und für alle die damit liebäugeln… https://einfachweniger.ch/blog/bokashi-die-komplette-anleitung-fuer-2021/
    -man braucht immer 2 Eimer (Anschaffungspreis ab 70€)
    -man braucht EM zum drauf sprühen (EM hält sich aber nur 6 Monate = ca. 10€/Liter)
    -es riecht wie Biomüll aus der Tonne unten… leicht säuerlich, vergoren, naja, auch nicht jedermanns Sache (der Geruch ist aber nur zu riechen, wenn man den Deckel öffnet, oder der Kompost frischen Trester untergemischt bekommen hat)
    -zum unter die Erde heben ziehe ich gern Handschuhe an, weil es wie gesagt leicht sauer ist (pH ca. 4), und bei kleinen Schnittwunden an den Fingern brennt es halt, wie auch bei Essig, außerdem riecht die Haut dann 3 Tage nach Biomüll… also lieber Handschuhe anziehen.
    -so ein Eimer füllt sich relativ schnell bei großer Gemüseverwertung: 2 Personen, die überdurchschnittlich Gemüse/Kartoffeln verwenden: ca. 4-8 Wochen, dann ist er voll. Muß aber festverschlossen nochmals 2 Wochen ruhen.
    -dann darf er erst in den Kompost umziehen, um dort 8-12 Wochen vollständig zu vererden. In den ersten 2 Wochen hat sich der ph Wert halbwegs angehoben.
    -ich selbst schütte eine Schicht gekaufte Bio-Pflanzenkohle (z.B. Sonnenerde.at: 20Liter 22,90€) dazwischen, (Stichwort Terra Preta) gelernt bei GartenGemüseKiosk https://www.youtube.com/watch?v=iREtaTy9T1w
    (Aufdüngung der Kohle, wie hier auch im Video diskutiert)
    -meine Mutter nutzt nur den Bokashi Saft für ihre Wohnungspflanzen und Balkonpflanzen (mit grandiosem Erfolg), und schmeißt den Trester dann in die Biotonne, weil sie keine Lust hat, das Zeug in den Garten zuschleppen. (fährt mit dem Rad hin)
    -Also mein Fazit: wer nicht soviel Platz auf dem Balkon/oder irgendein Wohnungseck hat, ist mit der Wurmkiste wahrscheinlich besser bedient.
    Ah, am besten fermentiert Bokashi 25-30°C im Anaeroben Bereich., Wurmkisten arbeiten 15-25°C, unterhalb 15°C verfallen Würmer in eine Art Winterstarre, also wird der Biomüll schlecht weiter verarbeitet. Aber Wurmkisten sollten immer im Schatten stehen, sonst wird´s zu heiß.
    Meine Erfahrung zur Wurmkiste… das erste Jahr wirklich gut, und im 2. Jahr arg mit Dungmücken zu kämpfen. Aber habe dann mal 2 Wochen pausiert mit füttern, dann war es mal gut, aber sobald ich mehr gefüttert habe, waren sie wieder da. Neemöl habe ich auch ausprobiert, aber war wohl schon zu massiv. Nermatoden habe ich jetzt noch nicht probiert. Aber werde ich jetzt wohl tun müssen. Denn in der Wohnung geht es gerade gar nicht mehr.

    Nun meine Frage an Dich Brigit: Du sagst ja, Du hast 7 Jahre eine Wurmkiste. Und hattest Du noch nie Probleme mit Dungmücken oder Obstfliegen? Und wenn doch, was hat bei Dir geholfen?

    Ganz herzliche Grüße und immer wieder Danke für diese lehrreichen Kongresse, Meli

    1. Liebe Meli, ich bin Dir sehr, sehr dankbar fürs Teilen Deiner Erfahrungen. Toll. So stelle ich mir das vor. Danke.
      Ich hatte schon Probleme mit Obstfliegen, aber die hatte ich vor Wurmkistenzeiten auch schon rumzufliegen. Die Eier sind nun mal an den Schalen vom Obst dran. Ich habe Fruchtfliegenfallen aufgestellt, auch direkt in die Kiste hinein, dann ging es wieder. Meine Toleranzschwelle ist da auch gesunken, ich habe meinen Frieden mit den kleinen Mückchen geschlossen. Das halte ich für einen guten Weg. Wenn die Temperaturen sinken, erledigt sich das Problem ja auch schnell. Dann habe ich mal alle Würmer gekillt, was mir sehr, sehr leid tut. Ich tat zu viel Pflanzenkohle hinein, damit diese den Wurmhumus und damit später mein Substrat verbessert und damit sie sich direkt im Wurmhumus eben schon auflädt mit Mikroorganismen und Stickstoff. Die Portion war zu groß, das habe ich gelernt. Das ist mir sehr unangenehm, aber ich habe dazu bisher keine Mengenangabe gefunden bzw. auf Nachfragen erhalten.
      Danke fürs Teilen und weiter so. Wir lernen beim Tun. Liebe Grüße Birgit

  17. Ihr Lieben, ich habe noch eine Frage zur den Würmern.
    Da ich mir selber den Kombucha mache, könnte ich dann den Kombuchakuchen in die Wurmkiste geben?
    Noch eine Frage, wenn ich Kokosmatte in die Kiste geben, braucht es dann auch noch die Pappe zusätzlich?
    LIeben Dank und bis heute 19.00, ich freue mich schon!

    1. Liebe Eva, Du warst ja bei. Ich schreibe jetzt noch, damit es hier gut nachlesbar ist. Kombuchakuchen könnte zu sauer sein, genauso wie Bokashi. Mit einer kleinen Menge kleingeschnitten in einer Ecke der Wurmkiste starten und schauen, ob es die Würmer annehmen.
      Auch wenn die Würmer die Hanfmatte wegfuttern, brauchen sie 20 % Karton (Pappe kleingerissen) oder kleingerissene Tageszeitung (kein Hochglanzmagazin) oder Stroh oder Laub (nicht Eiche, Walnuß). Liebe Grüße Birgit

  18. Im Interview mit David vor einigen Tagen hieß es, man kann in die Wurmkiste auch Gesteinsmehl zugeben. Kann das den Mineralmix ersetzen – oder wird dann beides gegeben für eine gute Versorgung? Liebe Grüße

  19. Hallo David und hallo Birgit,

    herzlichen Dank für euer Sein und die vielen Informationen. Und auch noch das Live Video nachgeschaut 🙂
    Ich durfte noch eine Kiste im Workshop in Linz zusammen bauen 🙂 😉 Schöne Erfahrung war das.

    Ja diese Visionen mit viel Grün in der Stadt und den Wurmhotels und Kompostklo. Juhuuu ich freue mich auf ganz viel davon.
    Danke !!!
    Alles Liebe euch Beiden.
    Liebe Grüße aus Linz

  20. Guten Abend

    Ich habe ein anderes System in der Kita und überlege eine Kiste zu besorgen, aber ich habe gemerkt, dass die Würmer eingehen, wenn ich ihnen Peperoni oder Kiwi gegeben habe… scheinen so Blähbäuche zu bekommen… oder liegt das an was anderem? Zudem kamen Pseudoskorpione… dazu… fressen die die Wurmbabys auf?

    Freundliche Grüsse
    Karin Birrer

    1. Liebe Karin, aufgrund der langen Beschäftigung mit Wurmkompostierung liegen viele Erfahrungen vor. Hier ist die Futterliste https://wurmkiste.at/was-darf-rein-futterliste/?wpam_id=14, die frei zugänglich zur Verfügung steht:

      Jein Chili In kleinen Mengen möglich. Ausprobieren und beobachten, ob es gefressen wird.
      Ja Kiwi, Frucht
      Ja Kiwi, Schale

      Zu Mitbewohnern werden auch großzügig Erfahrungen geteilt https://wurmkiste.at/faq-oft-gefragt-und-hier-beantwortet-fragen/?wpam_id=14.

      Liebe Grüße
      Birgit

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