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Jürgen Amthor aohicfhochfdheicQuadrat

Jürgen Amthor

Effektive Mikroorganismen 

Jürgen Amthor ist Baubiologe, Heilpraktiker und ausgebildeter Naturland-Bodenpraktiker. Er ist Inhaber der Eußenheimer Manufaktur, die in Unterfranken ansässig ist. Dieses Familienunternehmen für probiotische Produkte für Gesundheit, Haushalt, Garten und Landwirtschaft gibt es seit 2004. Bio hat bei der Eußenheimer Manufaktur Priorität, weil sie nur im biologischem Anbau die Chance sehen, vitalstoffreiche Pflanzen zu erzeugen und unser Klima zu retten. Jedem, der es wissen will, erzählt Jürgen Amthor mit Freude, wie durch Humusaufbau unser Klima, unser Boden und unsere Pflanzen gesund und vitaminreich werden. Wir wollen möglichst viele Menschen für die Mikroorganismen und ihre Arbeit begeistern. Jedes kleine Stück gesunder Boden ist ein Stück zu einer gesünderen Welt. Auch die Eußenheimer Manufaktur schreibt auf ihrer Webseite: Jeder Quadratmeter zählt. Die Anfangsbuchstaben E für Eußenheim und M für Manufaktur bilden auch die Abkürzung für Effektive Mikroorganismen.

Inhalt:

Wir sprechen über „EM“ – über die Effekte vom Einsatz Effektiver Mikroorganismen beim Gärtnern und Bodenpflege (Humusaufbau). Ein ausführliches Grundlagen-Interview zu Bodenpflege, Pflanzenstärkung und Düngung. Wir klären Grundlagen, um erfolgreicher zu gärtnern.

Was sind Effektive Mikroorganismen? Wie wirken sie, was sind die Vorteile? Schmecken unsere Salate nach dem Einsatz von EM besser oder sind sie gesünder? Wie bringt man die Effektiven Mikroorganismen aus? Wir Stadt-Balkon-Gärtner arbeiten häufig mit Wurmkiste, weil wir uns mit einer Wurmkiste den besten Bio-Dünger aus unseren Bio-Abfällen herstellen können. Können wir durch Zugabe von EM den Wurmhumus aus der Wurmkiste noch verbessern? Welche Wirkung hat Kompost-Tee? Wie können wir uns Kompost-Tee selbst herstellen? Bokashi ist eine weitere Variante – neben der Wurmkompostierung in der Wurmkiste -, seinen Bio-Abfall umzuwandeln in besten Dünger. Wie hilft uns Pflanzenkohle beim Gärtnern? Wie kommen wir zu Terra Preta?

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Bio-Balkon-Paket zum Kennenlernen der EM zum Sonderpreis

Exklusives Bio-Balkon-Paket zum Kennenlernen der Effektiven Mikroorganismen:

  • 1 x 1 l s.EM-Flüssigdünger Mikroorganismen und Nährstoffe für Balkon- Zimmer- und Nutzpflanzen. Ideal auch für Jungpflanzen. Alle 2 Wochen 10 bis 20 ml in 1 l Wasser geben und die Pflanzen damit gießen.

  • 1 x sEM KompostTee: Düngend (Alle 1 – 2 Wochen in ca. 2 l Gießwasser) und bodenbelebend (Alle 2 – 3 Wochen 1 Aufgussbeutel in ca. 10 l Gießwasser)
  • 1 x 1,5 kg Bokashi + 400 Langzeitdünger in Pelletsform. Mikroorganismen, Organic, Mineralien und Bioholzkohle für Humus (Terra Preta) Aufbau. Sehr sparsam, da 1 kg für 30 qm reichen. Ideal zum Mulchen.

  • 1 x 100 ml EM-500 Pflanzenstärkungsmittel. Vorbeugend gegen Pflanzenkrankheiten. 1 ml auf 500 ml

  • 1 x Foxy Plus Vernebler zum Sprühen und Vernebeln von Mikroorganismen im Haus und auf die Pflanzen.

  • Zusätzlich 5 Pipes für die Gießkanne ( 1 l) zur Verbesserung der Wasserqualität.

Zum Sonderpreis von 51 € anstatt 55,50 €. Natürlich kann auch noch der 5 % Rabatt-Code AS1009-gnwsu angewendet werden.

Kompost-Tee

Kompost-Tee ist eine tolle preiswerte Variante, den Boden zu beleben. Dazu wirkt er düngend. Im Baumarkt oder Gartencenter gekaufte Erde wurde hoch erhitzt. Deshalb enthält diese kaum Bodenlebewesen, wie sie in der Natur normal sind. Lese hier. Die Eussenheimer Manufaktur hat ein sehr hochwertiges Komposttee-Produkt mit sehr ausgewogenen Aussgangsstoffen entwickelt: Regenwurmhumus, Malzkeime, Kräutermischung aus biologischer landwirtschaftlicher Erzeugung: Ackerschachtelhalm, Baldrian, Brennnessel, Beinwell, Ringelblume. Kohle (Leonardit), Steinmehl mit natürlichen Mineralien, spezifische Effektive Mikroorganismen, Mykorrhizapilze, EM-Keramikpulver. 

Bücher

Erste Wahl zum Besorgen sollte immer der Buchladen um die Ecke sein. 

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40 Antworten

  1. Hallo ihr Lieben, ich habe eine Frage zur Asche: warum kommt es da zur Schwermetallbelastung? Wenn man nur reines Holz (Fichte/Eiche/Buche) verbrennt, woher kommt das Schwermetall? Lagern die Bäume das ein?
    Vielen Dank für die Antwort und das tolle Interview!!
    Liebe Grüße,
    jessica

    1. Hallo Jessica,
      ja die Bäume lagern das ein. Leider ist es inzwischen so, daß davor abgeraten wird die Asche auszubringen wegen den Schwermetallen. Beim Tag des Bodens bei der Bayr. Landesanstalt für Garten und Weinbau wurde uns das so mitgeteilt.

      Schönes Wochenende

  2. Liebe Birgit, lieber Herr Amthor,
    es war wieder ein sehr interessantes Interview. Ich bin ja totaler Neuling beim Bio-Balkon Kongress. Ich bin so was von begeistert von den ganzen Tipps und Informationen. Jetzt muss endlich das Wetter mitspielen, dass es endlich draußen losgehen kann.
    Viele Grüße aus dem Vogtland
    Sibylle

  3. Hallöchen, immer wieder spannend, diese EM und co, ich hatte das Thema vor Jahren mal gestreift und wieder verloren. Da ich alles, was einfach ist, liebe, finde ich den Kompost Tee sehr spannend. Danke für das abwechslungsreiche Interview.

  4. Danke für die super Infos!
    Passt perfekt für mich, ich habe meinen 1. Bokashi-Eimer gefüllt.
    Ich wollte jetzt die EM zum ansetzen des Bokashi-Eimer bestellen, habe aber den Überblick der Produkte verloren.
    Welches EM-aktiv-Produkt ist das nun zum drübersprühen im Eimer?
    Ich habe bis jetzt das EM Ferment-Streu, würde gerne euer Produkt nehmen.

    1. Liebe Margrit, für Bokashi wird EM Garten https://em-ug.de/product/sem-garten-bio/ verwendet. Hier beim Bokashi-Eimer https://em-ug.de/product/bokashieimer-komposter/ findet sich eine Anleitung zur Herstellung und Verwendung von Bokashi https://em-ug.de/wp-content/uploads/2020/05/Bokashi-Herstellung_Anleitung.pdf. Für Erstbesteller gibt es auf das gesamte Sortiment 5 % Nachlass mit Gutschein-Code AS1009-gnwsu. Liebe Grüße Birgit

      1. Danke, liebe Birgit!!
        Genau diese Info hat mir gefehlt. Dann kann ich beruhigt das Balkon-Paket bestellen, es ist ja dort enthalten (und zusätzlich Komposttee und dein Buch dazu).

        So tolle Interviews – ich bin immer noch ganz geflasht und hoffe, dass sowas bald wieder kommt!

        GANZ HERZLICHEN DANK AN ALLE BETEILIGTEN!

        1. Jürgen Amthor sagt:
          24. April 2021 um 16:13 Uhr

          Hallo Margit,
          freut mich, daß du Bokashi machst. Wir nehmen für die Bokashieimer s.EM-Garten (1 l 5,00 Euro) und wenn man Terra Preta machen will unsere Terra Symbiotica schwarz zum streuen.
          5 kg Sack für 18 Euro.
          Gutes gelingen und schönes Wochenende

  5. Also ich würde keinen rohen Bokashi in die Wurmkiste reingeben. Ich habe beides (Wurmkiste seit bald 6 Jahren, Bokashi erst seit einem halben Jahr) und auch in den Pflanzkisten auf der Terrasse viele Würmer. Den fermentierten Bokashi grabe ich in den Pflanzkisten ein, da halten sich die Würmer in den ersten Wochen echt fern davon, erst, wenn er fast fertig vererdet ist, kommen die Würmer näher. Ich kenne auch von Wurmkistenexperten die Aussage, dass Würmer frischen Bokashi nicht nur nicht mögen, sie überleben es nicht, wenn man den in die Wurmkiste gibt. Oh, und beim Thema Geruch in der Wurmkiste stimme ich Dir Birgit komplett zu: die Kiste riecht nicht, die Würmer riechen auch nicht (solange sie leben jedenfalls) und der Wurmhumus riecht auch nicht. Mein Wurmcafé steht mitten in der Küche und ist komplett geruchsneutral. Wenn die Wurmkiste riecht, wird entweder falsch gefüttert (zu viel, falsches wie Zwiebeln oder Kohl), es ist zu feucht, zu wenig belüftet oder die Würmer sind krank. Da sollte man dann nach der Ursache suchen und diese beheben und nicht einfach EMa drüber kippen :-/

    1. Hallo Peter,
      vielleicht ist das falsch rüber gekommen. Wir füttern unsere Wurmkiste nicht nur mit Bokashi sondern mischen mit anderen Küchen- und Gartenabfällen. Dann ist das kein Problem.
      Schönes Wochenende

  6. Hallo, Ihr Lieben und viele Grüße nach Berlin und Franken. Vielen Dank für diesen lehrreichen Vortrag im Rahmen des Bio-Balkon-Kongresses und auch für die vielen anderen interessanten Beiträge. Ich verfolge Birgits Aktivitäten schon länger und habe auch ihr Buch schon eifrig studiert…
    Der Inhalt dieses Vortrags über die Erden kommt gerade zur rechten Zeit. Ich vertrete den Fünften Raum der Pflanzungsmöglichkeiten. Nach Acker, Garten, Terrasse und Balkon ist es die kleinste Einheit, der Fenster-Garten.
    Ich habe im letzten Jahr vor den fünf Fenstern meiner kleinen Wohnung im zweiten Stock einen vertikalen Garten gebaut und dazu verschiedene Modelle ausprobiert: Auf den Außen-Fensterbänken z-B. je zwei Gestelle mit vier vertikal geordneten Blumenkästen oder zwei mehr-etagige schnörkelige Blumengestelle. Oder drittens und was sich am besten bewährt hat, je zwei Teleskopstangen pro Fenster von oben nach unten über die ganze Fensteröffnung mit daran befestigten Tellern, auf die man Töpfe stellen konnte und zwischen die man noch Kästen einklemmen konnte. Es waren insgesamt mehr als 75 Töpfe und einige Blumenkästen.
    Im letzten und meinem ersten Jahr hatte ich fertige Jungpflanzen gekauft und fertige Bio-Erde. Gepflanzt hatte ich Salate, Kohl, Tomaten, Gurken, Chili, Paprika, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren und viele Kräuter. Mein Ziel war es nur, die Pflanzen am Leben zu halten und viele von ihnen haben noch im Winter auf der Innenseite der Fenster überlebt. Erträge waren da, aber doch alles nur in Mini.
    Die herausfordernden Bedingungen des Fenster-Gartens im Gegensatz zum Bio-Balkon sind die Größen- und Gewichtsbeschränkungen, die die Fensterbänke und die Teleskopstangen vorgeben. Deswegen waren die Töpfe aus leichtem Kunststoff und hatten pro Topf etwa 3-5 l Erdfüllung.
    Durch die Begrenzung der Topfgrößen ist die Qualität des Substrats von besonderer Bedeutung, das ist mir durch Euren Vortrag noch einmal deutlicher geworden. Und die EM-Produkte scheinen doch sehr gehaltvoll zu sein und ich werde sicher darauf zurückkommen.
    In diesem Jahr hatte ich zum ersten Mal von EM gehört und hatte auch schon angefangen EM-Mini-Bokashis aus ineinander gestapelten 1-Kilo-Joghurt-Eimerchen herzustellen. Drei Eimer sind schon gefüllt und mit EM eingesprüht und nun im Prozess. Aber nach dem, was ich heute verstanden habe, sind meine Töpfe viel zu klein, um darin Bokashi unterzubringen. An die Wurmkiste traue ich mich noch nicht so ran. Deswegen sind die von Euch besprochenen EM-Produkte besonders interessant.
    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir noch einige Tipps für die richtige Auswahl der Zusatzstoffe für meine kleinen Topfbehälter geben könntet. Ich habe bisher Compo und Euflor Bio-Erden für Tomaten und Kräuter verwendet und im letzten Jahr auch die Euflor Trockendünger für Tomaten, Beeren und Kräuter und einige Flüssigdünger eingesetzt.
    Heuer habe ich auch Brennnesselsud gekauft und habe damit die aus Samen selbst gezogenen Gemüsepflänzchen getränkt, die unter einer LED-Lampe wachsen. Bald kommt das Umtopfen in die Endtöpfe und da möchte ich in diesem Jahr mit Eurer Hilfe alles ein wenig richtiger machen.
    Eure Begeisterung ist richtig ansteckend. Meine Liebe zu den Pflänzchen ist schon da und Im letzten Jahr hat sie mir geholfen vom Coro-Theater vollkommen abzulenken und das ist auch noch weiterhin so.
    Ich habe auch geschrieben um andere an Selbstversorgung Interessierte ohne Balkon auf die Möglichkeiten eines Fenstergartens hinzuweisen. Wenn jemand dazu von mir Tips und Hinweise möchte, kann er mich auch gerne anschreiben. Wie Birgit so schön sagte, es gibt 58 Millionen Balkone in Deutschland. Aber wie viel mehr Millionen ungenutzter Fensteröffnungen gibt es dann wohl?
    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße aus HH, Eure Elfriede

      1. Liebe Gudrun, ich trete mit Elfriede in Kontakt und schreibe einen Blogartikel zum Fensterbrettgärtnern. Ich selbst gärtnere seit zwei Jahren auf den Fensterbrettern und kann diese beiden Systeme https://bio-balkon.de/empfehlungen/fensterbrett/ empfehlen. Wir beide zusammen können dann genügend Erfahrungen teilen, um andere Menschen zu inspirieren, es uns nach zu tun. Liebe Grüße Birgit

    1. Birgit Schattling sagt:
      24. April 2021 um 10:44 Uhr
      Liebe Elfriede, vielen, vielen Dank für diesen sehr interessanten Kommentar. Ich möchte nach dem Kongress unbedingt mit Dir in den Austausch gehen. Das Fensterbrettgärtnern erweitert die Möglichkeiten in der Stadt zum Anbau bzw. zur Förderung der Artenvielfalt enorm, da möchte ich gern noch genauer von Deinen Erfahrungen hören. Für mich ist es eine enorme Bereicherung und ich habe in den letzten beiden Saisons gesehen, das auch auf den Fenstern ganz viel möglich ist. Ich habe mit diesen beiden Systemen https://bio-balkon.de/empfehlungen/fensterbrett/ meine Balkonkästen gegen Herunterfallen gesichert. Liebe Grüße Birgit

  7. Liebe birgit, eine frage zum kaffee,da ich ihn sehr häufig zum düngen verwende: bei welchen pflanzen sollte man eher zurückhaltend sein bzw. Wer freut sich besonders (weil saureres milieu)?

    Und noch was organisatorisches: werden morgen dann auch die links zu literatur nicht mehr abrufbar sein? Wolllte nich einges bestellen hab es aber noch nicht geschaft ,die ganze vielfalt zu sondieren…
    Vielen vielen für deine initiative und einsatz -ja für eine bessere welt…hoffentlich gibt jetzt viele motivierte inspirierte neu-gärtner…

    1. Liebe Sonja, die Literatur- und sonstigen Empfehlungen bleiben dauerhaft online. Dieses Video bleibt auch bis morgen Abend online. Ich habe einen Fehler gemacht und sagte Jürgen Amthor, dass ich es morgen ausstrahle, habe dann aber die Reihenfolge geändert und deshalb wird es morgen auch noch anschaubar sein. Wenn Du später auf meiner Webseite http://www.bio-balkon.de den Namen des Experten eingibst, wird immer die Seite hochkommen und Du kannst die Empfehlungen nachlesen. Das ist mir total wichtig, dass Ihr immer nachschlagen könnt. Ich will ja Hilfestellung geben und versuche auch immer, Vorteile für uns zu vereinbaren, in der Hoffnung, dass noch mehr Menschen gärtnern und vor allem erfolgreich und glücklich gärtnern. Zum Kaffee. Kaffee wirkt sauer, nicht nur in unserem Körper, auch im Boden und auch in der Wurmkiste. Besonders freuen sich Heidelbeeren, die brauchen sauren – Moor-Beet – Boden. Mein Kaffeepulver gebe ich in die Wurmkiste, weil das die Würmer total gern essen, weil es so schön kleinteilig ist. Aber auch bei Verwendung in der Wurmkiste dürfen wir nicht zu viel davon reintun, weil es das Milieu ins Saure dreht. Aber eine genaue Mengenangabe kann ich nicht liefern. Liebe Grüße Birgit

  8. Vielen Dank Jürgen, vielen Dank Birgit, auch dieser Vortag war wieder sehr spannend und aufschlussreich für mich. Ich trinke Lupinenkaffee, der ist nicht sauer, kann ich den dann bedenkenlos in die Erde, oder wenn ich dann eine Wurmkiste hätte rein packen?
    Und zum Anfang, hab ich dann so verstanden, ich kann als Abdeckung jetzt Blätter, Holz, Stöckchen im Wald sammeln, Küchenabfälle (Karotten, Kartoffeln, Teebeutel Inhalt, Kaffee alles klein schneiden) über die Erde gebe in den Töpfen und dann noch EM drüber sprühen? Setze ich die Pflanze schon, oder sollte ich das erstmal ohne mein z.B. Säulenapfel mit den Töpfen machen, damit die Erde wirklich gut ist, bevor ich die Pflanze einsetze. Ihr seht, ich habe ständig Fragen, bin Beginner und hoch interessiert. Frage an Birgit, Du hast gesagt, Du lehrst die Wurmkiste ca. alle 3 Wochen. Küchenabfälle hat man ja jeden Tag, hast Du dann 2 Kisten. Wenn eine 3 Wochen steht, nimmst Du dann immer die 2.? Und dann noch eine Frage zum Komposttee, kann ich auch ganz normale Teebeutel (z.B. Hagebutte, Brennessel) nehmen und in die Gieskanne über Nacht hängen? Oder sollten es wenigstens Teekräuter sein vom Bioteeladen, oder dann speziell Komposttee? Bei Wurmkiste mach ich dann den Teebeutel rein? Danke Monika

    1. Liebe Monika,

      gut, dass Du fragst, weiter so. Lupinentee und andere organische Abfälle kannst Du bedenkenlos in eine Wurmkiste reintun, wenn Du vielleicht später mal eine hast. Ja, man kann die Kompostierung draußen direkt auf seinen Pflanzgefäßen vornehmen, indem man organische Reste direkt als Abdeckung auf seine (großen) Pflanzgefäße legt und die Verstoffwechslung mit dem Sprühen oder Gießen mit EM fördert. Ich persönlich finde das aber keine ästhetisch schöne Variante der Kompostierung. Wir sitzen wahrscheinlich draußen und schauen auf die vor sich hin gammelnden Reste. Ich bin da gern praktisch und sage deshalb, so richtig schön wird das nicht sein. Es setzt auch wirklich große Pflanzgefäße voraus. Es muss auch auf der Oberfläche halten und sollte nicht herunterfallen.

      Es ist immer besser, wenn die Oberfläche der Pflanzgefäße bedeckt ist, weil dann weniger Wasser verdunstet und vor allem auch der Platz besser genutzt ist. Deshalb wäre ich für ein Bepflanzen der Pflanzgefäße, aber das ist halt abhängig von Deinen Platz-Möglichkeiten und Deinem Geschmack. Bei einem Säulenapfel empfiehlt Ulrike Windsperger als Unterpflanzung Brennessseln. Ich habe Frühblüher darunter. Glockenblumen gehen gut, die hängenden Varianten würden es sehr hübsch aussehen lassen.

      Also ich bin kein Fan der Kompostierung mit Küchenabfällen direkt auf den Töpfen. Ich bin Fan der Wurmkompostierung in der Wurmkiste, aber man kann auch in einer versteckten Ecke vom Balkon in einem Gefäß kompostieren – auch ohne Kompostwürmer, das funktioniert auch.

      Wenn Du anfängst mit mulchen (Blätter, Holz, Stöckchen im Wald sammeln, Küchenabfälle (Karotten, Kartoffeln, Teebeutel Inhalt, Kaffee alles klein schneiden)), sollten die Pflanzen bereits gepflanzt sein. Muß man nicht, aber wir wollen ja unseren Platz ausnutzen.

      Meine Wurmkiste leere ich 4x im Jahr und erhalte jedes Mal ca. 5 Liter besten Wurmhumus. Bei Wurmhumus verringert sich das Volumen des Bio-Abfalls auf 20 %. Bokashi behält sein Volumen, davon hat man im Regelfall zwei Behälter.

      Basis für Kompost-Tee ist Wurmhumus aus der Wurmkiste oder Gartenkompost. Die darin enthaltenen Mikroorganismen vervielfältigen sich explosionsartig. Dazu kommt dann noch die düngende Variante, weil es Humus ist. Die käuflich zu erwerbenden Kompost-Tee-Beutel sind die Variante für Menschen, die keinen Wurmhumus oder Gartenkompost haben. Die Tee-Beutel dienen als Verpackung, sind hübsch und praktisch. Normale Kräuterteebeutel enthalten keine Mikroorganismen und wirken auch nicht düngend wie Wurmhumus oder Gartenkompost. Aber die Teebeutel kannst Du in der Wurmkiste verkompostieren oder eben als Abdeckung der Pflanzgefäße (mulchen) verwenden oder in einem separaten Gefäß auf dem Balkon verkompostieren. Aber der inhaltsreichste Humus ist der Wurmhumus, weil die Kompostwürmer Ton-Humus-Komplexe aufbauen.

      Ich lasse dieses Interview noch bis zum Kongressende 25.04. 24 Uhr online, weil ich zu Jürgen Amthor sagte, dass ich sein Interview erst am Sonntag ausstrahle. Habe mich da verhaspelt. Du kannst es also noch einmal anhören.

      Liebe Grüße
      Birgit

  9. Vielen Dank für das tolle Interview. Ich habe seit ca. einem Jahr meinen Bokashi-Eimer, der auch fleißig Bokashi-Saft produziert. Nun hatte ich im Winter nicht gedüngt und habe literweise Saft übrig. Im Interview hörte ich nun, die Pflanzen ziehen sich die Nährstoff wenn sie sie brauchen, daher meine Frage kann ich auch im Winter den Bokashi ins Gießwasser geben?

    1. Liebe Tovah, meiner Meinung nach verringert sich auch beim Bokashi-Saft die mikrobielle Aktivität, wenn es lange lagert. Beim Wurmtee (Sickersaft) bei der Wurmkompostierung in der Wurmkiste weiß ich ganz sicher, dass nicht angeraten wird, den Wurmtee (Sickersaft) lange aufzuheben. Da ist nachgewiesen, dass sich die mikrobielle Aktivität signifikant verringert. Die Pflanzen ziehen sich die Nährstoffe. Du kannst ihn also auch im Winter verwenden. Vielleicht verwendest Du ihn auch noch für Zimmerpflanzen oder Wintergemüse, obwohl man die im Winter nicht düngen soll wegen der Nitratanreicherung. Es hängt immer alles miteinander zusammen und ist nicht ganz pauschal zu beantworten. Jürgen Amthor schaut noch auf die Fragen, er wird hoffentlich noch nachsetzen. Liebe Grüße Birgit

      1. Danke liebe Birgit ich habe im Winter nicht gedüngt wegen der Nitratanreicherung, aber ich hatte auch noch kein Wintergemüse. Ich werde es mal dieses Jahr probieren.
        LG Tovah

    2. Hallo Tovah,
      wenn der Saft in einer Flasche oder Kanister gelagert wird und die Flüssigkeit bis zum Rand steht, so daß wenig Sauerstoff in die Flasche kommt ist der Saft auch 3 Monate haltbar,
      Je nach Qualität des Safts natürlich. Man kann den Saft auch als natürlichen Rohrreiniger in die Abflüsse geben. Das macht die Rohre frei und ist gut für die Umwelt, da dann die Mikroorganismen über die Kläranlagen in die Flüsse und Seen kommen.
      Schönes Wochenende

      1. Hallo Jürgen,
        ich hatte den Saft in Glasflaschen abgefüllt und im Kühlschrank gelagert, aber der Hinweis als Rohrreiniger ist mir völlig neu. Das muss ich beim nächsten Überschuss mal ausprobieren. Vielen Dank noch und ein wunderschönes Wochenende

  10. Hallo!

    Vielen Dank für das tolle Interview. Ich bin allerdings jetzt etwas verwirrt. Bin da ganz neu im Thema 🙂 Ich habe eine Wurmkiste seit ein paar Wochen. Wenn ich meinen Boden in den Pflanzgefäßen verlebendigen will, bedeutet das, dass ich auch dort Würmer brauche? Also ich tue in meine Gefäße Würmer, entnehme dann meinen Humus (behandelt mit EM) und lege den auf meine pflanzerde oder arbeite die etwas ein. Ist das richtig? Ich kann meine großen Kübel im Winter nirgends reinstellen. Was passiert mit den Würmern übern Winter? Und das geht aber nur bei großen Gefäßen? Was ist mit den kleinen? VG Katharina

    1. Liebe Katharina, die Wichtigkeit lebendigen Substrates in unseren Pflanzgefäßen ist nicht neu, aber wir bringen ihn intensiv in diesem Kongress, weil gutes lebendiges Substrat die Grundlage für erfolgreiche Ernten und GESUNDES Obst und Gemüse ist. Du brauchst keine Würmer in Deine Pflanzgefäße packen, aber Du könntest. Manchmal passiert es auch einfach beim Verteilen des Wurmhumus, dass noch ein Wurm dabei ist oder Kokons, aus denen sich die Würmer entwickeln. Der Wurmhumus bringt das wichtige Bodenleben in Deine Pflanzgefäße, er ist voller Mikroorganismen. Oder eben Effektive Mikroorganismen, die wir ins Gießwasser tun können. Jürgen Amthor sagt, man kann den Wurmhumus noch verbessern, noch mehr andere Mikroorganismen dazu bringen, indem man ihn noch mit EM ansprüht. In großen Pflanzgefäßen überleben die Würmer den Winter, wenn das Innere des Pflanzgefäßes nicht komplett zufriert. Es ist natürlich abhängig von der Region, wie kalt es ist. Ich habe mich vor Jahren riesig gefreut, als ich Anfang März beobachten konnte, dass eine Amsel, die sich immer gern hier die Würmer aus den Töpfen ziehen, als sie sich im März drei Würmer rauszog. Das beglückte mich so doll, weil ich somit wusste, dass auch im nicht sehr großen nur 60 cm langen Balkonkasten die Würmer über den Winter überleben. Ich mache keinen Winterschutz für meine Pflanzen, ich umwickele meine Kästen mit nichts, sie überlebten. Das war für mich eine ganz wichtige Beobachtung, denn ich will keine Würmer umbringen, indem ich sie im Winter den Frosttemperaturen im zu kleinen Topf aussetze. Sie haben es auf meinem Stadtbalkon überlebt. Liebe Grüße Birgit

  11. Liebe Birgit,
    eine Frage zur Wurmkiste :
    ich habe vor einigen Jahren meine Riechfähigkeit verloren und denke, dass deshalb eine Wurmkiste für mich nicht infrage kommt , weil ich nicht riechen kann, ob das Milieu ggf. kippt .
    Siehst Du das auch so ?

    Ich habe vor alternativ Wurmkompost fertig zu kaufen : Einer der Wurmkisten-Hersteller hat dazu ein Angebot . Denkst Du die Qualität ist fast die gleiche ?

    Noch zu EM :
    Du arbeitest wohl mit den EMs von Eussenheimer ?
    Ich habe bisher die EMs von Chiemgau bezogen .
    Hast Du Gründe für EMs von Eussenheimer ?
    Enthalten deren EMs die langlebigere EM-Bakterie, die Frau Ertl empfohlen hat ?

    Sehr praktisch ist bei EM von Chiemgau, dass es eine 5LiterBag in Box-Variante gibt, die monatelang frisch bleibt.

    Vielen Dank Birgit für dein Engagement !
    Ich revanchiere mich auch wieder mit eine Spende.
    Lieben Gruß,
    Eva Dorothee

    1. Liebe Dorothee,
      ich glaube, dass man nicht nur über den Riechsinn merkt, wenn das Milieu in der Wurmkiste kippt. Man sieht, dass sich der Bio-Abfall nicht mehr zersetzt, man findet keine Würmer mehr beim vorsichtigen Reinfassen (ist nicht igitt, ist wie Boden, ist eine schöne Erfahrung, evtl. mit Handschuhen).

      Jeder Wurmkistenhersteller verkauft auch Wurmhumus. Deshalb findet man hier bei meiner Aufstellung der Wurmkistenanbieter https://bio-balkon.de/empfehlungen/wurmkompostierung/ auch immer käuflich zu erwerbenden Wurmhumus oder auch Kompostwürmer, wenn es der eigenen Population nicht gut geht oder wenn man eine Wurmkiste selbst gebaut hat, was sehr gut möglich ist. Die Qualität wird gut sein. Allerdings benötigt das Bodenleben Sauerstoff. Der Wurmhumus wird in Plastikbehälter verpackt, gelagert, auf die Reise geschickt. Die mikrobielle Aktivität nimmt ab, wenn das Bodenleben keinen Sauerstoff bekommt. Wenn unsere Wurmkiste mehr Wurmhumus produziert, als wir gerade verbrauchen können, können wir diesen lagern. In Plastikbehältern, Eimern, Tüten, aber es müssen Löcher hinein, damit Sauerstoff rankommt. In meinem Bio-Laden wird auch Wurmhumus verkauft, was ich toll finde. Allerdings ist er eben in Plastikbehälter verpackt, wo kein Sauerstoff reinkommt und schlimmerweise stehen die Behälter täglich in der heißen Sonne. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass die Mikroorganismen leiden bzw. eingehen, die Düngekraft des Wurmhumus ist durch die lange Lagerung in der Sonne nicht beeinträchtigt, aber das Leben darin.

      Ich verwende seit 2017 die EMs von Eussenheimer. Darauf brachte mich Astrid Späth, die den Biogarten Füllhorn betreibt. Ich finde Jürgen sehr kompetent und mir sind Familienbetriebe lieber als die großen Anbieter. Das EM ist bio-zertifiziert. Ich finde den Web-Auftritt der Eussenheimer Manufaktur (Anfangsbuchstaben EM wie EM bei Effektiven Mikroorganismen) sehr ansprechend: Bio hat für uns Priorität! siehe dazu stehen wir https://em-ug.de/about-us/. Mit der Eussenheimer Manufaktur kann ich kooperieren, um Vorteile/Rabatte/Bio-Balkon-Pakete für uns auszuhandeln. Mit Chiemgau klappt das nicht, weil sie zu groß sind.

      Die EM-Mischung der Eussenheimer Manufaktur enthält 85 verschiedene aktive Mikrobenstämme, das sind mehr als in der ursprünglich vom japanischen Prof. Higa enthaltenen Mischung.

      Die Eussenheimer Manufaktur bietet auch 5 Liter Gebinde an. Von Astrid Späth lernte ich damals, das erhaltene 5 Liter Gefäß sofort in fünf 1 Liter Flaschen umzufüllen, damit der herankommende Sauerstoff beim Öffnen den Mikros nicht schadet.

      Danke für die gern gesehene das Projekt unterstützende Spende.

      Liebe Grüße
      Birgit

  12. Guten Abend,
    vielen Dank für das tolle Interview und den super spannenden Kongress.
    Ich habe eine Frage:
    Ich habe ein Hochbeet 170 L für Kräuter und möchte den Boden für vitalstoffreiche und robuste Kräuter bestmöglich aufbereiten. Im Interview habe ich von Bokashi und EM erfahren. Eine Wurmkiste habe ich nicht. Im Hochbeet werden ja grds. verschiedene Schichten empfohlen. Ich habe nur wenig Ahnung davon und habe mich auf die Empfehlung des Pflanzenmarkts verlassen. Meine Kräuter letztes Jahr sind nicht besonders gut gewachsen und kleine Fliegen haben sich auch bereitgemacht ;(
    Wie sollte ich mein Hochbeet vom Boden her optimal gestalten und versorgen? Könnten Sie mir Mengenempfehlungen geben?

    Ganz liebe Grüße Steffi

    1. Hallo Stefanie,
      als ich meine Hochbeete vor vielen Jahren aufgebaut habe galt noch die Meinung unten rein Äste, Laub, Holz zu geben und dann Erde. Heute ist die Meinung das Hochbeet komplett mit guter Torffreier Erde zu füllen. Es gab dazu mal einen Bericht in der Kraut und Rüben.
      Ich würde nachdem ich die Pflanzen gesetzt habe unsere Bokashi + 400 Pellets um die Pflanzen streuen und alle 2 Wochen mit sEM-Garten gießen. 200 ml auf 10 l. Vor der Pflanzung könnte man um die Erde zu beleben unseren EM Komposttee ausgießen.
      Bei Befall mit Fliegen unser s.EM-500 täglich im MV 1 ml s.EM500 auf 500 ml Wasser täglich besprühen. Nicht wenn die Sonne scheint.

  13. Liebe Birgit! Zuerst möchte ich mich bedanken für all die begeisternden Beiträge. Ich habe nun den zweiten Workshop von Dir erlebt und bin wieder beeindruckt, welch wunderbare Persönlichkeiten Du zusammenführst.Neulich las ich in einem Buch, dass die Worte: human, Humus, Humor die gleiche Wurzel haben.Vielleicht liegt es an dem Umgang mit dem Humus, dass alle so menschlich sind und Humor haben.
    Und nun eine Frage: ich habe einen Balkon und bewirtschafte einen Gemeinschaftsgarten, der auf einer Tiefgarage angelegt ist, in dem auch viele essbare Wildkräuter wachsen: Gundermann, Bärlauch, Giersch. Ihr habt in mehreren Beiträgen betont, dass die Erde wichtig ist. Sollte ich die Erde auf Schwermetalle untersuchen lassen?
    Wo kann man das tun? In den vergangenen 22 Jahren ist der Garten biologisch behandelt worden.
    Liebe Grüße Ingrid

    1. Hallo Ingrid,

      ich denke nicht, daß es notwendig ist den Boden auf Schwermetalle untersuchen zu lassen. Wenn du seit 22 Jahren biologisch arbeitest dürfte es kein Problem geben. Wir haben zwar Umwelteinflüsse die zu einer Schwermetallanreicherung führen können aber nicht so konzentriert in biologischen, humusreichen Böden. Viele Schwermetalle kommen auch durch Blaukorn, was du ja nicht benutzt. Falls du doch eine Analyse machen willst, gibt es oft die Möglichkeit in Gartencenter eine Probe analysieren zu lassen oder Labore die man im Internet finden kann. Wichtig ist immer lebendige Böden zu haben.

  14. Liebe Birgit,
    angeregt durch das Interview habe ich eine Bestellung an Eußenheimer vorhin abgegeben .
    Ich bin gespannt wie deren EMs , der Komposttee und die Bokashi-Pellets bei meinen TopfPflanzen ankommen . Ich habe bisher bei EM Chiemgau bestellt.

    Jetzt noch die Frage nach Mykorrhiza. In welcher Form und welchem Hersteller gibst Du deinen Pflanzen Mykorrizha ?
    Gibst Du es nur den neuen Pflanzen, dir Du eintopfst ?

    Ich habe auch gehört, dass man durch Einbringen von WaldErde und angefaulten Holzteilen aus dem Wald , indem man es mit der PflanzErde vermischt — so auch schon Mykorrizha einbringt .
    Was sagst Du ?
    Vielen lieben Dank !
    Eva Dorothee

    1. Liebe Eva Dorothee, ich hörte schon öfters von Mykorrhiza, aber deren Wichtigkeit wurde mir erst klar nach dem Interview bzw. der Frage-Antwort-Runde mit Conrad Amber – Der Stimme der Bäume. Er betonte immer wieder die Wichtigkeit von Mykorrhiza. Katrin Widhalm erwähnte auch, dass sie Mykorrhiza verwendet und bei ihr wächst es sehr üppig. Beide empfahlen dieses Produkt https://gluckspilze.com/Mykorrhiza-Soluble, was ich mir nun bestellt habe. Ich brauche es besonders für die Kastanie, die vor meinem Balkon wächst, der es nicht gut geht, aber ich werde es in alle Gefäße mit hineingeben. Im Kompost-Tee hier von der Eussenheimer Manufaktur sind auch Mykorrhiza enthalten. Ich hoffe, dass Jürgen Amthor noch etwas zu Mykorrhiza schreibt. Angelika Ertl empfahl, sich aus dem Wald eine Handvoll Walderde mit Laub und angefaulten Holzteilen mitzubringen und in die Erde zu geben, damit diese das wertvolle Bodenleben bekommen. Das leuchtet mir ein. Es gibt immer verschiedene Methoden. Wichtig ist, dass wir verstehen, wie wichtig Bodenleben ist und dass in der gekauften hocherhitzten Erdsack-Ware kein Bodenleben enthalten ist, wir es aber über verschieden Wege zuführen und fördern können. Liebe Grüße Birgit

    2. Hallo Eva Dorothea,
      Mykorrhiza-Pilze sind Pilze, die sich unterirdisch mit den Wurzeln von Pflanzen verbinden und mit ihnen eine Lebensgemeinschaft, eine sogenannte Symbiose, eingehen, die sowohl für die Pilze, besonders aber für die Pflanzen viele Vorteile bringt.
      Die Symbiose mit Pilzen lässt eine Pflanze besser wachsen, verhilft ihr zu einer längeren Blüte und zu mehr Früchten. Außerdem wird die Pflanze stressresistenter gegenüber Trockenheit, hohen Salzgehalten oder Schwermetallbelastungen und widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen.
      Sinnvoll ist ein Einsatz auf ausgelaugten Böden, die man gerne wieder nutzen möchte.

  15. Liebe Birgit, ich habe einige holzkisten als Pflanzkästen bestellt-was empfiehlst du denn zum auskleiden ? Pappe habe ich in Erinnerung, aber die ist doch irgendwann durch/aufgeweicht? Ist ja auch futtermatiarial für die kleinen Mitbewohner…
    Wo bekommt man denn am besten Lebensmittelechte Folie zum auskleiden?
    Herzliche Grüße und Dank!!
    ….die ganzen Inspirationen wollen jetzt in die Tat umgesetzt!!
    Sonja

    1. Liebe Sonja, es ist richtig, dass lebendige Erde, die Mikroorganismen enthält, dass die das organische Material auffuttern werden – sei es Tageszeitungen, Pappe, Hanfmatte oder Schafwollvlies. Gut ist Teichfolie, aber die hochwertige, teure. Liebe Grüße Birgit

  16. Hallo und herzlichen Dank für die vielen sehr lehrreichen Vorträge!
    Ich bin jetzt bei diesem Vortrag etwas durcheinander geraten wegen der EMs zum Sprühen. Welche nimmt man da auf die Grasmulchschicht und welche für die Wurmkiste?

    Wir haben unseren Garten letztes Jahr angelegt und sehr lehmige Erde mit wenig sichtbarem Leben. Ich arbeite von Anfang an mit Mulch wie zB Lindenblättern vom Kirchplatz. Werde ich schnell einen Zuwachs an Würmern und Co feststellen, wenn ich jetzt die EMs einsetze? Und welches Präparat und wie oft?

    Neben unserem Grundstück liegt noch ein Rest vom Humusberg, der letztes Jahr von der Stadt geliefert wurde (war wegen Baumaßnahmen an einer Straße übrig). Diesen Rest möchten wir für Gemüseanbau verwenden. Auch hier sind wenig Regenwürmer enthalten. Kann ich davon ausgehen, dass auch sehr wenig EMs enthalten sind?

    Herzlichen Dank!

    1. Jürgen Amthor sagt:
      26. April 2021 um 09:01 Uhr

      Hallo Julia,

      wenn der Boden gefüttert wird (Mulch, Bokashi, angereifter Kompost) kommen irgendwann die Würmer. Hier muss man Geduld haben. Leider ist es inzwischen so, daß unsere Böden „tot“ sind, kein Leben haben. Wir brauchen aber lebendige Böden mit vielen Mikroorganismen und Kleinstlebewesen für die Lebendigkeit im Boden. Deshalb mit EM gießen, sprühen.

  17. Hallo Julia,

    fürs Gießen im Kompost und Mulchbereich s.EM-Garten verwenden. 200 ml auf 10 l Wasser. Gleichmäßig vor und nach dem Mulchen verteilen. Dadurch entstehen keine Fäulnissprozeße und der Boden wird lebendiger. Die Würmer kommen dann schon.

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