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David_Seifert

David Seifert

Anlage von Lebensinseln, Baumscheibenbegrünungen

Nach Tätigkeiten als Kommunikationstrainer und Moderator ließ sich David Seifert vom Prinzip der Drei-Zonen-Gärten nach Markus Gastl entzünden. Ein HORTUS vereint Elemente der Permakultur und der Naturgartenbewegung zu einer harmonischen Einheit. Im Vordergrund stehen ein geschlossener Stoffkreislauf, das konsequente Bewahren einheimischer Natur und die Selbstversorgung. Er baute in Bayern einen Hortus-Garten auf: den Hortus Stratera. Dort bietet er Führungen an. Inzwischen hat er einen Gartenbaubetrieb gegründet und kümmert sich im Hortus-Netzwerk um die Initiative Lebensinseln. Lebensinseln ist eine Initiative für mehr Natur von Daniel Jakumeit (Idee und erste Lebensinsel), Markus Gastl und David Seifert. Eine Lebensinsel ist ein Stück öffentliches oder gewerblich genutztes Land, das, ergänzt um Naturmodule, zahlreichen einheimischen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet.  Hier unterstützt die Lebensinseln-Initiative Aktive des Netzwerks finanziell, ideologisch und natürlich mit dem benötigten Know-how.

Inhalt:

Unsere Landschaft braucht Trittsteine für die Natur zwischen Agrarflächen, in der Stadt z.B. als Baumscheibenbegrünungen und auf öffentlichen Flächen. Ein Garten oder Balkon, der sich in einen Hortus (Drei-Zonen-Garten) bzw. Naturgarten verwandelt, kann ein solcher Trittstein sein. David Seifert stellt mittels Präsentation das Konzept der Lebensinseln vor. Er zeigt und erklärt, wie eine Lebensinsel und als Beispiel eine Baumscheibenbegrünung erfolgen kann. Er stellt Naturmodule vor, wie neue Lebensräume gestaltet werden können. Er nennt geeignete Pflanzen und Saatgut. Wir hoffen auf Nachahmer. David Seifert unterstützt mit Kompetenz und Pflanzen bzw. Saatgut. Schaffen wir gemeinsam ein Netz aus tausenden kleinen und großen Lebensräumen. Gemeinsam gelingt es uns, Natur ein Zuhause zu geben.

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11 Antworten

  1. Unbedingt einfach mal bei den Grünämtern etc. anfragen, anregen, auf konventionellen Flächen etwas anders zu machen, sich als Patin anbieten – offenbar ist man zunehmend an naturnaher und artenreicher Bewirtschaftung interessiert! Städte haben mittlerweile auch schon eigene Kampagnen, Stadtgrün ökologisch zu fördern etc.

  2. Dieser Vortrag war einfach Spitzenklasse! Sehr viel gelernt, was jetzt umgesetzt werden muss! Tolle Präsentation mit lockerem Moderator. Vielen Dank auch an Birgit Schattling! Viele Grüße

  3. Ich habe vor 3 Jahren ein kleines Wiesenblumenrondell inmitten meiner Wiese hinter dem Haus angelegt. Es ist zwischenzeitlich ziemlich „verkrautet“ und nicht mehr schön anzusehen. Durch den wundervollen Beitrag von David Seifert weiß ich jetzt, was ich falsch gemacht habe und kann es fast nicht mehr erwarten, loszulegen! Vielen herzlichen Dank für diese tollen Tipps!!!

  4. Hallo David,
    vielen Dank für Deinen sehr interessanten Vortrag! Toll und detailliert erklärt, wie eine Baumscheibe bepflanzt werden kann! Und super, dass ihr auch auch auf zertifiziertes Saatgut setzt! So macht´s auch das neue Projekt der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft „Tausende Gärten – Tausende Arten“, dass wir zusammen mit dem Wissenschaftsladen Bonn, der Agentur tippingpoints und mit fachlicher Unterstützung vom Naturgarten e.V. durchführen, mit dem Ziel heimische Tiere und Pflanzen in die Gärten, Balkons und in Freiflächen in der Stadt zu bringen. Wir haben zwei eigene Saatgutmischungen entwickelt für sonnige Standorte. Vielleicht wollt ihr die in Eurem Shop mit aufnehmen? Wir bekommen viele Anfragen von Organisationen und Betrieben zu helfen, Blühstreifen oder Beete in der Stadt anzulegen und da ist Dein Beitrag „Gold“ wert, wie wir Schritt für Schritt vorgehen können. Das Buch werden wir bestellen und wenn Anfragen aus Bayern kommen, werden wir Euch empfehlen für die Ausführung. Sollte das Buch frisch rausgekommen ist, bitte sich für den DGG-Gartenbuchpreis bewerben mit Mail an g.blatter@dgg1822.de. Lieben Dank auch an Birgit Schattling. Du hast so tolle Referentinnen und Referenten gefunden! Der Kongress wird mir fehlen, denn bald ist er zu Ende!

  5. Seit ich vor drei Jahren umgezogen bin, träume ich davon, aus der Riesen-Baumscheibe (Rasenrechteck umsäumt von einem halben Dutzend alten (!) Bäumen) vor unserem Haus eine Schattenwiese zu machen. Mir war zwar klar, welche Punkte (Boden, Licht, regionales Saatgut in Kleinmengen etc.) man bedenken muss, aber wie findet man die Antworten auf diese Fragen als Privatmensch und Ahnungslose?
    Ganz einfach: Man nimmt am Online-Kongress Teil. Vielen herzlichen Dank für den tollen Beitrag in der gut verständlichen Anleitung!

  6. Toller Beitrag David, wieder was gelernt, danke. In Wien sieht man hin und wieder liebevoll gepflegte Baumscheiben, die ich sehr bewundere und dankbar bin, dass es Menschen gibt die das machen.
    Grüße, Julia

  7. Vielen Dank, der Vortrag war sehr interessant und ich hab einige neue Pläne für meine Baumscheibe, die ich schon seit zwei Jahren pflege. Richtig zufrieden bin ich bisher nämlich noch nicht und möchte jetzt durch die Anregungen von Herrn Seifert noch zusätzlich einen kleinen Totholzzaun und einen kleinen Steinhaufen ergänzen.
    Ich hatte gehofft, dass Herr Seifert auf großstädtische Baumscheiben eingeht: ungefähr 6 m², durchwurzelt, trocken, schattig. Eine Baumscheibe von 26 m² wäre für mich ein Traum. Ich muss bei mir ja aufpassen, dass mich keine Autos anfahren. 😀 Vielleicht gibt es ja im nächsten Kongress einen Vortrag speziell zu dieser Problematik? Ich bin sicher, gerade in Berlin werden sich viele dafür interessieren!

  8. Danke für diesen wundervollen Beitrag, der ganz professionell aufgezogen war, gleichzeitig aber geprägt war von ganz viel Emotion und Liebe zur Natur. Hoffentlich wollen nun ganz viele Menschen die Baumscheiben vor ihrer Haustür pflegen!! Ich selber habe leider keine in unserer Straße, sonst würde ich mich sofort melden.

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