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Die Expertin für Artenvielfalt Christiane Denzel spricht beim Online Bio-Balkon-Kongress zu essbaren Wildpflanzen.

Christiane Denzel

Essbare Wildkräuter - für uns Menschen und für die Artenvielfalt

Seit 1997 ist die gelernte Garten- und Landschaftsgärtnerin Christiane Denzel Betriebsinhaberin der Bioland – Gärtnerei und Naturkost Breite Wies‘ 20 km oberhalb vom Bodensee. Durch ihre Gemüse – Gärtnerei ist ihr das Thema „bestäubende Insekten“ ein Herzensanliegen, zu dem sie seit vielen Jahren Vorträge und Workshops anbietet sowie Beratungen zur Biodiversität. Als ausgebildete Kräuter- und Bauernhofpädagogin begeistert sie sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche und vermittelt auch über zahlreiche Bücher anschaulich Wissen. Zudem ist sie 1. Vorstandfrau des Vereines „Bauerngarten und Wildkräuterland Baden“. Zwei Tage in der Woche ist sie in Schulen und gibt Unterricht zu Biodiversität. Sie schöpft aus einem Erfahrungsschatz von über 20 Jahren mit Schulklassen und Kindergartengruppen sowie Jahreszeiten – Kursen in ihrer Gärtnerei, in Wiesen und Wäldern. In 2023 begann sie in Baden-Württemberg an zwei „Landhochschulen“ Biodiversitäts-Pädagoge/innen auszubilden. 

Inhalt Vortrag:

Überall um uns und bei uns wachsen wahre, wilde Schätze. Einige, leicht erkennbare und auch gut zu kultivierende Wildkräuter werden vorgestellt. Sie können uns innerlich reinigen, neue Kraft verleihen, unserem Immunsystem helfen und uns obendrein noch unerwartete Geschmackserlebnisse schenken. Diese wilden Kräuter bieten nicht nur für uns Menschen interessante Inhaltsstoffe, sondern sind auch Nahrung für die Raupen mancher wunderschöner Schmetterlingsarten.

Webseiten

Bücher

101 Antworten

  1. Liebe Christiane,
    liebe Birgit,

    herzlichen Dank für die vielen,interessanten Informationen rund um die Wildkräuter und
    „ihre“ Insekten. Ich habe da noch eine Frage. Kultiviere zu Hause gerade einen „Wildgarten“ und habe u.a. dazu einen weißbunten Giersch erhalten. Der ist doch auch essbar oder ? Hat er die gleichen heilsamen Inhaltstoffe wie der „normale“ Giersch?
    Alles Liebe und Gute für euch,
    herzliche Grüsse von Jutta

    1. Liebe Jutta, danke für das Lob.
      Zu Deiner Frage: Gezüchtete Wildkräuter, wie auch z. B. der weißbunte Gundermann sind eben nicht mehr wirklich wild. Man kann sie verwenden, aber die Menge der sekundären Pflanzenstoffe leidet bei der Zucht.
      Sicher hat er dennoch mehr davon als ein Kopfsalat 😉
      Mit lieben, krautigen Grüßen, Christiane

  2. Liebe Frau Denzel, das erwähnte Rezept vom Brennesselkaviar würde mich interessieren. Ich finde es leider nirgends auf der Website Breite Wies oder denn zwei Youtubekanälen. Würde mich über einen Link sehr freuen! Danke und liebe Grüße aus dem Allgäu von Marietta

      1. Super, herzlichen Dank! Hab sogar dasselbe Brat-Olive daheim, dann wird´s sicher ein Erfolg. Der Tipp mit dem Einweichen ist toll – bisher war ich immer mit dem Mörser unterwegs, aber Einweichen ist echt einfacher (jedenfalls wenn man am Vortag plant)
        Jetzt muss (bisher ersten Blüte an 15 Tomatenpflanzen) nur noch der Sommer kommen 😉
        Herzlichen Dank!

  3. Was für ein wahnsinns, toller Vortrag!!!!! Ich bin total begeistert….und neidich auf die Leute die bei dir den Pädagoge machen können. Ich wohne bei Meißen in Sachsen, hier könnten wir das auch dringend gebrauchen. Aber ich würde wenigstens, sehr gern, das zusammengefügte Buch bestellen!
    herzlichst Yvette

    1. Hallo liebe Yvette, freut mich, dass es Dir gefallen hat, vielen lieben Dank! Schleswig-Holstein hat auch schon angefragt, wer weiß, wo ich damit noch so hinkommen 😅
      Wenn Du das Buch möchtest, dann schicke mir bitte eine Email an die Adresse unten, mit Deiner Postadresse, wir schicken es dann umgehend.
      Liebe, krautigen Grüße, Christiane

    1. Liebe Agnieszka, ich wollte noch etwas ergänzen…
      In den Eierschalen sind auch immer Reste des Eiweißes. Das ist ein prima Stickstoffdünger, damit Deine Pflanzen gut versorgt sind und schön viel Chlorophyll darin ist.
      Brennnesseln brauchen eigentlich keinen Dünger, die lieben frischen Kompost.
      Liebe, krautigen Grüße, Christiane

  4. Wunderbarer Vortrag!
    Eine Frage habe ich: Was an den Eierschalen im Gießwasser mag die Brennessel so gerne? Ist dieses Gießwasser für weitere Pflanzen auch hilfreich (auch wenn das Gießwasser ohnehin schon sehr kalkhaltig ist?)

    1. Eierschalen im Gießwasser mögen nicht nur Brennesseln, sondern die meisten Pflanzen.
      Ein Bundesbürger verspeist durchschnittlich über 200 Eier im Jahr. Die anfallenden Eierschalen landen dabei für gewöhnlich im Biomüll. Als Gärtnerin schätze ich die Schalen jedoch als Dünger. Eierschalen bestehen zu 90 bis 95 % aus Calciumcarbonat (CaCO3), der auch „kohlensaurer Kalk“ genannt wird. Kalk ist zum Anheben oder Stabilisieren des Boden-pH-Wertes geeignet, allerdings entfaltet sich die Wirkung von Eierschalen nur recht langsam. Calciumcarbonat kann den Boden-pH-Wert langsam anheben. Frei werdende Calcium-Ionen sind wertvolle Verkitter von Bodenteilchen und können mit Humus und anderen Bodeninhaltssoffen die Bodenstruktur verbessern. Calcium ist eines der für Pflanzen essentiellen Nährelemente. Besonders bei der Topfkultur – und damit gerade auch im Balkonbereich – machen Eierschalen als Dünger Sinn.
      Eine weitere mögliche Anwendung von Eierschalen ist die Verteilung auf dem Komposthaufen. Ein hoher pH-Wert regt die Aktivität bakterieller Bodenbewohner an und kann so die Kompostierung beschleunigen.
      Herzliche Grüße !

      1. Liebe Agnieszka, ich wollte noch etwas ergänzen…
        In den Eierschalen sind auch immer Reste des Eiweißes. Das ist ein prima Stickstoffdünger, damit Deine Pflanzen gut versorgt sind und schön viel Chlorophyll darin ist.
        Brennnesseln brauchen eigentlich keinen Dünger, die lieben frischen Kompost.
        Liebe, krautigen Grüße, Christiane

      2. ganz ganz großes Kino !!!!
        DANKE !!
        die Reste in meinen Gläsern, in denen Fermente waren (Wasserkefir, Gemüse, Kombucha-SCOBYs) spüle ich mit Wasser raus und das landet dann im Komposter oder Beet; irgendwo las ich, dass die Keimvielfalt darin dem Bodenleben zuträglich sei….
        jetzt kommen mir Bedenken wegen des ph-Wertes..
        obwohl: über Erntefreuden und Vielfalt kann ich nicht klagen, seit ich die Schnecken im Griff habe indem ich die Schnegel immer schön mit Pilzen anlocke 😉
        alles Liebe !!

          1. liebe Christiane,
            da möchte ich doch gleich noch folgendes anmerken: bei Brennesseljauche denkt auch niemand an die Ameisensäure, die in den Brennhaaren sitzt; man bräuchte wohl etwas biochemisches Wissen, um zu eruieren, was die Verjauchung mit der Säure macht….
            worauf ich hinaus will:
            durch die Methoden, die verhindern, dass die Ameisensäure „mikroinjiziert“ wird (Abstreifen, Kneten, Plattrollen,….) – wobei die Nädelchen abgebrochen werden -, verschwindet die Säure nicht…sie ist aber so schwach, dass sie im Mund oder auf der Haut dann bei üblichen Mengen unbemerkt bleibt…
            nur so aus der Kategorie „nice to know….“
            alles Beste !

  5. So unterhaltsam und interessant rübergebracht! Einfach großartig! Ich hoffe, dass ganz ganz viele zukünftige Biodiversitätspädagogen deinem Weg und deinem Wirken folgen werden. Was für eine Bereicherung, vielen Dank!

    1. Vielen lieben Dank, das freut mich sehr! …und, ja, das hoffe ich auch, ich brauche dringend Kolleg:innen! Liebe Grüße, Christiane

  6. vielen lieben dank für den so wunderbaren Vortrag. Was für ein Wissen. So toll vorgetragen in so kurzer Zeit. Total spannend erzählt. So ansteckend. Ich bin ganz begeistert

  7. Vielen Dank für diesen informativen Vortrag! Ich habe eine generelle Frage zu den Wildpflanzen. Welche Erde verwende ich da und wie düngt man gerade diese Wildpflanzen, so daß sie gut gedeihen. Liebe Grüße

  8. Hallo liebe Betty, vielen Dank für das Lob!
    Für die Wildkräuter bitte möglichst ganz normale, gerne lehmhaltige Garten Erde verwenden. Auf keinen Fall düngen!
    Gerne im Herbst mit Laub abdecken, möglichst naturnah wachsen lassen.
    Liebe Grüße und viel Erfolg, Christiane

  9. Hallo Christiane

    Ich möchte sehr gerne das „60 wilde Kräuter-Buch“ bestellen, habe es aber nicht auf Deiner Webseite gefunden (nur die Einzelbücher). Ich werde mich per Email oder telefonisch melden. Dein Vortrag war einfach Klasse und ich würde mich riesig freuen, wenn es Dich einmal ins nördlichste Bundesland verschlägt, z.B. für eine Wildkräuterführung inklusive des anschließenden Futtern der Beute.
    Herzlichen Dank für die vielen Ideen und Tipps.
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Liebe Andrea, ja, da haben wir uns selbst überholt…
      Auf der website sind noch die vier kleinen Bücher, neu gibt es das eben nun in einem Buch zusammengefasst…
      Deine Mail kam gerade, wir schicken es bald los.
      Und ja, wer weiß, wo es mich noch hin verschlägt…
      Freut mich, dass Dir der Vortrag gefallen hat, vielen Dank!
      Liebe Grüße, Christiane

  10. Also ich bin echt platt. Eine Wahnsinns Power-Frau, ein Vortrag mit maximalem Wissen, wunderbar gut strukturiert zusammen gefaßt, und eine Energie, die ansteckend ist. Ich verfolge nun schon seit 2021 Birgits Kongresse, aber hier hab ich mal echt sehr viel neues gehört, was ich so detailliert noch nicht wußte. Vor allem die vielen Fotos zu Raupen und Faltern, sehr anschaulich.
    Danke auch für die Beantwortung zu den Eierschalen, das hätte ich auch gefragt. Ich hab mir immer die Mühe gemacht, sie zu häckseln und auf den Kompost zu streuen, weil die Würmer wohl auch sowas brauchen. Aber zu Brennesseln Eierschalen gießen!?… wußte ich noch nicht! Toll. In irgendeiner Quizsendung haben sie mal gesagt, gießt man aber Brennesselbrühe auf Brennesseln, dann gehen sie ein. Warum, verstehe ich nicht so ganz.
    Ne Wurmkiste hab ich auch seit 2021, aber die geht zur Zeit nur noch aufm Balkon im Schatten, weil mir da so viele Obstfliegen, oder Trauermücken ? raus kommen. Bin auch etwas ratlos. Auf jeden Fall habe ich mittlerweile in jedem Kübel Regenwürmer, weil ich wohl immer welche erwische, wenn ich Kompost mit der alten Erde mische. Haben einige Amseln inzwischen auch gemerkt, die recht erfolgreich gern überall rum graben.
    Bokashi habe ich auch, weil Bokashi mehr verträgt, als ne Wurmkiste, z.B. gekochtes Gemüse, oder in Maßen alte Nudeln mit Tomatensoße. Und den vergorenen Bokashi Trester (dauert 4-8 Wochen) (Pflanzenkohle ist auch mit drin) vergrab ich dann im Kompost. Die Regenwürmer flüchten erst ein bisserl, ist zu sauer, aber dann machen Sie sich drüber her. Also Regenwürmer haben durchaus auf dem Balkon eine gute Grundlage, wenn man nicht gerade nur ein paar wenige Pflanzkästen mit unregelmäßiger Bewässerung in der prallen Sonne hat.

    1. Liebe Meli, vielen Dank auch Dir für Dein Lob. Das freut mich natürlich sehr.
      Deine Arbeit auf dem Balkon hört sich sehr spannend an – weiter so!
      Ich habe keinerlei Erfahrung, was passiert, wenn man Brennnesseln mit Brennnesseljauche gießt, das habe ich noch nie versucht. Sie wachsen gerne dort, wo schon viel Stickstoff im Boden ist, deshalb muss ich sie hier bei mir sicher nicht düngen…
      Wunderbar, wenn das mit den Würmern so gut klappt bei Dir!

      Liebe Grüße, auf krautige Zeiten, Christiane

  11. Super! Das sollte in allen Schulen Schulfach sein, vor allem auch in dieser lockeren und liebevollen Art!
    Das Problem in der Stadt ist leider, dass die Luft an Straßen(balkonen) so voll Abgasen ist, dass die Kräuter, wenn sie nicht schon durch die auch noch viel zu starke Mobilfunk/WLAN-Strahlung eingegangen sind, eben nicht mehr zum Essen geeignet sind …Aber jede Pflanze verbessert das Umfeld …
    Danke für die super Infos!

    1. Liebe Ina, so generell kann man das nicht sagen, dass Kräuter an Straßenbalkonen so voller Abgase sind. 2019 habe ich zu Schadstoffbelastungen beim innerstädtischen Gärtnern mit der Wissenschaftlerin Dr. Ina Säumel ein spannendes Interview geführt. Vielleicht magst Du reinhören https://www.youtube.com/watch?v=KHa3U0_HfNc&t=2544s. Sie spricht schon für den Anbau in der Stadt. Sonst würde ich das Projekt nicht betreiben :). Liebe Grüße Birgit

      1. Liebe Birgit,
        auch ein super interessantes Video generell, lieben Dank! Man kann ja in den zu belasteten Zonen nicht Essbares pflanzen (soweit sie sich durch kämpfen, sogar das Baumsterben nimmt hier sehr ungute Ausmaße an, besonders seit die E-Smogbelastung so toxisch geworden ist, das ist nur wenig bekannt) und etwas Gutes für Umwelt, Insekten, Vögel und Menschen tun 😉
        Interessant, das Obst weniger belastet ist als andere Pflanzen, unser analytisch geschulter Geist will natürlich gleich wissen wieso 😉

        Liebe Grüße, Ina

        1. schöne Sprache !
          zum Inhalt: ich erinnere mich an ein Webinar mit Prof. Bernd Gerken, der erklärte, dass vor allem die weniger zarten Bestandteile wie Blattrippen usw. stärker belastet sind und deshalb der Trester aus Entsaftern nicht zu Crackern usw. verarbeitet werden sollte;
          vielleicht ist das in der Pflanze wie im Menschen: wir „schieben“ Toxine jedweder Art ja auch schnellstmöglich in Strukturen, in denen sie zunächst weniger hinderlich sind…
          Wäre schön, wenn jemand sein Wissen dazu teilen würde !!
          alles Beste !

          1. Dankeschön, liebe Susanne, das klingt plausibel, somit ist es wahrscheinlich wiedermal ein genialer Schachzug der Natur, alles besonders Wertvolle bzw. für Nachwuchs Zuständige, wie Früchte und Samen, sauberer zu halten. Ich kann mich auch erinnern, etwas über so genannte Vakuolen gelesen zu haben, die ebenfalls Gifte zwischenlagern. (Leider haben Menschen so etwas nicht, allerdings wachsen dafür manchmal Tumore.)
            Ebenso alles Beste, liebe Grüße, Ina

    2. Liebe Ina, vielen Dank, schön, dass Dir unsere Arbeit gefällt. Ja, die Schulen sind alle happy, wenn wir kommen, auch das feedback der Lehrer ist immer sehr gut.
      Da wir uns über unterschiedlichste Töpfe finanzieren, klappt das auch ganz gut.
      Die vergangenen Jahre haben wir jeweils über 1.000 Kinder erreicht, es macht viel Freude.

      Liebe Birgit, vielen Dank für das Video und die Beantwortung der anderen Fragen.

  12. Hallo ich bin begeistert von dem Vortrag und würde gerne das Buch mit den 60 wilden Kräutern kaufen.
    Da ich in Südtirol wohne hoffe ich trotzdem dass das möglich ist.
    Liebe Grüße Renate Reiter

    1. Hallo liebe Renate, danke für das Lob – schön, dass Dir der Vortrag gefallen hat.
      Klar kann ich Dir das Buch schicken, schreib mir einfach eine Email mit Deiner Adresse, wir schicken es dann umgehend.
      Viele liebe Grüße und gutes Gelingen beim Nachkochen!
      Christiane

        1. Liebe Renate, Du hast Deine Adresse schon geschickt. Ich schreibe es hier nur als Kommentar, um den Überblick zu behalten. Liebe Grüße Birgit

    2. Hallo Renate,
      das Buch ist auf dem Weg zu dir, leider fehlt uns noch deine E-Mail-Adresse, damit wir an diese dann die Rechnung mailen können. Bitte schick uns diese doch noch. Am besten an folgende Adresse: bodega66@web.de.

      Viele Grüße Karin (im Auftrag von Christiane)

  13. Liebe Christiane,
    auch ich als eine Deiner Kräuterpädagogenkolleginnen bin total fasziniert von Deinem unglaublich vielfältigen Wissen. Herzlichen Dank für diesen tollen Vortrag. Ich habe schon so viele Kongresse geschaut und war heute ganz erstaunt, dass ich Deinen Namen hier fand. Du bist die erste Sprecherin, die ich persönlich kenne und die aus meiner nächsten Nähe ist.
    Herzlichen Dank für Deine unwahrscheinlich wichtige Arbeit.

    1. Liebe Regina, wie schön, auch hier von Dir zu hören, witzig, dass Du auch dabei bist!
      Freut mich, wenn noch etwas Neues für Dich dabei war. Ja, als Gärtnerin und Kräuterpädagogin komme ich freilich von der Pflanze her. Aber die Co-Evolution weiter zu verfolgen und zu die verschiedensten Strategien zu entdecken, wie Pflanzen und Tiere sich ergänzen, fasziniert mich sehr.
      Liebe Grüße und bis bald mal wieder! Christiane

  14. Hallo Christiane,
    wir haben deinen Vortrag sehr genossen und er hat uns in unserem Tun sehr bestärkt. Dein Wildkräuterwissen hat unseres aufgepeppt und vieles hast du so wunderbar erklärt, dass es sicherlich auch hängenbleibt. Da ich auch mit Kindern arbeite hast du mich oft zum schmunzeln gebracht und ich fühlte mich dir sehr verbunden. Auch Klaus war begeistert und wir haben auf jeden Fall vor die Breit Wies mal zu besuchen. Für unsere Wildbienen und Hortus -Führungen haben wir einige Impulse bekommen und ich freu mich schon auf die nächste, in der ich sicherlich wieder etwas „wildkräuterliches“ zum probieren anbieten werde.
    Liebe Grüße aus dem Nordschwarzwald von Britta und Klaus Faaß

    1. Hallo Britta, hallo Klaus,
      Wie schön, dass Euch mein Vortrag gefallen und sogar inspiriert hat, das freut mich sehr! Ja, die Ideen, Impulse zu verbreiten ist genau richtig. Toll, dass Ihr Teil des Hortus-Netzwerkes seid! Und so nah! Ihr könnt mir gerne eine Email schreiben, wo Ihr seid, ich bin öfter mal im Nordschwarzwald. Und klar, gerne vorbei kommen, sagt nur vorher Bescheid, damit ich auch da bin… Bin hier auch im Kreistag, dann eben dadurch teils unterwegs…
      Liebe Grüße, lassen wir es summen! Christiane

  15. Was für eine tolle und sympathische Frau!
    Sehr interessant, sehr informativ und mit viel Humor vermittelt.
    Ich hätte ihr noch stundenlang zuhören können. 🙂
    Danke Christiane & Birgit!

    Ganz liebe Grüße aus Linz
    Mimi

  16. Vielen Dank für den sehr interessanten Vortrag, liebe Birgit und liebe Christiane.
    Den siebenjährigen Marienkäfer hatte ich gestern auf meinen Töpfen mit Liebstöckel und Zitronenmelissesamen gesehen. Weil diese noch nicht gekeimt haben, habe ich mich gewundert. Heute habe ich an der Vogelmiere, die sich im rechten Balkonkasten unterhalb des Wilden Weines und einer Blumenschale zu meiner Freude ausgebreitet haben, Läuse entdeckt.
    Reicht dieser einsame Marienkäfer🐞, den ich nicht mehr gesehen habe aus, um die Blattläuse zu beseitigen? Eigentlich wollte ich die Vogelmiere heute ernten, aber dann hatte ich keinen Appetit mehr…
    Vielleicht habt ihr ja Tipps was ich tun kann.
    LG Barbara

  17. Liebe Barbara, vielen Dank für Dein Lob, schön, dass es Dir gefallen hat.
    Zu Deiner Frage, sehr wichtige Frage, ich muss allerdings etwas ausholen:
    Marienkäfer, nicht siebenjährig, sondern Siebenpunkt meinst Du vermutlich? (sie werden leider alle nur ein paar monate alt) Also… sie überwintern bei uns (im Laubstreu), wachen quasi als Methusalem aus der Winterstarre auf – sehr hungrig… Finden sie Läuse, ist alles gut… Sie paaren sich, Mami-Marienkäfer legt ihre Eier mitten in eine Läusekollonie, die Larven schlüpfen und fressen die Läuse auf. Das wäre der Idealfall…
    Leider finden die alten Käfer oft nicht schnell genug Läuse, weil wir Menschen denen bereits zu Leibe gerückt sind… ob mit Gift oder Seifenlauge… die Läuse sind weg. Der Marienkäfer droht zu verhungern… Er fliegt und sucht… Nun sind sie nicht sehr schlau und auch nicht mit besonders guten Augen ausgestattet… Er muss praktisch über die Läuse stolpern, um sie zu finden. Wenn er nun eine Läuse-Ansammlung findet, braucht er auch noch einen Partner… zudem sollten noch nicht so viele Ameisen da sein, die „ihre“ Läuse-Herde“, die sie melken, verteidigen… Du siehst, garnicht so einfach, das Leben eines Marienkäfers…
    Nun ganz konkret… Die Vogelmiere hat die beste Zeit hinter sich, die ist im Januar und Februar sehr wichtig, wenn es sonst nicht viel gibt. Überlasse sie jetzt den Läusen und trage gerne Marienkäfer dorthin, die Du findest, die auf der Suche sind. Diese, und vor allem die Larven, werden die Läuse vertilgen. Dann schlüpft eine neue Generation Marienkäfer, die dann auch da ist, wenn im Sommer viel mehr Läuse auftreten! Dann bist Du froh, deren Eltern „gefüttert“ zu haben! 😉
    Ich hoffe, das war irgendwie verständlich, sehr komplexe Zusammmenhänge…
    Liebe Grüße und viel Erfolg, Christiane

    1. Danke für die verständliche, ausführliche Beschreibung. Die Vogelmiere ist übersät von Läusen ohne Chemie, also genug Futter für Mami Siebenpunkt, die sich vielleicht in der üppigen Vogelmiere verstecken konnte. Hoffentlich hat sie kein anderes Tier verspeist!
      Stimmt, wenn früher ein Läusebefall vorlag, hab ich mal einen Marienkäfer gefunden und auf einmal waren die Läuse weg.😊
      LG
      Barbara

    2. Danke Birgit und Christiane, ich habe so Einiges gelernt. Dass der Löwenzahn so viel Druck erzeugen kann und so vieles Neues mehr. Es war total spannend und so voll von Humor. Auch die Bilder von Insekten und Pflanzen sind richtig schön. Das macht total Lust auf mehr. Ich hätte noch länger zuhören können…

  18. Liebe Christiane, was für ein spannender und lebendiger Vortrag. Deine Lebensfreude und dein Spass daran sind voll angekommen. Vielen lieben Dank dir, einfach super.

  19. Liebe Christiane,
    was für eine kompakte Präsentation! Es war mir eine große Freude, Deinen Ausführungen zu lauschen!! – so lebens- und naturfroh!! Das macht den Kindern, denen Du Dein Wissen und Deine Erfahrungen vermittelst, bestimmt viel Spaß!
    Eine Frage hab ich nun doch: Du zählst die Brennnessel zur Familie der Rosengewächse. Das verwirrt mich. Habe ich da etwas aus der neueren Forschung verpasst? Für einen Forschungs-Hinweis/eine Quellenangabe dazu wäre ich Dir sehr dankbar. (Frau lernt ja nie aus!). Lieben Dank!
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude beim Vermitteln des Naturwissens an die nächste Generation!!!! Schade, dass Du so weit weg von mir aktiv bist, hätte mich gern mit Dir zum Austausch persönlich getroffen.
    Viele wilde Pflanzengrüße
    Cornelia

  20. Guten Morgen liebe Cornelia, erst mal vielen Dank für Dein Lob, das freut mich sehr und tut einfach gut!
    Nun zur Brennnessel: Sie gehört nicht zur Familie der Rosengewächse, Brennnesseln bilden eine eigene Familie. Aber diese Familie zählt zur Ordung der Rosenartigen. Die Ordnung ist die nächst höhere Kategorie über der Familie. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt? Sorry dafür.
    Als Gärtnerin habe ich gelernt, Pflanzen in ihren „Gruppen“ zu denken, da innerhalb einer Gattung, Familie, Ordnung die Inhaltstoffe, die Wirkungsweise, der Blütenaufbau uvm ähnlich sind. Dadurch erkennt man besser, mit welcher Pflanzenpersönlichkeit man es gerade zu tun hat.
    Auf den ersten Blick erschließt sich das nicht, wenn man an die Brennnessel und eine rote Rose denkt. Beschäftigt man sich aber ein wenig mehr mit den Heilkräutern, die zu den Rosengewächsen gehören, wie der Frauenmantel, der Kleine Wiesenknopf, Blutwurz und viele mehr, drängt sich die Verbundenheit geradzu auf. Mich persönlich freut diese Querverbindung, adelt sie doch unsere Brennnessel ein wenig 😉
    Danke für Deine Frage, ich hoffe, ich konnte das Missverständnis aufklären?
    Liebe Grüße und einen schönen Tag!
    Christiane

  21. Liebe Christiane, vielen Dank für Deine spannende Präsentation!!! Sehr lehrreich finde ich wie kompakt Du das Wesen der jeweiligen Pflanzen(familie) und den Bezug zur Insekten- bzw. Tierwelt dargestellt hast.
    Besteht die Möglichkeit noch einen Platz in Deinem Seminar Biodiversitätspädagogik zu erhalten?
    Herzliche Grüße
    Maria

    1. Liebe Maria, vielen Dank für das Lob, es freut mich sehr!
      Ja. die Möglichkeit gibt es, wir sind noch in der Vorbereitungsphase, wobei es schon im September losgehen soll. Bitte schicke mir eine E-Mail, dann kann ich Dich unverbindlich zur Interessentenliste dazu packen. Sobald ich dann mehr weiß, im Moment hängt es am Ministerium, würde ich Dir Bescheid geben.
      Bis dahin, krautige Grüße, Christiane

    1. Liebe Ursula, Danke für das Lob, schön, dass Dir mein Vortrag gefallen hat.
      Aber nein, ein Download gibt es nicht. Birgit Schattling macht hier einen Wahnsinns Job und wir Referent:innen arbeiten ohne Honorar. Ihr dürft alles gratis schauen, Impulse aufnehmen, Euch informieren, … ich beantworte auch gerne die Fragen, aber noch mehr vorzubereiten schaffe ich nicht.
      Liebe Grüße und einen schönen Tag, Christiane

  22. Meine Begeisterung ist seit dem wundervollen Interview ungebremst. Ein unendlicher Schatz an wertvollem Wissen. Liebe Birgit, danke für deine so, so wertvolle Arbeit. Danke liebe Christiane für diesen wundervollen Ausflug in deine Arbeit.
    Du hast im Video von deinen Büchern gesprochen und das es sie jetzt in Einem gibt.
    Wie kann ich es erwerben?

    1. Liebe Simone, vielen Dank für Deine motivierenden Worte, das stärkt und freut mich sehr.
      Wenn Du mir eine E-Mail schreibst und Deine Adresse dazu, dann schicken wir es Dir sehr gerne. Es ist die Zusammenfassung von den vier kleinen Wildkräuter-Büchern, umfasst 60 Wildkräuter mit Beschreibung und Rezept.
      Vielen dank im Voraus, liebe Grüße, Christiane

  23. Auch ein ganz dickes Danke für deine so lebendige Präsentation!
    Kurze Frage: was ist denn eine Landhochschule und welches sind die Standorte?
    Liebe Grüße von aktuell unterwegs nach Berlin.

  24. Liebe Doro, danke für Dein Lob, freut mich!
    Landhochschulen gibt es in Baden-Württemberg sieben Stück, unsere Ausbildung geht im September mal hier in Freiburg und Bad Waldsee los. Woher kommst Du denn? In anderen Bundesländern gibt es diese Schulen auch, da habe ich aber bisher keine Anfragen.
    Liebe Grüße, Christiane

  25. Also – ich bin sehr froh, dass ich heute noch die Zeit gefunden habe, diesen Vortrag anzuschauen. Einfach nur toll!.
    Dieses Vernetzung von allem aufzuzeigen, ist so wichtig, um aus der „spinnerten Kräuterweibchenecke“ rauszukommen. Hier geht es nicht nur um Herzerwärming, sondern auch um berechenbaren Nutzen: für Landwirtschaft und Gartenbau, uns Klein- und Kleinstgärtner, Böden, Gewässer und damit unsere Gesundheit und die unseres Planeten. Ich bin begeistert und dankbar von bzw. für diesen Beitrag.

  26. Liebe Heike, vielen Dank, ja, da sprichst Du mir aus dem Herzen! In dem lesenswerten Buch „Was hat die Mücke je für uns getan“ schreibt Dirk Steffens (bekannt aus Terra X) sinngemäß: „Klimawandel entscheidet darüber, wie wir überleben, Biodiversität entscheidet darüber, ob wir überleben…“ Ja, ein Thema, das uns alle betrifft.
    Liebe Grüße und alles Gute, Christiane

  27. Liebe Christiane und liebe Birgit,

    wow, was für ein spannender, bereichernder, vielfältig gestalteter Vortrag! Ich bin total fasziniert und begeistert von Deinem Wissensschatz und wie anschaulich Du ihn „rüber“ bringen kannst! Ich bin noch keine Gärtnerin, lebe in der Stadt ohne Balkon, aber bin viel in der Natur unterwegs, wo mir die Wildkräuter begegnen und ich sie esse.
    Dein Buch interessiert mich sehr und wenn Du nach Schleswig-Holstein kommst, bin ich gern dabei.
    Vielen Dank, liebe Birgit, für diese Möglichkeit an Wissen zu kommen. 🙏
    Ich wünsche euch beiden alles Liebe und Gute. Herzliche Grüße von Ute 🌞💖🤗🦋🌺

  28. Vielen lieben Dank Dir, liebe Ute! das tut gut! Sehr gerne! ja, Birgit bietet da echt eine super wertvolle Plattform, auch von meiner Seite ein herzliches dankeschön!
    Wenn Du das Buch wirklich willst, schreibe mir doch einfach eine Mail. Auch falls das in Schleswig was wird, kann ich Dir dann auch Bescheid geben – ganz unverbindlich.
    Dieser Chat ist ja später nicht mehr einsehbar, nehme ich an.

    Liebe Grüße, Christiane

  29. Liebe Christiane,
    vielen Dank für die wirklich tolle Präsentation.
    Also, wenn die Ausbildung in Schleswig Holstein angeboten wird, wäre ich gerne dabei. Wie kann ich erfahren, ob und wann es losgeht ?

    Liebe Grüße von Anke aus Schwerin ( die Ausbildung in Mecklenburg Vorpommern anzubieten wäre natürlich auch eine gute Sache ;-))

  30. Liebe Christiane, vielen Dank für deinen super inspirierenden Beitrag. Du sprachst so viel über Klee…Ich habe welchen auf dem Balkon, zumindest siehst er so aus, er kam von allein, wird ca. 1 m hoch und hat lila-blaue Blüten. Die Vögel mögen ihn sehr gern. Was könnte das denn sein und kann ich den womöglich essen? Foto beilegen geht ja leider nicht, vielleicht hast du eine Idee?
    LG Bea

      1. Wie schön, dass du so viele Ideen einbringst. Es sind Luzerne. Sie ist so dankbar und jetzt schon ziemlich groß wieder, allerdings noch ohne Blüten. Ganz lieben Dank

        1. Freut mich, dass ich für die Bestimmung „Deiner“ Pflanzen die richtige Idee hatte…
          Die solltest Du bitte nicht essen, sie enthalten den selben Stoff, weshalb man Bohnen nicht roh essen soll. Aber Insekten lieben sie sehr!
          Gerne und noch mehr liebe Grüße, Christiane

  31. Hallo liebe Bea, danke für Deine motivierenden Worte!
    Bist Du sicher, dass es ein Klee ist? Wenn er von alleine kam, ist oft Saatgut in der Erde.
    Ist es nicht eine Sauerkleeart? Wenn Du ein Blättchen testest, schmeckt es sauer?
    Wie Sauerampfer? Du kannst mir gerne ein Foto mailen.
    Liebe Grüße, Christiane

  32. Liebe Frau Denzel, wo bekomme ich das wunderschöne Laubkraut, über Sie sprechen ca. in der 46 Minute? Mit Honigduft? Vielen dank, liebe grüsse Iveta

  33. Hallo liebe Iveta, es handelt sich um das Wiesen-Labkraut, es wächst auf fast jeder Wiese.
    Die Blätter stehen ähnlich wie bei Waldmeister, quirlblättrig, der Stängel ist vierkantig.
    Einfach googeln, Sie finden es bestimmt. Es heißt botanisch Galium mollugo.
    Liebe Grüße, Christiane

  34. Danke Christiane, toller, informativer Vortrag!
    Bei mir blüht derzeit Raps im Balkonkasten und jede Menge im Hochbeet. 🙂
    Liebe Grüße
    Anita

  35. Liebe Christiane,
    ich nochmal! Ich glaube, Du brichst sämtliche Rekorde auf Birgitts Kongressen, was die Anzahl der Anfragen, Kommentare und Deine sehr empathische Art zu antworten anbelangt! Damit triffst Du genau ins Herz eines jeden Naturliebhabers und einer jeden Naturliebhaberin!! Chapeau!!
    Ich verfolge jeden Kommentar, der neu eingeht, weil ich es so klasse finde, was da gerade losrollt nach Deinem Interviewbeitrag. Und es tut so (verdammt) gut nach manch kritischen Kommentaren nach Interviewbeiträgen beim letzten Kongress!! (Ich sag es ehrlich: Ich bin kein Wildpflanzenfrischling mehr, habe dennoch mehr als die doppelte Interview-Zeit für das Schauen Deiner Präsentation gebraucht, da ich oft ‚zurück gespult‘ habe, um mir Sequenzen wiederholt anzuschauen, weil es so schön war!). DANKE
    Das mit der Verfolgung von Kommentaren habe ich so auch noch nicht gemacht, aber es ist einfach so spannend! Vielleicht bietest Du Deine Ausbildung demnächst online an (das Interesse ist ja da!), da es schier unmöglich sein wird, in allen Bundesländern von Süd bis Nord, West bis Ost Präsentunterricht zu geben. Fördermittel dafür sollten nicht das Problem sein!…
    Wir kommen ganz sicher miteinander in Kontakt – worauf ich mich freue!
    Vielleicht gibt es bei Birgit mal eine ‚Wahl der beliebtesten Sprecher/Sprecherinnen‘? Meine Stimme hast Du!!
    Sei von Herzen mit wilden Pflanzengrüßen begleitet!
    Cornelia

    1. Liebe Cornelia, vielen liebe Dank nochmal.
      Ich habe die letzten zwei Jahre über das badenwürttembergische Programm „Blühende Naturparke“ insgesamt 13 Online-Schulungen gegeben. Das geht schon ganz gut, aber es ist freilich nicht dasselbe, wie wenn man praktisch arbeiten kann, säen, filzen, zusammen essen usw. Aber ich bin offen für alles, ich kann mir eine kombinierte Geschichte sehr gut vorstellen. Es geht Vieles online – wie man hier bei der tollen Arbeit von Birgit sieht! Dann evtl. 2 Praxistage oder sowas… Wir werden sehen…
      Schön, dass Dir meine Arbeit gefällt, gerne auch mal „life“
      Liebe, krautige Grüße aus dem Süden, Christiane

      1. Liebe Christiane,
        ich denke (spüre)/ weiß genau, was Du meinst: online ist arg anders als offline! Das Vermitteln von Wissen und das Vermitteln von ‚Fertigkeiten‘ an sich kann man prima online rüberbringen, aber das ist ja nur ein winziger Bruchteil von dem, was man allein mit den Pflanzen, beim gemeinsamen Tun, beim persönlichen Austausch Mensch zu Mensch, beim gemeinsamen Erleben, Er-spüren, Er-schmecken in ‚Sachen‘ Natur …, beim Gruppengefühl etwas gemeinsam zu entdecken… – mit auf den Weg bekommt!! –
        Das Gefühl, in einer Gruppe Gleichgesinnter eine Zeit mit Erfahrungen, mit Austausch, mit AHA-Erlebnissen zu verbringen, die alle Sinne ansprechen! …- das ist wirklich etwas ganz Besonderes, das gar Lebenswege auf andere Pfade führen kann…

        Du sprichst Erlebnisse wie filzen, gemeinsam essen, gemeinsam arbeiten, aussäen usw. an. Und hier bin ich mit Dir total einer Meinung! Vieles kann sicher rein online vermittelt werden!, aber gerade der emotionale ‚KICK’/ der Schalter, der umgelegt wird oder bewusst gedrückt wird, ‚der Emotion mit Verstand verbindet‘, der bedarf der besonderen Aufmerksamkeit, das praktische Tun…!,.. Das geht sicher viel besser offline, statt online! (sorry – ich muss gerade schmunzeln, weil ich mir vorstelle, wie man online und theoretisch beschrieben den Duft der Ringelblume in sich aufnimmt oder den Reiz der Brennnessel auf der Haut zu spüren vermag!)

        Viele wilde Pflanzengrüße und ein ‚dickes‘ Lob an Birgizt

        Ja, online-Angebote können ein toller Einstieg in die Pflanzenwelt sein, aber die Erfahrung, die Pflanzen mit allen Sinnen und im Austausch mit Gleichgesinnten zu erleben…., ist mannigfach größer!
        Das Angebot von Birgit mit ihren Kongressbeiträgen ist ein ganz tolles, sehr wertvolles Angebot!!!!, „den Weg der Theorie mit der schnell umsetzbaren Praxis zu verbinden“.
        Verfolgen wir nicht alle das Ziel, dass es der Umwelt um uns herum und uns mit unseren Entscheidungen gut ergeht?!!

  36. Liebe Christiane,
    wow, was für ein Feuerwerk an Wissen und in Bildersprache, Geschichten vermittelt, sodass ich es mir leicht merken kann. Lieben Dank.
    Sonnige Grüße, Silvia

  37. Liebe Christiane,
    Vielen Dank für diesen großartigen Vortrag!!
    Ich habe noch eine Frage:
    Ist der Schildampfer auch für das Widderchen interessant?
    Herzliche Grüße
    Dana

  38. oh je, da kam später noch eine Antwort…

    Liebe Dana, ehrlich gesagt bin ich da nicht sicher.
    Ich gehe davon aus, dass Du das Ampfer-Grünwidderchen meinst?
    Soviel ich weiß, gibt es sie in zwei Lebensräumen. Die eine in der Feuchtwiese, die hatte ich in der Präsentation. Der andere Standort ist eher im Kalkmegerrasen. Da sie in den Alpen wohl bis 1500m Höhe vorkommen, denke ich schon, dass die dort lebenden Arten auch am Schildampfer, auch Alpenampfer genannt, Eier ablegen. Ob dies die im Flachland lebenden Tiere auch tun, das weiß ich leider nicht. Ich habe seit ca. 20 Jahren große Flächen Schildampfer im Garten, meine Tochter liebt ihn… Aber Grünwidderchen hatte ich noch nie auf dem Gelände…
    Von daher – eher nein… Liebe Grüße, ich hoffe, die Antwort erreicht Dich noch, Christiane

  39. PS…Kleine Anmerkung…
    Betonica wird sicherlich eher gegen AlPträume helfen…
    ‚Albträume‘ wären doch eher etwas Schönes…

    1. Aha, interessant. Ich dachte eher an die Schwäbische Alb. 😉
      Toller Vortrag und wunderbar, dass endlich wieder mehr an die heimische Natur und ihre Heilkräfte gedacht und dies auch besonders in Schulen vermittelt wird!
      Dankeschön für all die Mühe und den ansteckenden Elan- weiter so.

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