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Carolin Urban vom Kräutergarten gibt Tipps zur Gärtnerpraxis

Carolin Urban

Tipps aus der Gärtnerpraxis zu Anzucht und Pflege von Tomaten einschließlich Mischkulturpartner

Die DEMETER-Gärtnerei „Kräutergarten Urban“ ist ein junges Unternehmen bei Freiburg im Breisgau mit beeindruckender Vielfalt. Die üppig blühende Mischkultur an Stauden und Kräutern bietet Lebensraum für eine große Vielfalt an Insekten, Schmetterlingen, Eidechsen und anderen Tieren. Carolin Urban bietet klassische und besondere Kräuter im Topf, Bienenweidepflanzen, Raritäten, alte Sorten und vergessene Bauerngartenpflanzen an. Auf ihren Beeten wachsen, blühen und duften frische Tee-, Küchen- & Wildkräuter, essbare Blüten und Sommerblumen. Besonders beliebt sind die über 200 Sorten Jungpflanzen alter und bewährter Frucht-Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika…, z.B. auch von ProSpecieRara. Einschließlich Wintergemüse und essbare Wildpflanzen, die der Verkaufsschlager sind.

Inhalt:

Carolin Urban stellt vor, wie wir Tomaten aufziehen. Sie zeigt uns ganz praktisch die Anzucht, Pikieren, Pflanzung von Tomaten und spricht zu Pflege und Mischkulturpartner. Sie spricht über die zukünftige Entwicklung ihrer DEMETER-Gärtnerei, denn sie arbeitete sehr beengt und hat Großes vor.

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Ausgabe von Genußrechten zur Finananzierung einer Vergrößerung der DEMETER-Gärtnerei

Carolin schreibt: „Und Sie haben ja auch etwas davon: Ihr Geld ist Wirksam! Sie schaffen damit einen Wert der wächst. Es ist nicht nur etwas, das man besitzt, es ist etwas, das multipliziert. Unsere Erlebnisgärtnerei soll Lernort, Erfahrungsraum, Arbeitsplatz und Heimat der Vielfalt sein, bzw werden. Damit können wir viele Menschen erreichen, überzeugen und verzaubern. Und Sie haben einen ganz praktischen Nutzen: die Zinsen. Einen jährlichen Gutschein, oder eine jährliche Barauszahlung.“

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27 Antworten

  1. Lieben Dank für die ausführlichen Infos! Habe mir einiges mitgeschrieben.
    Eine Frage: wie heißt die Tomatenpflanze welche kleine fleischige Tomaten dran hat? (Saupiere?)
    Und: kann ich in einen großen Topf (Durchmesser 57cm und Höhe 57cm) eine Feuerbohne zusammen mit ein oder sogar zwei Tomaten setzen?
    Vielen Dank!

    1. Hallo! St. Pierre hat mittelgroße Fleischtomaten, Red Calabash hat Cocktailtomaten in Fleischtomatenform. Eine von denen?
      In einen solchen Kübel kann man auch zwei Tomaten mit Bohne ziehen. Allerdings wird sich die Bohne um die Tomaten wickeln wollen, und das mögen die nicht so… Also die Bohne extra aufleiten!
      Grüße!

  2. Liebe Carolin, hab wieder vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich habe wieder etwas dazu gelernt!
    Kannst Du mir eine Sorte nennen, die sich im Freiland bzw. Gefäß unter freiem Himmel besonders leicht kultivieren lässt, um Kindern den Zugang zum Gärtnern zu erleichtern.
    Dankeschön.
    Habt eine gute Saison!!! Ich wünsche euch auch viel Erfolg mit der Ausgabe von Genussrechten, eine – wie ich finde – interessante Form ’nachhaltiger Investition‘!
    Viele wilde Pflanzengrüße!
    Cornelia

    1. Hallo Cornelia,
      Kinder lieben kleine Tomaten! Also Wildtomaten, oder Cocktail, z.B. die Gelbe Cocktail oder Golden Currant, die ist ein Massenträger und sehr süß. Sunviva und Resi sind neuere robuste Freilandzüchtungen (ja, auch die Bio-Branche züchtet eifrig!), Paulinchen kann man auch auf dem Fensterbrett halten…
      Danke und euch viel Erfolg und gute Ernte!

  3. Liebe Carolin,

    ganz toll! Danke für deinen wunderbaren Vortrag. Heute (29.04.2023 konnte ich doch noch 2 Tomatenpflanzen (Sorte San Marzano) aus dem Bio-Laden erstehen. Ich dachte schon ich kriege gar keine mehr. Ok, dann kann ich sie also in mein Hochbeet setzen, Balkon überdacht, Südseite. Dort wachsen Tomaten sehr gut. Aber in einem Hochbeet das hatte ich noch nicht ausprobiert sondern einfach nur so in Balkonkästen und an eine rote Backsteinwand gestellt.
    Einen Topf Schnittlauch habe ich noch der fleißig wächst. Gut, dann kann ich den ja doch noch auseinander teilen und mit zu den Tomaten pflanzen.
    In meinem Hochbeet (Mischkultur habe ich drauf geachtet) sind zu finden: Pflücksalat, Knobizehen, Zwiebeln, Rucola, Petersilie. Rucola und Petersilie hatte ich über den Winter stehen lassen und als so eine Art Gewächshaus mit einer Plastikflasche den Boden abgeschnitten und über die Pflanzen gestülpt. Das hat funktioniert.

    Nochmal danke für deinen informativen Vortrag.

    Alles erdenklich Gute bis hoffentlich bald…

  4. Liebe Carolin,
    vielen Dank für die vielen Infos! Du hast gesagt, dass du die ausgebrochenen Blätter mit Braunfäule auch auf den Kompost gibst – die Heißrotte macht den Pilz ja unschädlich. Würdest du die Braunfäule-Blätter aber auch mit in die Tomatentriebjauche geben? Ich verjauche alle Triebe, die ich ausgeize, und dünge die Tomaten mit der entstandenen Jauche. So kommt den Pflanzen gleich wieder zugute, was ich ihnen „genommen“ habe. Allerdings habe ich mich bislang immer gescheut, „kranke“ Blätter mit in die Jauche zu geben. Vielleicht war das aber gar nicht nötig. Wie siehst du das?

    Vielen Dank schon mal für die Antwort trotz Hochsaison und viel Erfolg im aktuellen Gartenjahr!

    1. Hallo Bianca, bei Mehltau und Braunfäule bin ich tatsächlich recht lax, einfach weil die Sporen eh immer und überall zu finden sind. Ich habe nicht weniger davon, wenn ich die Blätter entsorge. Wichtiger ist die Pflanzen zu stärken und ihnen eine gute Umgebung zu ermöglichen.
      Vondemher: ich würde das mit verjauchen.
      Danke, ebenso!

  5. Hallo Carolin,
    was für ein netter, anschaulicher und informativer Beitrag! Er hat mir Appetit auf Tomaten gemacht. Vielen Dank.
    Ich habe eine Anmerkung und eine Frage.
    Zum Thema Dünger: Das Gegenteil von natürlich ist hier künstlich. Chemisch sind beide Arten. Keine Sorge, Du bist nicht die einzige, die diesen Fehler macht.
    Zu den Spinnmilben: Ich habe auf dem Balkon oft Probleme damit, nicht nur auf Tomaten, sondern auch auf z. B. Himbeeren, obwohl sie gut gedüngt sind (Schafwollpellets, Urgesteinsmehl, Wurmkompost). Hast Du eventuell noch einen Tipp für mich?
    Liebe Grüße

    1. Hallo Barbara,
      auf dem Balkon mit dem rundrum heiß und trockenen Klima haben viele Pflanzen Probleme – und Probleme führen zu Krankheiten und Schädlingen. Das kommt dann ein wenig auf den Balkon an, wie der Wind steht, wieviel Sonne, welche Materialien. Schattieren hilft (Himbeeren sind Waldbewohner!), möglichst wenig dunkle Flächen, die sich stark aufheizen, befeuchten oder Verdunstungsquellen aufstellen. Wiegesagt, das müsste man individuell ausprobieren. Da ist wie jeder Garten auch jeder Balkon etwas anders.

      1. Es kann gut sein, dass die Himbeeren zu viel und die Tomaten zu wenig Sonne hatten. Ganz lieben Dank für die vielen Tipps! Ich werde damit rumprobieren :o)

  6. Danke Caroline,
    ein Besuch in eurer Gärtnerei steht nun auf meiner Liste, wenn wir uns mal wieder in Richtung Kaiserstuhl aufmachen. ich habe gute Infos erhalten und freue mich schon darauf sie in die Tat um zu setzen.
    Liebe Grüße aus dem Nordschwarzwald

    1. Hallo Giri, es gibt sehr unterschiedliche Gesteinsmehle, je nach Bodenart kann man andere verwenden. Ich bin da leider kein Experte, Dr.Google weiß aber sicher, ob Marmormehl basisch oder alkalisch ist und zu welchen Böden es passt.

  7. Danke für den tollen Vortrag wieder und danke für den Tipp beim letzten Vortrag, die Samen tief zu setzen. Ich hatte tatsächlich letztes Jahr das Problem, dass sie ganz schnell aufgegangen ist und dann ein paar Wochen gar nicht mehr gewachsen ist, da waren noch die Hüllen drauf! Diesmal stehen sie schon viel besser da!

  8. …noch eine Frage (du arbeitest doch auch mit EM?)
    wie oft wendest du EM an? nur bei der Anzucht? jeweils beim umtopfen? (also Pflanzen vorher in EM versetztes Wasser „baden“)?

    habe gerade ganz frisch eine nektarine gepflanzt, die leider direkt die kräuselkrankheit hat..
    -kann ich die Pflanze durch regelmäßige EM Gaben stärken?
    sollte ich die betroffenen Blätter entfernen? (habe Sorge, dass sie dann Schwierigkeiten hat, sich zu etablieren..)
    vielen Dank für einen Hinweis/ Einschätzung..

    1. Hej, ja, ich nutze EM zur Stärkung. ich nutze es immer wenn ich an der Pflanze arbeite, also beim Aussäen, Umpflanzen, Setzen. Und dann zwischendurch regelmäßig, auch zusammen mit Flüssigdünger, oder wenn ich das Gefühl habe die Pflanze braucht Unterstützung.
      Kräuselkrankheit ist schwierig, die wird man eigentlich nicht wieder los. Triebe abschneiden macht man bei größeren Bäumen, wenn sie klein ist… schwierig. Knoblauchtee zur Pilzbekämpfung kann ma probieren, sollte dann aber mehrmals schon vor und wärend dem Austrieb passieren. Da hab ich leider keinen todsicheren Tipp.

  9. Liebe Carolin
    Danke für die Informationen. Frage: Blattdüngung – Tomatenblätter sollen ja nicht benetzt werden – wie soll denn dann die Düngung über die Blätter funktionieren ohne Blattfäule zu begünstigen?
    Liebe Grüsse

    1. Hallo Sonja,
      das macht man morgens an einem sonnigen etwas windigen Tag – dann trocknet es schnell ab. Zu Saisonbeginn ist es auch kein Problem, die Braunfäule schlägt erst zu wenn die Nächte wieder feuchter und kühler werden.
      Viel Erfolg!

  10. Liebe Carolin! Danke für deinen fruchtigen Vortrag.
    Meine Tomaten sind grad von Läusen gut besucht. Du sagst, dass ist normal bei diesem Wetter und sie sind in 2 Wochen wieder weg. Muss ich dazu etwas unternehmen, bzw wie kann ich das verschwinden der Läuse begünstigen?
    Herzlichen Dank schonmal u liebe Grüße, Christine

  11. Hallo Christine,
    man kann die Läuse händich bekämpfen, also zerdrücken. Das dämt auf jeden Fall ein. Dan natürlich beobachten ob es Gegenspieler gibt (Marinkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen, Schlupfwespen… – gerne mal googeln!). Grundsätzlich bedeuetet Läuse bzw „Schädlinge“ auch, das der Pflanze was fehlt. Warscheinlich ist sie zu schnell gewachsen. EM oder Schachtelhalm zum festigen der Zellen kann helfen!

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