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Monika Urban

Gärtnern mit Kindern - frühkindliche Naturentwicklung von Kindern

Monika Urban ist Diplom Ingenieur für Gartenbau, Jugend und Heimerzieher, pädagogischer Berater, systemischer Berater. Sie ist tätig in Beratung & Coaching in Natur- und Umweltpädagogik, sowie Ausbildung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Sie gründete 1984 eine biologisch dynamische Staudengärtnerei mit Ausbildung und Praktikantenbetreuung. Natur ist eine Erfahrungswelt, die genau auf die Bedürfnisse von Kindern als Weltentdecker zugeschnitten ist. Sie entwickeln hier neben vielen eigenen Kompetenzen auch den Aspekt der Solidarität, nicht nur mit Tier und Pflanze, sondern auch im globalen Verhalten. Daher ist es ein wichtiger Aspekt für die Zukunftsentwicklung unserer Gesellschaft, wie und wann Kinder mit der Natur in Kontakt kommen.

Inhalt:

Welche Lebensräume haben Kinder heute? Welche Bildungs– und Erziehungsziele können in der Natur umgesetzt werden? Wie lernen Kinder am wirkungsvollsten? Was bietet die Natur dem Kind, um eigene Lebenserfahrungen zu machen, sich zu spüren, die Umgebung wahrzunehmen und mit ihnen in Kontakt zu treten? Wie kann das Gärtnern auf kleinem Raum – Balkon, Terrasse, Fensterbrett – unterstützen? Was bringt das Gärtnern auf dem Balkon den Kindern? Der Balkon als Lebensraum für Tiere? Der Balkon als Ort der Selbstversorgung mit Kräutern, Obst- und Gemüse? Wie können wir die Kinder ihrem Alter entsprechend einbinden? Wie besonders jetzt im Spätsommer/Herbst und Winter?

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Monika Urban bietet am 24.09. sowie am 01.10. von 17 bis 18 Uhr kostenlose Online-Vorträge an „Brauchen Kinder Naturerfahrung?“. Die aktuellen Termine sind jeweils ihrer Webseite entnehmbar, dort erfolgt auch die Anmeldung.

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23 Antworten

  1. Liebe Monika Urban,Vielen Dank für den wunderbaren Beitrag.Das waren viele gute Hinweise für Eltern und Grosseltern.Lehrer,Erzieher und alle andren auch.

  2. Hallo, ja, ich finde das auch ein sehr wichtiges Thema! Ich hätte sehr sehr gerne noch mehr Input zu diesem Thema – in meinen Augen ist es einfach von großer Wichtigkeit den Fokus nicht nur auf Medienkompetenz zu legen, sondern eben auch das, was unsere Lebensgrundlage bedeutet.

  3. Liebe Birgit, durch Dein Gespräch mit M Urban ist mir erst klar geworden, was Kinder durch den Umgang mit der Natur alles lernen können. Deshalb mein Wunsch: Kinder andie Natur heranführen ist ein wichtiges Thema. Vielen Dank für den Beitrag! Ingrid Carl

  4. Ich finde das Thema eines der wichtigsten! Ich finde es sehr schade dass die Selbstverständlichkeit mit der Natur zu leben, in so wenigen Generationen, fast komplett verloren gegangen ist!
    Ich versuche es mit meinen Kindern und der Arbeit im Kindergarten wieder mehr aufleben zu lassen!
    Es gibt so viele tolle Möglichkeiten. Auch wenn sie noch so klein sind. Wir hatten bis jetzt auch nur einen 1x2m Balkon. Auf dem wurde gematscht gepicknickt und gepflanzt. Beobachtet wer zu unseren Pflanzen zu Besuch kommt…
    Daher habe ich sehr großes Interesse an noch mehr input!

    1. hallo Janine, danke für Ihr Feedback. Gerade in Kindergärten sollten wir einen Ausgleich und Anreiz schaffen und über Erziehungspartnerschaften mehr Elterninteresse wecken . Natur und Garten sollen nicht nur Arbeit sondern auch Spaß machen.
      Ich biete am 3.9.21 ein kostenloser Online-Vortrag mit Fragerunde an. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich anmelden.
      https://monika-urban.de/events.html

      Liebe Grüße Monika Urban

  5. Vielen Dank für den tollen Beitrag!!! Es hat mich sehr darüber zu hören wie man Kindern den Zugang zur Natur schmackhaft macht. Mit unserem Säugling im Tragegurt gärtnern und wandern wir schon 🙂

  6. Liebe Birgit und liebe Monika,
    vielen herzlichen Dank für eure Worte-mögen sie ausgesät werden und aufgehen um wachsen und zu gedeihen!
    Habe mich gleich bei Monika Urbans Online-Vortrag angemeldet!
    Mir fällt zum Thema Ordnung/Sauberkeit auch spontan ein, dass wir da zu sehr geprägt wurden durch Werbungen, Fernsehserien…die uns glauben lassen, so ist das „perfekte“ Leben. Vieles hat wohl mit Erziehung und Erwartungen anderer zu tun, warum wir das tun(oder für besser halten), als herumzuexperimentieren.
    Liebe Birgit- bitte weitere Themen dazu, am liebsten einen eigenen Bio-Balkon-Kongress! ♥️ lichen 😊

    1. Hallo Johanna, danke für dein Feedback. Hat mich sehr gefreut und mich in meiner Arbeit bestärkt. Es ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Für unser aller Zukunft werden wir die entscheidenden Impulse über die kommende Genration beziehen.
      Dann entscheidet sich, ob wir gut vorgearbeitet haben.
      Liebe Grüße

  7. Ja, dieses Thema interessiert mich! Man sieht doch im Umfeld, was Leute ohne Naturbezug anrichten (Schotter, Thuja, Rasenroboter, …). Solche Menschen möchte ICH nicht heranziehen. (Das Seminar von Fr. Urban ist schon vermerkt!)
    Und wenn das Thema Garten/Natur in Kita + Schule aktiv zu kurz kommt, müssen nunmal wir Eltern ran.
    Habe schon die langweilige Kita-Vorfläche mit nützlichen Blüten angereichert. Als nächstes kommt vielleicht Gemüse in Töpfen vor die Gruppen. Und ich würde so gerne einen Schulgarten anregen. Aber was pflanzt man dort Pflegeleichtes und Saisongeeignetes außerhalb der Schulferien? Wie funktioniert ein Schulgarten? Was ist zu beachten in puncto Größe, Pflege, Organisation, Pflanzenauswahl?
    Ich freue mich schon auf nächste Kongress-Seminare! Es ist wirklich immer wieder interessant und lehrreich!

    1. Liebe Birgit und liebe Monika,
      Danke für das interw. Gerne noch mehr Infos für Kids, bezüglich Natur, Gärtnern.
      Meine grosse Macht dieses Jahr schon fleißig mit. Mit gerade 6 Jahren, ist das schon oft herausvordernd wenn dann noch das kleine Geschwisterchen nebenher bespasst wird😂
      Natur und Gärtnern finde ich wahnsinnig wichtig für Kids. Meine hat so Respekt vor Bienen, das sie wartet, bis sie weg geflogen ist 😄 und auch beim Pflanzen der herbstsaat und Gießen wird fleißig geholfen. Auch wenn nicht immer alles klappt und Mamas Nerven blank liegen, weil hundert Samen auf 5 cm verteilt werden😂 macht es viel Spaß und ich hoffe dass das was man den Kinder vermittelt auch Früchte trägt. Hier für währen Anregungen auch für kinderhochbeete oder panztopf noch sehr interessant und auch vielleicht mehr Tips für den spielerischen Umgang mit der Verantwortung für die Pflanze.
      Danke Gruß Kerstin

    2. Hallo Krissie, danke für dein Interesse an diesem wichtigen Thema. Eltern könne hier viel bewegen, auch den pädagogischen Fachkräften, die Natur und den Garten in Einrichtungen “ schmackhaft machen“.
      Bin gespannt auf Ihre Fragen im Vortrag.
      Liebe Grüße

  8. Liebe Frau Urban, liebe Birgit,
    vielen Dank für diese wunderbaren Impulse. Zwar bin ich mit dem Thema schon vertraut, aber es tat gut, es nochmal ein wenig aufzufrischen und wieder ins Bewusstsein zu rufen. Für den Kongress war es eine tolle Bereicherung!

  9. Liebe Birgit,
    diesen Beitrag werde ich nachholen, aber ich danke dir noch einmal herzlich auf diesem Wege für das Webinar, toll, dass du uns solche Fragemöglichkeit einräumst. Nun will ich dich nicht überstrapazieren mit den Kästen, aber ich habe hier in einem relativ teuren Gartencenter meine Wasserspeicher-Kästen gekauft, aber die konnten mir keine Antwort darauf geben, ob die BPA – frei sind. Ich wollte mir noch Kästen nachkaufen, frage dich nun aber doch, weil du offensichtlich solche eben doch gesünderen erworben hast, ob du eine spezielle Firma nennen könntest. Lieben Dank und Gruß, Edda

  10. Vielen Dank für diesen Beitrag, ihr habt mir als Pädagogin, Spielmobilerin und Fachberaterin für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen aus der Seele gesprochen. Und es ist ein soo wichtiges Thema, denn nur was wir kennen und schätzen gelernt haben, sind wir und die kommenden Generationen bereit zu schützen. Wenn ich mit Grundschulkindern spielend, sammelnd, beobachtend … in der Natur unterwegs bin, sind sie mit einer solch großen Begeisterung und Offenheit dabei, von der ich manch Erwachsenem mehr wünsche! Doch oft ist die Unsicherheit und Unkenntnis darüber zu groß, welche Pflanzen denn da wachsen, ob man sie essen darf oder was man mit ihnen sonst noch machen könnte. Woher sollen sie es denn auch wissen, wenn sie es in ihrer Kindheit nicht durch Großeltern/Eltern etc. vermittelt bekommen haben oder selbst gärteln oder Selbstlerner sind? Ja, Birgit, du hast recht: auf einem Balkon ist sicher auch viel Naturerlebnis mit allen Sinnen für Kinder möglich! Viele wilde Pflanzengrüße

  11. Ein toller Beitrag. Und ich denke ein wesentlicher Punkt ist die Schulung der Eltern, damit sie ein Vorbild sein können, damit sie ihre Kinder anleiten und inspirieren können. Ich bin selber naturnah aufgewachsen mit naturinteressierten Eltern, und fuer mich ist es selbstverständlcih meine Tochter naturnah aufwachsen zu lassen. Wir sind an den Wochenenden sehr oft im Wald und spielen dort. Ich engagiere mich, um meiner Tochter naturnahe Freunde potentiell zu ermöglichen und um andere Kinder in die Natur zu bringen, in so etwas ähnliches wie den Pfadfindern, und habe eine Kindergruppe, die sich regelmässig im Wald trifft zum Spielen und Natur kennenlernen. Meine Tochter sagt immer wieder, dass sie ein zweites Zuhause hat, den Wald. Gerade jetzt, wo die Blaubeeren reif sind und die Pilze kommen, ist es herrlich im Wald zu sein und zu ernten aus dem „endlosen Garten“ (zugegeben das geht hier (in Schweden) etwas leichter, weil wir „noch“ keinen Fuchsbandwurm haben). Aber auch im Winter ist es herrlich draussen. Dicken Winteroverall oder dichte Regensachen anziehen und raus. Im Matsch rumrutschen ist immer ein Highlight 😀

    Aber eigentlich wollte ich nicht ueber mich reden, ich wollte bestätigen und bestärken, dass es schon sehr ueber die Eltern geht. Wenn die Eltern Muell einfach in die Natur werfen, oder wahllos Blumen und Zweige abreissen, einfach so, oder nasse Erde eklig finden. Dann lernt das Kind eben genau dieses Verhalten.
    Ich denke aber ein wichtiger Punkt ist auch, den glaube ich auch Monika Urban erwähnt hat, dass wenn es den Eltern zu fremd oder anstrengend ist, dann ist es sehr viel wert, wenn man so naturnahe Kindergruppen sucht, fuer das Wochenende oder so. Denn Eltern lernen auch von Kindern 😉 Das sollten wir nicht vergessen. Also, ja, es ist super und wuenschenswert, wenn Eltern sich die Zeit nehmen die Kinder beim Gärtnern zu integrieren, das geht eigentlich sehr leicht (Kinder beobachten ja viel besser und viel mehr als wir, da braucht es nur kleine Stubser). Aber wenn das nicht möglich ist, dann wäre es schön, wenn Kinder woanders die Möglichkeit bekommen Natur zu erleben, eben in so Kindergruppen im Wald.

    Was man auch versuchen kann sind ja Kartoffeln im Winter, zur Not in der Wohnung. Meine Tochter ist am liebsten das Gemuese vom Balkon, so hat sie angefangen Salat zu essen. Ich denke, wie auch beim Balkongärtnern fuer sich selber, so ist auch beim Gärtnern mit Kindern wichtig klein anzufangen und die Ansprueche runter zu schrauben, sonst fuehrt es nur zu Frust bei Eltern wie auch Kindern und man endet mit dem gegenteiligen Effekt.

  12. Vielen Dank für dieses Interview und herzliche Grüße aus der Nachbarschaft (Staufen im Breisgau). Mein regelmäßiger Besucher (4-jährig) hat gerade Koriander mit mir ausgesät und Schildchen gesteckt, hat gelernt die rötesten und größten Minitomaten richtig zu ernten (..ich esse sie dann…), weiß, dass es leicht gehen muss beim Abziehen der Brombeeren und Himbeeren, hat Mitgefühl mit Nacktschnecken (!), wühlt im Anzuchterde-Haufen mit der Schaufel und mit den Händen, kennt und spielt mit unterschiedlichen Arten von Regenwürmern, mit unterschiedlichen Arten von Gießkannen und Erden (hart, weich, krümelig, lehmig-feucht..), füttert die Vögel mit mir, hat unzählige Male beobachtet, wie ich ihm vorlebe, wie ich Löwenzahn und Brennnessel vom Strauch weg kaue, kennt Heu und Stroh vom Gefühl her, kennt Brombeeren und wie sie verletzen können, wenn man zu schnell um die Ecke rennt 🙂 …und lässt sich (seit 2-jährig) auf meinem Rücken durch ein Feld mit hoch und dicht wachsenden Pflanzen tragen. Am besten ist der Gesichtsausdruck des Kindes, wenn ich an den Pflanzenblättern ziehe, und unten kommt dann eine Karotten-Wurzel heraus 🙂 > > Meines Erachtens ist es wichtig, dass Kinder wiederholen können, was sie kennen, in Bezug auf das Naturerleben und Gärtnern mit Kindern. Das Interesse und das Erlernen von Neuem wächst dann auf natürliche Weise und im eigenen Tempo, wenn sie erleben, wie wir Erwachsenen ein beständiges Interesse an Prozessen haben und wie wir uns engagieren unsere Miniprojekte der Naturgestaltung durchzuziehen. Wir Erwachsenen dürfen den Kindern nicht als Lehrer auftreten, sondern wir dürfen von den Kindern beobachtet werden und schaffen Möglichkeiten, dass wir nachgeahmt werden können.

    1. Hallo Carolin Wyneken
      all deine Erzählungen kenne ich auch von meinen 4 Kindern, die in der Gärtnerei groß geworden sind. Es ist ein schönes Gefühl die Kinder im Garten zu beobachten, wie sei Zusammenhänge begreifen und neue Ideen entwickeln. Schön das der 4jährige die Chance hat, das zu erleben. Liebe Grüße

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