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Experin Elisabeth Koppensteiner spricht beim Online Bio-Balkon-Kongress zu Komposttee und Mischkultur für Balkonier.

Elisabeth Koppensteiner

Komposttee und Mischkultur

Elisabeth Koppensteiner aus Niederösterreich ist die Mitbegründerin der international wirkenden Initiative „Natur im Garten“. Elisabeth Koppensteiner steht zu 100% hinter den Kriterien des ökologischen und naturnahen Gärtnerns. Mit ihrer Erfahrung und dem Wissen durch die 25 Jahre Betreuung des Gartentelefons von „Natur im Garten“ unterstützt sie auch uns mit dem kostenlosen BIO-GARTENdoktor auf ihrer Webseite bei Schädlingen und Krankheiten. Die Autorin von Büchern und Gartendrehscheiben leitet seit 2010 die Firma „GARTENleben“, die u.a. Kompost-Tee herstellt und schreibt Kolumnen als Gartenplauderin. Sie versteht sich als Vermittlerin zwischen Wissenschaft und Pflanzenwelt.

Inhalt:
Elisabeth Koppensteiner spricht darüber, wie wir unsere Pflanzen stärken können und wie sie umgekehrt uns stärken. Wir sprechen über die stärkende und düngende Wirkung vom Kompost-Tee, den man bei ihr in Teebeutel-Form erwerben kann, und wie man Komposttee auch einfach selbst herstellen kann. Sie stellt die Forschungsergebnisse zu Kompost-Tee vor, die wir hier auf der Webseite nachlesen können. Sie erklärt Mischkultur und Mischkulturpartner.

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49 Antworten

  1. Vielen Dank für den schönen Vortrag und die interessanten Produkte. Habe gleich eine Bestellung abgesetzt. Meine 40 l Töpfe lassen sich schwer umtopfen, ich freue mich darauf, mit dem Komposttee die Erde zu beleben.

  2. das war ja herzerfrischend!! Besonders für mich, die ursprünglich aus Niederösterreich stammt und schon 30 Jahre in Vorarlberg lebt. Heimweh abstreifen nennen wir das.
    Der Vortrag, oder soll ich sagen „die Performance“?, war höchst informativ, werde gleich eine Bestellung machen.
    Der beste Satz war:“ ….und dann sind die Pflanzen halt hi(n). Sie sind kaputt.
    Eine Frage hätte ich auch, wobei ich fürchte, es gibt keine wirkliche Lösung zu dem Problem. „Reden“ die Pflanzen auch mit den Schnecken?? Die sind nämlich mein größtes Problem und der Grund, warum ich schon intensiv auf den Balkon gezogen bin mit meinen Nutz- und Schmuckpflanzen. Reden mit denen nützt von meiner Seite nix.
    Vielen Dank für den faszinieren Beitrag

  3. Einen wunderschönen guten Tag liebe Elisabeth, deinen Vortrag war für mich sehr hilfreich. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
    Ich habe an dich eine Frage; hat der Tee eine Verlaufsdatum? Ich würde gerne mehr bestellen um die Versandkosten zu sparen. Herzliche Grüße

    1. Liebe Christine!
      Danke freue mich über Deine Rückmeldung. Der Kompost-Tee hat kein Ablaufdatum und ist eigentlich unbegrenzt haltbar. Die Mikroorganismen gehen in ein Dauerstadium und werden wieder lebendig, wenn sie ins Wasser kommern. Ist sehr sinnvoll, gleich mehr zu bestellen, Portokosten sind viel. Ich würde gerne weniger verlangen, aber als kleiner Versand zahle ich ganz normale Portokosten. Liebe Grüße Elisabeth

  4. Liebe Brigitte!
    Danke für die nette Rückmeldung. Bin ich ja doch wieder zu viel in meinen Dialekt verfallen.
    Reden mit den Schnecken alleine hilft mir auch zu wenig. Die Schnecken suchen sich schon die schwächeren Pflanzen aus, aber wenn der Druck zu hoch ist, fressen sie alles ab.
    Bei Nackschnecken können sich die Pflanzen meist zu wenig wehren. Ich sammle sie ab (töte sie mit heißen Wasser), schau das im Spätherbst die Eier im Kompost durch eine Heißrotte kaputt werden, nehme bei heikel Pflanzen einen Schneckzaun, verwende das homöopathiesche Mittel Helix tosta,….. Phophor und Kaliüberdüngung zieht auch Schnecken an. Laufenten sind die besten Schneckenbekämpfer, mit meinen Laufentenverleih habe ich vor 25 Jahren den Henry Ford Umwelt Award gewonnen. Lass Dir deinen Garten nicht verderben, manche Winter bringen viele Schneckeneier zum Gefrieren und dann schauen, dass es gar nicht zu viele werden, den die Schnecken sind ja Zwitter und jede legt im Herbst so ca, 600 Eier ab. Wenn es gar nicht anders geht, das Schneckenkorn mit Eisenphosphat ist im Biolandbau zugelassen und nützlingsschonend.
    lg Elisabeth

  5. Liebe Elisabeth, auch ich möchte recht herzlich danke sagen für diesen schönen Beitrag.
    Auch ich habe deinen Dialekt genoßen, als Salzburgerin im Allgäu. Habe keine Frage, bin aber überglücklich für diese Entwicklung vom Komposttee. Da ich keinen eigenen Kompost habe, nur auf meinem Balkon gärtnern kann, habe dies all die Jahre sehr vermißt. Die Mikroorganismen die durch das Kompostieren entstehen, wir diese Pflanzen essen und das wirkt sich wieder sehr gut auf unsere Darmflora aus. Freue mich schon sehr auf den Kompostee!

  6. Suer spannender Beitrag. Bin nahe deinem Wohnort aufgewachsen, lebe aber jetzt in Deutschland. Toll den Waldviertler Dialekt zu hören.
    Ich habe im Garten einen Thermokomposter stehen der super seit Jahren funktioniert. Nun habe ich einen zweitern angeschafft, aber da scheinen noch zu wenig Organismen zu sein die die Abfälle von Küche und Garten etc. zersetzen.
    Frage: kann man diesen Komposttee auch in diesen Thermokomposter geben, dh auch auf den Kompost geben damit sich die Zersetzungsprozesse beschleunigen?
    Vielen Dank für die Antwort im Voraus.
    Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin!
    Brigitte

    1. Liebe Brigitte!
      Schaden tut es auf keinen Fall, aber der Kompost-Tee ist fast zu schade dafür. Du könntest aber zum Anstarten auch von deinen anderem Komposter Kompostreste in den neueren rübergeben, da sind diese Zersetzungsmikroorganismen ebenfalls dabei. Komposttiere lieben auch Zwiebelschalen und Kaffeesud. Wie wir Menschen!
      lg Elisabeth

  7. Ich habe nicht richtig verstanden, ob ich auch manche Pflanzen auf den Blättern mit dem Komposttee besprühe? Welche? Vielen Dank für den Vortrag.

    1. Liebe Marika!
      Wenn es für Dich leicht umsetzbar ist, können pilzanfällig Pflanzen, z.B. Tomaten etc. auch gut mit Komposttee-Besprühungen behandelt werden. Da nimmt die Pflanze über die Blätter direkt die Miktoorganismen auf. Wenn Du sie mit Komposttee gießt, gehen die Mikroorganismen durch die Pflanze und stärken diese von innen. Beide Varianten gut und können beide auch gleichzeitig angewendet werden.
      lg Elisabeth

      1. Hallo Elisabeth,vielen Dank für deine Antwort. Ja, das ist für uns leicht umsetzbar. Wie oft sprüht man? Viele liebe Grüße!

        1. Liebe Marika! Normalerweise reicht alle 10 bis 14 Tage. Wenn die Pflanze schon kränkelt, dann öfters, z.B. jede Woche.
          Liebe Grüße
          Elisabeth

  8. Liebe Elisabeth,
    vielen Dank für deinen spannenden Beitrag. Ich wollte sofort bestellen und wurde direkt an die hohen Versandkosten aus Österreich erinnert – gibt es vielleicht eine Möglichkeit den Kompostteebeutel und die Drehscheiben in Deutschland zu kaufen?
    Danke, dass du mitliest und antwortest.
    Herzliche Grüße, Anke

    1. Liebe Anke,
      ja bei „meine ernte“ gibt es meinen Kompost-Tee und die Eußenheimer Manufaktur hat auch Kompost-Tee. Die Drehscheiben gibt es leider nur beim Biohof Jeebel. Einige Sorten vom Kompost-Tee hat er auch. Bei den Beetfreunden in Biedenkopf gibt es auch meinen KompostTee.
      Sonnige Grüße retour, Elisabeth

  9. Danke liebe Elisabeth für deine Erklärungen. Ich freue mich sehr auf dieses Jahr. Jetzt glaube ich, es mit dem düngen und füttern der Pflanzen verstanden zu haben.
    Habe sofort bestellt und möchte dir noch sagen, dass du sehr gut verstanden wurdest. Also keine Sorge.:))
    L.G. Ilona

  10. Liebe Elisabeth, vielen Dank für den Beitrag. Jetzt habe ich noch „alten“ Komposttee, ich glaube schon 2 Jahre. Kann ich den noch benutzen?
    Liebe Grüße, Anne

    1. Liebe Anne!
      Ja, Du kannst ihm noch lange benutzen, da die Mikroorganismen beim Trocknen in ein Dauerstadium gehen und sich sobald sie mit Wasser in Berührung kommen wieder exploisionsartig vermehren und ihre Arbeit machen. Aber besser ist es ihm zu verwenden statt ihm aufzuheben. lg Elisabeth

  11. Hallo Elisabeth, danke fuer die Informationen ueber Komposttee. Meine Frage ist, welchen Tee sollte man fuer einen Apfelbau, einen Pflaumenbaum und Zitronen- und Organgenbaeume nehmen. Ich denke, dass die unterschiedlichen Fruechtebaeume unterschiedlichen Tee brauchen. Alles im Garten. Danke im Voraus. Sonnige Gruesse Dagmar

    1. Liebe Dagmar!
      Ich würde Dir den KOMPOST-Tee bio-universalguss vorschlagen, den gibt es auch in verschiedenen Größen. Die Bodenbelebung ist das Wichtigste und beim Universalguss ist von allen Kräuter was drinnen. Bei Bäumen musst Du schon Geduld haben, bis Du eine Wirkung bemerkst, das dauert schon ein Jahr. Bitte nicht rund um dem Stamm, sondern in der sogenannten Baumtraufe, das ist beim äußeren Ende der Äste, den die Bäume haben da ihre Feinwurzeln, gießen.
      Alles Gute und lg Elisabeth

  12. Liebe Elisabeth
    Herzlichen Dank für den informativen Vortrag. Womit kann ich meine Pflanzen auf dem Balkon am besten mulchen?
    Viele Grüße,
    Angelika

    1. Liebe Angelika!
      Ich weiß nicht, was Du zur Verfügung hast. Ich würde mit Vogelmiere die Töpfe bewachsen lassen. Du kannst sie zusätzlich essen, sehr gesund und schmeckt nussig, Du kannst sie abschneiden als Mulche verwenden (verschwindet aber recht schnell). Schafwolle, denke ich wäre auch noch leicht zu bekommen, die düngt gleichzeitig und macht einen guten, garen Boden. Wenn Du keine Schafwollvlies bekommst, kannst Du auch Pellets aufquellen lassen.
      Hoffe, das hilft Dir!
      Lg Elisabeth

      1. Danke für den interessanten Vortrag und vorallem um die gute Beschreibung der Anwendung. Ich habe noch einen kleinen Restbestand vom Komposttee… und schon einmal eine Runde bei Ihnen gleich bestellt, damit ich über das Jahr gerüstet bin

  13. Vielen Dank für den Vortrag, den ich auch als Hochdeutscher gut verstehen konnte. Wenn der Komposttee so gut ist für die Pflanzen, müsste er eigentlich auch für Menschen gesund sein! Ich habe mal gelesen, dass Huminsäure hilfreich sei gegen Coronafolgen, das würde passen.

    1. Lieber Rafael!
      Das wird sicher so sein, Heilerde gibt es ja auch. Ich habe ihm auch schon mal getrunken, aber ich darf das natürlich nicht empfehlen, weil der Kompost-Tee nicht auf Lebensmittelqualität untersucht ist.
      Schönen Abend wünscht Elisabeth

  14. Ich habe Komposttee noch nie verwendet, möchte es jetzt aber unbedingt ausprobieren. Das Prinzip habe ich verstanden. Jetzt meine Frage zu 2 Spezialkulturen: Kakteen im Gewächshaus und fleischfressende Pflanzen. Beides in Topfkultur. Funktioniert Komposttee hier auch?
    Es sind Extremstandorte – trocken bzw. dauernass. Wie kommen die eingebrachten Mikroorganismen damit zurecht? Die Kakteen werden im Abstand von 3 Wochen gegossen.
    Die Carnivoren stehen in nährstoffarmem Substrat. Ich nehme an, dass Wurmkompost hier kontraproduktiv wäre?
    Ich bin aber sicher, dass meine Kübelpflanzen im Garten und meine Zimmerpflanzen sich über den Komposttee freuen werden.

    1. Liebe Ruth!
      Bei den Kakteen wirkt er gut, bei fleischfressenden Pflanzen habe ich keine Erfahrung. Der Tee selber hat ja neben den Milliarden Mikroorganismen nur die Huminstoffe vom Wurmhumus drinnen. Das ist schon eine sanfte, also leichte Düngung, die die Kakteen auch vertragen. Du darfst nur den Inhalt der Säckchen dann nicht zu den Kakteen geben, sondern den anderen Kübelpflanzen geben und vielleicht nicht jedes Mal gießen den Kompost-Tee verwenden. Bei den fleischfressenden Pflanzen würde ich es einfach mal ausprobieren.
      Du hast recht, die anderen Pflanzen werden jubeln!
      Sonnige Grüße, Elisabeth

  15. Liebe Birgit, wie recht du hast: Ins Tun kommen, egal wie. ES GIBT NICHTS GUTES AUßER MAN TUT ES! Die Mischkulturscheiben werde ich uns besorgen. Eine tolle Idee.

  16. Liebe Anita!
    Sehen, hören, riechen, schmecken, Berührungen fühlen, feinstoffliches wahrnehmen,
    chemisches analysieren – das alles können Pflanzen!, (wahrscheinlich noch mehr, nur wir wissen es nicht)!
    lg Elisabeth

  17. Liebe Elisabeth Koppensteiner,
    vielen Dank für den wieder einmal sehr informativen und kenntnisreichen Vortrag in Ihrem charmanten Dialekt :-)! Ich habe Sie schon beim letzten Bio-Balkon Kongress reden gehört und höre Ihnen immer wieder sehr gerne zu. Sie haben eine schöne Gabe, die komplizierten Zusammenhänge in anschauliche kleine Geschichten zu verpacken und damit leicht verständlich zu vermitteln.

    Mich beschäftigt derzeit die folgende Frage, die ich Ihnen gerne stellen würde: Rainer Engler mischt in seinen Komposttee auch ein paar Mykorrhiza-Pilze (1 Msp. auf 20 Liter glaube ich). Frau Kolbinger erwähnte in ihrem Vortrag, dass diese Pilze sich auch an den meisten Spitz- und Breitwegerichwurzeln befinden. Deshalb hatte ich die Idee, dass man statt der teuren gekauften Pilze möglicherweise auch Spitz-oder Breitwegerich-Wurzeln (grob zerkleinert) zu dem Kompostsäckchen hinzufügen könnte. Das fände ich nicht nur finanziell günstiger, sondern es wäre eine Zutat, die (wenn man Zugang zu Spitz- oder Breitwegerich hat) regional zur Verfügung stünde und nicht erst über lange Strecken angeliefert werden müsste. Wie denken Sie darüber? Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Die Mischkulturscheiben finde ich eine prima Idee. Diese ganzen Tabellen mit guten / schlechten Partnern, guten / schlechten Vorgängern und guten / schlechten Nachfolgern machen mich noch verrückt ;-). Leider hat der Biohof Jeebel nur eine davon im Angebot. Da werde ich wohl demnächst in Österreich einkaufen.
    Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg und Freude mit Ihrer Arbeit!

    1. Liebe Bianca!
      Vielen Dank für Dein Lob, darüber freue ich mich sehr!
      Zu den Mykorrhiza-Pilzen: Im normalen Kompost, Kompost-Tee sind sicher unter den vielen Pilzen, die drinnen sind auch Mykorrhiza Pilze dabei. Extra zusetzen, ja schaden kann es nicht, aber soweit ich aus wissenschaftlichen Versuchen weiß, sind die Mykorrhiza Pilze Spezialisten für die Pflanze, bei der sie sind, d.h. ein Mykorrhiza Pilz von z.B. einer Linde entnommen und vermehrt, macht seine Arbeit wieder gut, wenn er wieder bei einer Linde angewendet wird. In Österreich gibt es die „Glücks-Pilze“, die erzeugen die Pilze schon in Österreich. Mit den Spitzwegerich etc. könntest Du gar nicht so unrecht haben, aber da kenne ich mich nicht 100%ig aus.
      Alles Liebe Elisabeth

      1. Liebe Elisabeth,
        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Jetzt habe ich wieder was dazugelernt: Die Mykorrhiza sind am liebsten und besten bei „ihren“ angestammten Partnern. Danke dafür!
        Auch Dir alles Liebe, Bianca

  18. Liebe Elisabeth, danke für den tollen informativen Vortrag. Ich habe eine Wurmkompostkiste für drinnen u im Herbst wird Kompost fertig sein: Also muss ich ihn dann aus bringen oder lagern bis zum Frühjahr. Ist trocknen ev besser? Wenn ja, was muss ich beachten, geht das in der Sonne? Liebe Grüße, Heike F

    1. Liebe Heike!
      Wenn Du Wintergemüse hast, kannst Du im Herbst noch ein wenig Kompost ausbringen, sonst ist das Frühjahr schon super, da die Nährstoffe gleich verbraucht werden können, aber beim Topfgärtnern kann der Stickstoff wenigstens nicht ins Grundwasser verschwinden.
      Wenn Du den Kompost gut aufheben kannst, nicht gar zu feucht, brauchst Du ihm nicht trocknen. Direkte Sonne nicht, eher schonend im Schatten trocknen.
      llg Elisabeth

  19. liebe Elisabeth,
    Vielen herzlichen Dank für wieder so viele wertvolle Informationen. Ich bin auch schon lange am Gärtnern, doch Frau lernt nie aus.
    Könnte man die Schafwolle auch unter den Komposthaufen mischen? evtl. über den Winter, da ich noch im Herbst Schafwolle bekommen hatte, anstelle im Sack aufbewahren und im Frühling in die Beete ausbringen, bzw zusätzlich?

    1. Liebe Monique,
      Danke! Die Schafwolle kann man gut mitkompostieren. Sie ist sicher übern Winter noch nicht ganz verschwunden, was aber nicht stört, da sie dann zu den Pflanzen gegeben, weiter verrotten und damit auch gleich weiter düngen kann. Unverrottet ist Schafwollvlies eh ein wenig anstrengend zum Mulchen, finde ich halt.
      Herzliche Grüße
      Elisabeth

  20. Liebe Elisabeth Habt ihr Komposttee auch bei Pflanzen ausprobiert die sauren Boden brauchen, wie Heidelbeeren, Rhododendron etc.?
    Liebe Grüsse

  21. Liebe Karin, einen wissenschaftlichen Versuch haben wir dazu nicht. Ich habe im Herbst Heidelbeeren eingesetzt und gieße diese manchmal mit Kompost-Tee. Sie schaun gut aus, aber es ist zu früh, um da Aussagen treffen zu können. (Wissenschaftliche Ergebnisse: Kompost-Tee wirkt gegen Bodenmüdigkeit bei allen Rosengewächsen, senkt den Stresslevel, Tomaten haben keine Schwarzfäule, mein Buchsbaum hat noch immer keinen Zünsler und auch kein Buchsbaumtriebsterben, meine Rosen haben keine Pilzkrankheiten mehr, …)
    Ich denke auch die Heidelbeeren werden durch die Bodenbelebung bessere Bedingungen haben, aber ich kann es nicht als getestet sagen.
    ‚Sorry und lg Elisabeth

  22. Liebe Elisabeth!
    Auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Vortrag! Meine Frage lautet: macht es Sinn, lebende Regenwürmer in meine Hochbeete zu übersiedeln oder ist es vielleicht zu warm für die Tiere? Im Sommer wird es ziemlich heiß aufs meiner Terrasse…
    Liebe Grüße aus Bergisch Gladbach

    1. Liebe Steffie!
      Ich denke, die Kompostwürmer (hellere und wendigere Verwandte vom Regenwurm) kommen von alleine oder Du kannst auch welche reingeben. Wenn das Hochbeet durch und durch warm und vor allem trocken wird, ist es nicht lustige für die Tiere, aber meist haben sie eine Ecke die feucht und unter 30 Grad hat. Denn mehr als 30 Grad halten sie nicht aus. Vielleicht kannst Du das Hochbeet ein wenig beschatten. Ist auch für die Pflanzen gut!
      Viel Erfolg und lg Elisabeth

  23. Liebe Birgit!
    Nochmals vielen Dank für Dein Engagment und das ich dabei sein durfte. Die Bio-Balkon Leute sind eine total nette Gruppe.
    Ich habe viele schöne und motivierende Rückmeldungen und auch Bestellungen bekommen, darum bekommen alle, die mir bei ihrer Bestellung bei Bemerkung dazuschreiben, dass sie von „Bio-Balkon kommen“ mein Buch „Blumen für Herz und Seele“ oder eine Mischkulturscheibe als Geschenk.
    Liebe Grüße
    Eure GARTENleben Pflanzenplauderin Elisabeth

    1. Liebe Elisabeth, Du warst und bist eine so große Bereicherung für die Bio-Balkon-Bewegung. Danke, dass wir bereitwillig Dein riesiges Wissen und Deine vielen Erfahrungen anzapfen durften. Du Dich auf die Technik eingelassen hast. Du hast uns so viel Wissen zur Bodenbelebung und zur Mischkultur vermittelt – ein großes DANKE in unser aller Namen. Bis hoffentlich bald wieder. Es kommen doch immer neue Menschen dazu, ich hoffe, wir sprechen wieder mal über Komposttee. Liebe Grüße Birgit

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