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Jürgen-Herler

Dr. Jürgen Herler

Vertikalbeet, Vertikal-Bausatz, Klimaterrassen für Artenvielfalt, Gemüseblüten

Der Biologe Dr. Jürgen Herler konstruierte 2011 sein erstes Vertikalbeet und gründete 2016 die Firma HERBIOS. Der Pionier für essbare, vertikale Nutzgärten stellt Vertikalbeete mit durchgehendem Erdkörper für jeden Standort her, die auf Wunsch mit spezieller Vertikalbeeterde, automatischer Bewässerung und Gemüsepflanzen geliefert werden. Die GmbH berät, plant und baut maßgeschneiderte Klimaterrassen. Uns eint die Vision essbarer Städte. Jürgen Herler hat einen Leitfaden für ökologische Ernährung und vertikalen Gemüseanbau geschrieben „Vertical Gardening Hände in die Erde! Für grüne, essbare Städte der Zukunft“. Er baut als Biologe aus ökologischer Notwendigkeit Vertikalbeete und sorgt mit diesem Garten für Faule für Erntevielfalt, gesunden Lebensraum, angenehmes Mikroklima, Schallschutz und Sichtschutz

Inhalt Präsentation und Rundgang:

Dr. Jürgen Herler zeigt uns über eine Präsentation und anschließendem Rundgang am 6. März über seinen Balkon und seine Terrasse mit Wintergemüse die aktuelle Entwicklung der Vertikalbeete, DIY-Bausatz und Klimaterrassen für vertikale, essbare Bio-Gärten.

Ein Schwerpunkt des Vortrages sind essbare und insektenfreundliche Gemüse-, Kräuter- und Obstblüten als zeitige Nahrung im Frühjahr, aber auch Blüten von Säulenobstgehölzen und Beerenobst.

Die Klimaterrasse ist eine Lösung für Südterrassen und Dachgeschosse, die oftmals so unerträglich heiß sind, dass sie von Juni bis Oktober kaum genutzt werden können. Die Klimaterrasse bietet eine Konstruktion für eine Begrünung in Form eines Laubendaches mit hochwachsenden Pflanzen wie Tomaten, Himbeeren, Brombeeren, Wein, Mini-Kiwi, Säulenobst, Stangenbohnen, Feuerbohnen. Seitwärts bieten Vertikalbeete mit essbarer Bepflanzung einen Sichtschutz zum Nachbarn. In der Mitte ist Platz für den Kaffeetisch. 

Automatische Bewässerungen scheitern oftmals, weil ältere Balkons architekturmäßig keinen Außenanschluß für Wasser und Strom haben. Jürgen Herler zeigt uns einen Sitztrog bzw. Sitzbank mit 60 Liter Wasserfüllung als neueste Lösung für Balkone, die eben keinen Außenwasseranschluß haben. Der Tank in der Sitzbank wird alle 4 bis 7 Tage über Wasserschlauch befüllt. Die tägliche mehrmalige punktgenaue wassersparende Bewässerung direkt hinein in den Wurzelbereich ist über Timer einstellbar.

Nutzt die Chance, Euch von Dr. Jürgen Herler beraten zu lassen, wie Ihr Euren Balkon bzw. Terrasse effektiv als essbaren Bio-Garten nutzen könnt. Schreibt ihn an office@herbios.at. Hier auf seiner Sprecherseite und unter Empfehlungen auf Bio-Balkon sind zwei kleine Gutscheine hinterlegt.

Rabatt-Gutschein (dauerhaft auf der Webseite www.bio-balkon.de unter Empfehlungen)

Für die Bio-Balkon-Bewegung, die enorm seine Vision essbarer Städte stützt, hat Jürgen Herler einen Gutschein über 30 EUR vorbereitet: Bio-Balkon

Für den günstigeren DIY-Bausatz Bio-BalkonDIY bekommen wir 10 EUR Rabatt.

Buch

Erste Wahl zum Besorgen sollte immer der Buchladen um die Ecke sein. 

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48 Antworten

  1. Danke für das interessante Thema. Meine Tochter wird sich intensiv darum kümmern…..es war sehr informativ. danke

  2. Lieber Jürgen, was für eine tolle Präsentation, ich habe sehr viele Anregungen erhalten-ich bin Biogarten und Naturgarten Fachfrau und gebe auch Gartenkurse für die CH Hobbygarten Organisation `Bioterra`, da gibt es ein interessiere Publikum, das ich hier in meinem Gartenreich kennen lernen werde und ich erzähle ihnen jedes Jahr vom Biobalkon Kongress.
    Nun deine Vertikalbeet Systeme sind ja feinst ausgearbeitet, wie sieht es aus, hast du schon eine Vertretung in der Schweiz, die sie verkaufen und gibt es auch schon eine Zimmerrei/ Schreinerei, die in deinem Auftrag die Rahmen in der Schweiz herstellt? oder ist das noch keine Frage für dich?
    Ich freue mich sehr von dir zu hören, mit herzlichen Grüssen Ursula Winistörfer, Malters CH

    1. Liebe Ursula! Vielen Dank für Deinen lieben Worte. Tatsächlich haben wir einige Kund*innen in der Schweiz, aber noch keine Vertretung. Wir würden da gerne ins Gespräch kommen, da wir gerade am Ausbau unserer Kooperationen sind. Wäre toll, wenn du mir auf office@herbios.at eine email schreiben könntest. Liebe Grüße, Jürgen.

  3. Wahnsinn, lieber Dr. Herler! Ich verfolge ihre Vertikalgärten schon seit 2 Jahren dank Birgit Schattling. So stelle ich mir das auch vor… weg mit den Betontrennungen und sofort beim Hausbau gleich an die Wassergewinnung denken, und im Wassertank sammeln, Balkone gleich integrieren mit Vertikalbeeten. Das ist die Zukunft. Und dank Ihnen und auch Birgits Engagement erfahren immer mehr Menschen, wie ökologisch sinnvoll und eigentlich einfach mit Bewässerungssystemen das Ganze aufzubauen ist. Es scheitert ja oft immer nur noch am verkrusteten Denken… „Oh Gott, da muß ich ja gießen!“ Nein, um Gottes Willen, es bedarf einfach nur einer guten Planung.
    Nur bei der Bewässerung muß man, wenns geht größer denken. Alle 3-6 Tage den Bewässerungstank nachfüllen… da kann man sicher ganz leicht mit größeren Bänken (inkludierte Wasserbehälter) je nach Balkongröße, auch Nachfüllintervalle von idealerweise 1-2 Wochen hinbekommen.

    Ich habe mich schon immer gewundert, warum auch hier im Raum Stuttgart, jede Dachterrassenwohnung ohne Wasseranschluß geplant wird, nicht mal ein gescheiter Sonnenschutz! Immer nur diese Außen-Jalousien, überall Steinplatten und Metallgeländer. Dann diese Flachdächer… ungenutzt und mit Kiesbett und Dachwurz… so eine Verschwendung! Da hockt man im Sommer quasi in nem Freiluft – Ofen und wird gegrillt! Da kann man echt n Spiegelei auf den Steinplatten braten. Oder innen drin im Dunkeln sitzen vor nem Ventilator. Da kriegt man schon seinen Frust. Allein diese typischen Immobilder… leere Dachterrassen mit 2 Buchssbäumen… grrr. da ist man ja vom Kieselsteingarten nicht weit weg… Deshalb braucht es bei der Neuplanung von Dachwohnungen einfach mal bessere Grundplanungen mitsamt von Bewässerung und Auffangbehältern.
    1000 Dank, an Euch… Vorreiter und Anstoßer des Umdenkens. Weg von aufgeräumten Balkonkästen.

    Euer Fan, Melanie

    1. Liebe Melanie!

      Danke für Deine tollen Kommentare. Du bist tief in der Materie und hast viele Probleme, mit denen wir täglich zu kämpfen haben, angesprochen. Tatsächlich arbeiten wir gerade an innovativen Projekten, auch hinsichtlich der Regenwasservwerwendung, die die einzig sinnvolle für Bewässerung ist. Wir haben da einige spannende Firmen als Partner, wo z.B. das Regenwasser am Dach selbst gespeichert wird. Wir sehen den nächsten Jahren hoffnungsvoll einigen großartigen Entwicklungen entgegen. Ein kleiner Tipp zum ökologischen Bauen ist mein eigenes Haus, dessen Aussenbereich ich auch kurz im Interview gezeigt habe: http://www.unserhauswaechstnach.org.

      Liebe Grüße aus dem Wienerwald!
      Jürgen

      1. Danke für den Link… das ist ja fantastisch. So stell ich mir das auch vor… Wasserrückgewinnung, und ggf sogar Urinrückgewinnung. Da gibts doch schon diese tollen Toiletten, die das gleich trennen. Mega kostenloser Dünger.
        Mal sehen, wann ich ein Haus baue… und vorallem wo. Ich wäre ja auch schon mit was kleinerem, ca. 3 Zimmern zufrieden.
        Ganz herzliche Grüße aus Stuttgart.

  4. Mega interessanter Vortrag, vielen Dank für diese neue Art. Obwohl ich einen Garten habe, finde ich die Systeme für meine Terrasse sehr interessant. Ich frage mich nur, wie standfest die so bei Wind sind. Der Wind nimmt auch in Deutschland immer mehr zu und da hätte ich etwas Sorge, dass sie umkippen. Wie sind die Erfahrungen wenn sie nicht an der Wand befestigt werden können?

    1. Liebe Kirsten!

      Danke für den Kommentar und Dein Interesse am vertikalen Gärtnern.
      Du beschreibst eine Situation, wie ich sie auch bei mir zuhause habe. Trotz 1200 m2 Garten und 10.000 m2 gepachtetes Grünland, baue ich das meiste Gemüse rund ums Haus und vertikal an (und auch am Flachdach). Schatten im Hochsommer, Schutz im Winter und vor Schnecken sind einige der Gründe. Wandverkleidung und Sichtschutz andere. Wenn die Terrasse ebenerdig ist und nicht an einer Ecke mit Starkwindexposition, ist die normale Höhe (135 cm) ohne Befestigung normal kein Problem. Die Wände, die ich im Video zeige, sind alle freistehend! Die auf der Terrasse werden mit großen Pflanzen im Sommer sogar 2,8 m hoch mit Grün.
      Du kannst uns gerne Fotos und oder Adresse (Luftbild) an die info@herbios.at schicken. Wir geben dir gerne und unverbindlich Tipps zum Einstieg in die Vertikalgarten-community :-)!

      Liebe Grüße
      Jürgen

  5. Hallo! Danke für den spannenden Vortrag und schön zu sehen wie sich die Idee weiterentwickelt.
    Meine Frage wäre ob ihr Erfahrung mit dem Bewässerungssystem von Blumat habt? Wir planen nämlich dieses auf unserem Balkon zu installieren und da sollte dann ein Vertikalbeet auch integriert werden. Von den Komponenten her müsste es möglich sein.
    Und die 2. Frage ist, wo das Wasser abläuft wenn man manuell zu viel gießt? Auf den Fotos sind mir die Untersetzer aufgefallen. Kann man das Wasser punktgenau auffangen?

    Liebe Grüße Eva

    1. Liebe Eva!

      Wir bevorzugen Tropfleitungen, die sehr wenig Platz benötigen, das Wasser direkt zu den Wurzeln führen und nahezu unsichtbar werden im Beet. Diese Leitungen werden von uns für jedes Beet maßgeschneidert vorgefertigt. Blumat setzen wir nicht ein.
      Jedes unsere Beete hat unten eine Dichtwanne, die das Wasser an 2 Punkten ausleitet. Dort stehen die Schälchen. Im Normalbetrieb sollte kein Wasser auslaufen.

      Liebe Grüße
      Jürgen

    2. Hallo Eva,
      daß mit dem Blumat habe ich auch schon letztes Jahr nachrecherchiert. Wenn es einmal gescheit eingestellt ist, läuft es wohl ganz gut. Aber wen man sich dann die Erfahrungsberichte durch ließt… es gibt ja 2 Arten, entweder über Tonkammern, oder über Trockenheitssensoren, die dann aufmachen. Ein Problem, was einer beschrieben hat, blieb mir in Erinnerung: Raben würde zu gern aus Spaß einfach die Leitungen rauszerren. Okay, wen alles überwuchert mit Grün ist, sehen die das nicht mehr so leicht. Kommt halt drauf an, was man da für Vögel aufm Balkon hat. Ich hab z.B. auch ne Amsel, die mir regelmäßig alles umgräbt, und dann liegen um die Töpfen haufen Mulch und Erde. Alles was nicht zu schwer ist und im Weg ist, wird weggezerrt. Auch Austernmuscheln zum Beschweren, dreht sie um.
      Andere Probleme die beschrieben wurden, waren, daß man die Sensoren auf Dreck und Verkalkung überprüfen muß, und auch die zuführenden Röhrchen. Also billig ist das nicht, und wenn es dann im 2. Jahr schon Probleme gibt… hat mich davon abgehalten. Bin jetzt bei Tauchpumpe und Wassercomputer gelandet. Und einer größeren Regentonne.
      Mußte bei Blumat die Wassertonne nicht auch leicht erhöht stehen?

  6. Super interessant, diese Vertikalgärtnerei.
    Ich hätte folgende Frage: wie verhalten sich die Vertikalbeete bei Starkregenereignissen, ggf. auch länger anhaltend, wenn sie ohne Dach auf dem Balkon aufgestellt sind. Kommt es u.U. zum Ausschwemmen der Erde?
    Vielen Dank für den interessanten Vortrag.
    Gruß, Michaela

    1. Liebe Michaela!

      Danke für Deinen netten Kommentar und die Anfrage. Im voll bepflanzten Beet erreicht der Regen die Erde nur bedingt über die oberste Ebene. Da unsere Vertikalbeeterde extrem viel Wasser aufnehmen kann, aber das Wasser nicht staut, sind auch Starkregen kein Problem. Es werden meist nur die obersten 2-3 Ebenen mit Wasser gesättigt. Einer der Vorteile des vertikalen Gärtnerns, ist eben die witterungsunabhängige Bewässerung, die aber auch ein Bewässerungssystem braucht. Wenn der Regen direkt auf die Erde schüttet, kann es zu Verspritzungen kommen. Ausschwemmung kommen normalerweise nicht vor, da unsere Erde auch gut drainagiert. Wichtig ist, wie immer, eine gute Vegetationsdecke. Bei ganzjährigem Gärtnern sollten die Beete immer gut mit Vegetation gefüllt sein. Wie es in einem Biogarten eben sein sollte:-)!

      Liebe Grüße, Jürgen

  7. vielen Dank für dieses tolle Video und die wertvollen Infos. Ich fange gerade erst an meinen Balkon zu begrünen und habe hier wundervolle Inspiration erhalten. Schön das es solch geniale Kongresse gibt. Danke für Euer Sein.

    1. Liebe Veronika!

      Danke für Deine Nachricht. Jedes Fleckchen Grün zählt. Danke, dass du Teil der Biobalkon-community bist und Deinem Außenraum ein bißchen Natur gönnst!

      Liebe Grüße
      Jürgen

  8. Ich möchte mit unserer Erfahrung mit dem Vertikalbeet und einer Art Klimaterrasse bekräftigen, wie toll das alles funktioniert!
    Wir haben seit letztem Jahr eine Pergola mit Drahtseilen und ein selbstgebautes Vertikalbeet mit durchgehender Erdsäule. Dazu drei große Pflanzcontainer mit Wein (der die Pergola begrünen soll) und Zwergobst, alles unterpflanzt. Dazu noch viele Kästen mit Wassespeicher.
    In früheren Jahren hatten wir im Sommer schon mal 39° im Wohnzimmer – um Mitternacht! Im letzten Sommer, der wirklich lang und heiß war, haben wir die 30°-Grenze nicht mehr geknackt.
    Förderung der Biodiversität, Bereicherung unseres Speisezettels bei gleichzeitiger Kostenreduzierung, deutlich mehr Wohnqualität – und bei inzwischen überwiegend mehrjähriger Bepflanzung auch kaum noch Pflegeaufwand.
    Ich wünsche ganz ganz viel Erfolg beim Weitertragen dieser Multifunktionsidee. Es gibt genau gar keinen Grund, warum man nicht so gärtnern und Gebäude begrünen sollte.

  9. Lieber Jürgen,
    Vielen Dank für die spannenden Einblicke.
    Ich habe mir das DIY Beet gekauft – was nun im April gebaut werden soll.
    Meine Fragen. Ich werde es an eine Wand stellen, der untere Bereich , v.a dann auf der einen Seite des Beetes wird durch die Balkonbrüstung (Höhe 80cm; Balkon ist nur knapp 1,20) verschattet sein. Ist es dann sinnvoller eher Pflanzen für Schatten/Halbschatten zu pflanzen oder vllt das Vertikalbeet sogar auf eine Art Bank zu stellen
    Viele Grüße aus Berlin
    Simone

    1. Liebe Simone!

      Das freut uns, dass du mit dem DIY arbeitest! Du kannst beide Möglichkeiten nutzen.
      Man kann das Beet unten mit eher großblättrigen Schattenpflanzen bepflanzen und auch leicht erhöhen. Die Erhöhung muss schwere Lasten tragen können und erhöht die Windanfälligkeit. Das muss man berücksichtigen. Wenn allgemein viel Licht im Raum da ist, ist die direkte Sonne nicht so wichtig und man kann sich das u.U. sparen. Der Balkon in meinem Interview hat auch eine 100 cm hohe Brüstung. Der Schatten, den diese macht, hat keine besonderen Auswirkungen.

      Viel Erfolg!
      Jürgen

  10. Lieben Dank für diesen inspirierenden Vortrag! Ich habe letztes Jahr ein Vertikalbeet auf den Balkon integriert und im mitgelieferten Paket waren diverse Zupfsalate…Mega!!
    Ich bin total zufrieden damit! In diesem superwarmen Sommer war die Bewässerung ein großer Segen!
    Schnittknoblauch habe ich neu kennengerlernt! Super leckere Sache für Salate!! Die Blattpetersilie hat am Ende monumental geblüht, ebenso zuvor die Rucola! Ganz bezaubernde weiße Blüten!
    Ich hatte im obersten Fach Wildtomaten „Rote Murmel“ – das war der völlige Knaller, ich bin mit Ernten nicht nach gekommen!!!
    Super Konzept diese Beete! Nicht ganz billig, aber funktioniert klasse!
    Alles Gute und noch viele kreative Ideen!!
    Lieber Gruß aus Süddeutschland!

  11. Großartig, was für eine geniale Idee (die vertikale)! Ich wünschte fast, ich hätte einen Balkon, ach … Pass bitte auf mit deinen Infos zur Samenvermehrung, du sprichst über Arten/Sorten, die sich mega schnell kreuzen, die dürfen nicht gleichzeitig blühen, wenn sie sortenrein bleiben sollen. Mein Buch zum Thema Pflanzenvermehrung erscheint Mitte Mai in Innsbruck (Löwenzahn). LG aus Leipzig, Janet

  12. Lieber Jürgen,
    das war ein sehr spannender Vortrag! Vielen Dank dafür!
    ich würde sehr gerne vertikal gärtnern, hab dazu ein paar Fragen:
    – Unser Balkon ist verglast (die Fenster lassen sich aufschieben, sind aber geschlossen, wenn wir nicht da sind) – geht das trotzdem? ( Stichwort Luftfeuchtigkeit etc)
    – Wir haben weder Strom- noch Wasseranschluss auf dem Balkon – funktioniert euer System auch mit händischer Bewässerung?
    – Wir wohnen in einer kleinen Anlage mit Gemeinschaftsgarten, z.T. Flachdächern – da wäre bestimmt einiges möglich. Macht ihr Beratungen oder kannst du jemanden empfehlen?
    Liebe Grüße von Wien in den Wienerwald,
    Moma

    1. Liebe Moma!

      Bei geschlossenen Räumen ergibt sich meist eine hohe Temperatur und durch die Fenster verringerte Lichtmengen. Für den Kräuteranbau wäre das aber sicher einen Versuch wert. Für Tipps zu größeren Anlagen können wir gerne beraten oder auch (in Wien) vorbei kommen. Bitte um Kontaktdaten auf info@herbios.at. Unser Produktionsstandort ist ja auch in Wien (Simmering).

      Liebe Grüße
      Jürgen

  13. Lieber Jürgen, glücklicherweise habe ich Deinen Vortrag noch gesehen. Da ich einige Kunden habe, welche Ihren Balkon bzw. Terasse aktiv beleben wollen, bin ich auf der Suche nach Vertikalbegrünung. Ich werde mich intensiver damit auseinandersetzen und schauen, dass ich für Praxiserfahrunge ein Vertikalbeet bestellen kann. Eine tolle und sehr informative Präsentation. Danke für das grosszügige Weitergeben von Informationen. Liebe Grüsse aus der Schweiz, Conny

  14. Lieber Jürgen! Mir gefällt das Vertikalbeet super gut. Die Pflanzen mit Kompost-Tee stärken und auch leicht zu düngen muss sich da ja besonders gut sein. Wie sind Deine Erfahrungen dazu? Herzliche Grüße Elisabeth

    1. Liebe Elisabeth!

      Danke für Deinen Kommentar. Biologische Dünger sind sehr gut. In fester Form besser als in flüssiger. Letztere vorsichtig und verdünnt dazugeben, denn Nährstofflösungen sind ja wie Salzlösungen.

      Liebe Grüße
      Jürgen

      1. Lieber Jürgen! Kompost-Tee ist auf keinen Fall eine Salzlösung, sondern nur die gelösten Nährstoffe vom Kompost, worin der Stickstoffgehalt sehr gering ist, aber die Bodenbelebung ist sehr hoch, darum ideal für Pflanzen im Topf und anderen Behältern.
        Wenn Dich das interessiert, kann ich Dir gerne Studien dazu schicken.
        Liebe Grüße Elisabeth

        1. Liebe Elisabeth!

          Was ich meinte ist, dass die Summe aller gelösten Nährstoffe die Leitfähigkeit erhöht und auch auf bestimmte Materialien (Metalle) wie eine Salzlösung wirken kann, wenn der Gehalt sehr hoch ist. Komposttee ist natürlich ein super Dünger. Studien dazu hätte ich sehr gerne. Bitte auf office@herbios.at.

          Liebe Grüße
          Jürgen

  15. Lieber Jürgen!
    Mir sind im Film die vielen Tomatenspiralen in Deinen Vertikalbeeten aufgefallen. Sind die vom sommerlichen Tomatenanbau stehen geblieben oder dienen sie einem anderen Zweck?

  16. Super Idee, die Vertikalbeete!
    Wer keinen Wurmhumus hat, dem kann ich den Kompost-Tee für die Vertikalbeete sehr empfehlen. Kompost-Tee (selbst gemacht oder gekauft – http://www.gartenleben.at) bringt Milliarden Mikroorganismen in die Erde zurück und damit kann die Erde viele Jahre genützt werden. Starkzeher noch mit Schafwollpellets und/oder andere organische Dünger füttern.
    Viel Freude beim Garteln!

    1. Liebes Gartenleben!

      Danke für den Input. Mit dem Düngen natürlich dennoch vorsichtig sein, denn einige Dünger erhöhen den Salzgehalt besonders. Diese akkumulieren mit der Zeit und müssen dann mit der oberflächlichen Erde auch entfernt werden. Organische Dünger sind natürlich zu bevorzugen. Überdüngung ist aber auch hier zu vermeiden.

      Liebe Grüße
      Jürgen

  17. Vielen Dank für den interessanten Vortrag. Ihre Arbeit ist auf jeden Fall von großem Nutzen für unsere Insekten und auch uns Menschen. Jeder Cent, der nicht für Produkte der konventionellen Landwirtschaft ausgegeben wird, ist ein guter Cent.

    1. Liebe Beate!

      Danke für Deinen lieben Kommentar.
      Wie sehen den Eigenanbau in der Stadt als Komplementär zum biologischen Anbau auf Feldern. Beide müssen rasch die konventionelle LW ersetzen. Wir als Konsument*innen sollten uns da um jeden Beitrag bemühen.

      Liebe Grüße
      Jürgen

      1. Lieber Jürgen,
        ja, genau. Immer wird der biologische Anbau als nicht zukunftsfähig heruntergeredet, weil er angeblich deutlich mehr Fläche verbraucht als die konventionelle Landwirtschaft. Hier hat sich aber in den letzten Jahren viel getan und jeder, der im eigenen Garten sein Gemüse selbst anbaut, weiß, welche Mengen an Gemüse auf kleinsten Flächen produziert werden kann. Der beste Insektenschutz ist die Abschaffung der konventionellen Landwirtschaft.

  18. Ihr Vortrag hat mir große Lust gemacht, noch mehr auf unserem Balkon anzupflanzen 🙂 Zwar habe ich vor zwei Jahren schon mehrere große, leichte Pflanzkästen mit insgesamt ca. 200 L Erdvolumen angeschafft. Außerdem gibt es zusätzlich noch viele Blumentöpfe aus Terracotta und Ton. Mir reicht der Anpflanzplatz immer noch nicht 😉 Jedoch mache ich mir bezüglich der max. Belastbarkeit meines Balkons (Dachloggia) Gedanken. Durch die Pflanzgefäße, Erde und Pflanzen kommt ein ordentliches Gewicht zusammen. Nach Regen und Schneefall im worst-case sei dieses noch einmal um einen Faktor 1,4 erhöht, habe ich gelesen. Die genaue Traglast meiner Dachloggia habe ich nicht zur Hand, in einem Buch zum Thema Hochbeet habe ich gelesen, dass für viele Terrassen und Balkone eine maximale Belastbarkeit von 300 kg/m² angegeben sei.

    Mich würde nun interessieren, mit welchen Gewichten bei Ihren Systemen zu rechnen ist? Und ob es bezüglich der Lastverteilung einen Unterschied macht, ob diese ganz an der Hauswand oder frei stehen?

    Vielen Dank und mit lieben Grüßen aus dem sonnigen Süddeutschland.

    1. Liebe Malva!

      Die 300 kg/m2 sind so ein Richtwert, der meist von 200-400 kg variiert. Große Gefäße haben mehr Flächenlast als unsere Beete. Man hat da zwar mit ca. 200 kg unseres Standardsystems (Natur 135E) viel Last auf kleiner Fläche, stellt diese aber nicht dicht an dicht. Wo die Kraft wirkt, ist von der Bauart des Balkons abhängig. Bei den meisten Balkonen ist natürlich die Wandnähe der sicherere Ort, da das Gewicht nicht als Hebel wirkt.
      Unsere Beete kann man ungefähr mit 2 Personen, die nebeneinander stehen vergleichen. Der Vertikalanbau hat den Vorteil viel Anbaufläche bei wenig Last über die Gesamtfläche zu haben. Wenn der restliche Balkon natürlich mit schweren Beeten belastet ist, wird es haarig. Daher bleiben wir an der Wand bzw. am Geländer und raten von Hochbeeten auf Balkonen ab. Die erhöhen die Last ohne zusätzlichen Flächengewinn.

      Wenn du Fotos schicken magst (info@herbios.at) können wir eine Einschätzung geben.

      Liebe Grüße
      Jürgen

  19. Großartiger Vortrag! Vielen Dank hierfür!

    Wäre es möglich, diesen Vortrag zu öffnen, damit man diesen auf den sozialen Plattformen teilen kann?

    Nicht, dass der Balkon-Kongress es nötig hätte bei über 20000 Zuschauern…aber ich finde, dieser Vortrag könnte die Reichweite noch sehr erhöhen.

    Ich selber liebäugel schon länger mit dem Verikalbeet, aber der hohe Anschaffungspreis verbunden mit der ungünstigen Situation auf meinem nicht überdachten Südbalkon – kein Wasseranschluss u. kein Stromanschluss – haben mich dazu bewogen, es dann doch sein zu lassen.

    Aber der Wassertank mit dem Solarpumpe ist eine grandiose Lösung….und dann wird noch an einen Wurmkompost gearbeitet…Klasse! Da bin ich dabei! Mit dem überzeuge ich auch meinen Mann endgültig 🙂

    1. Liebe Sabina,

      ich bin ich mich gegangen. Unsere Städte brauchen mehr Grün, wir brauchen mehr Naturbeziehungen. Grundsätzlich ist der Bio-Balkon-Kongress mit Anmeldung, das weißt Du ja.

      Du kannst diese Seite https://bio-balkon.de/kongress-11/kongress-11-live/dr-juergen-herler-gemueseblueten-im-vertikalanbau posten. Bitte verweise dabei auf die Anmeldung zum Kongress https://bio-balkon.de/natur, denn heute und morgen sind alle 26 wertvollen Beiträge zu sehen. Die Menschen und unsere Städte könnten noch mehr profitieren. Bitte verlinke im Facebook-Post neben https://bio-balkon.de/natur auch Bio-Balkon https://www.facebook.com/birgitsbiobalkon (nicht auf Birgit Schattling). So könnten mir Balkon-Interessierte noch folgen, aber halt über meine Facebook-Seite Bio-Balkon.

      Auf dass unsere Städte grüner, insektenfreundlicher, essbarer werden! Dr. Jürgen Herler leistet da einen wichtigen Beitrag.

      Liebe Grüße
      Birgit

    2. Liebe Sabina!

      Danke für die Lorbeeren.
      Südbalkon ohne Dach, Wasser und Stromanschluss klingt schwierig, aber nicht unlösbar.
      Gerade solche Extremstandorte kann man mit Vertikalgärten entschärfen. Falls kein Kabel nach aussen geführt werden kann, ist eine Solarbewässerung ein möglicher Kompromiss.

      Mit Fotos vom Standort oder der genauen Adresse (Luftbild) können wir sicher helfen.

      Danke, Birgit, für das Freischalten!

      Liebe Grüße
      Jürgen

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