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Annette Lepple

Annette Lepple

Lavendelglück: Tiere pflanzen - Heilpflanze – Küchenkraut

Annette Lepple studierte Gartendesign in London und hat sich als Fotografin, Journalistin und Autorin einen Namen gemacht. Sie lebt in der Schweiz und in Frankreich, wo sie unter erschwerten klimatischen Bedingungen zauberhafte Gärten gestaltet. Nachhaltiges und genussvolles Gärtnern sowie ein achtsamer Lebensstil sind ihr ein großes Anliegen. Die Fotografin und erfolgreiche Autorin hat tolle Bücher geschrieben: Genießen statt Gießen: Trockenheitstolerante Gärten gestalten erhielt den 1. Platz als Bester Ratgeber beim Deutschen Gartenbuchpreis 2019, dazu Mein Wabi Sabi-Garten und Garten ohne Giessen in der neuen Reihe vom Ulmer Verlag #machsnachhaltig. 2022 erschien Lavendelglück: Heilpflanze – Küchenkraut – Gartenzierde.

Inhalt:

Wir sprechen über den Lavendel, der im Sommer ganze Landstriche in der Provence in blauviolette Wolken hüllt. Es ist die Liaison von Duft und Farbe, die den Lavendel auch für uns Balkonier so unwiderstehlich macht und die Sehnsucht nach dem Süden in uns weckt. Annette Lepple spricht über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in Küche, Haus und Garten sowie im Bereich der Naturmedizin und -kosmetik und über die Nützlichkeit für Insekten. 

Bücher

Erste Wahl zum Besorgen sollte immer der Buchladen um die Ecke sein. 

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Auflistung der von ihr im Kongress März 2021 genannten trockenheitsverträglichen Arten

Wichtige Anmerkung von Frau Lepple:  Den Begriff „heimisch“ sollte man im weiteren Sinne betrachten, denn in jedem Land gibt es verschiedene Habitate. Wenn eine Pflanze in den Alpen heimisch ist, dann ist sie das eben nicht an der Nordsee. Auch gibt es viele Pflanzen, die sich mittlerweile bei uns niedergelassen haben (siehe Nachtkerze) und dazugehören. Wenn eine Art nicht invasiv ist und Tieren guttut, dann finde ich es nicht problematisch, diese in die Gestaltung miteinzubeziehen. Ich finde je vielfältiger und artenreicher wir unsere Balkone/Gärten planen desto besser. Ich sehe aber, dass viele Leute ein Problem damit haben. Ich glaube, dadurch, dass ich seit bald 30 Jahren in verschiedenen Ländern lebe, ist mir dieses Denken fremd.

  • Clematis tangutica ‚Helios‘ 
  • Cornus sanguinea ‚Winter Beauty‘ (heimisch)
  • Knautia arvensis (heimisch)
  • Knautia macedonica
  • Eschscholzia californica
  • Nigella damascena (Südeuropa)
  • Verbascum phoeniceum ‚Violetta‘ (Südeuropa)
  • Verbascum chaixii/nigrum (heimisch)
  • Echinacea purpurea/pallida
  • Verbena bonariensis
  • Allium sphaerocephalon/schoenoprasum/senescens (heimisch)
  • Allium christophii/roseum (Südeuropa)
  • Origanum laevigatum in Sorten (heimisch)
  • Sempervivum arachnoideum/grandiflorum/montanum (heimisch)
  • Sedum acre/rupestre (heimisch), aber alle Sedum-Arten sind Insektenmagnete
  • Leucanthum vulgare (heimisch)
  • Lavandula (am besten für Insekten: L. x intermedia, danach L. angustifolia, beide aus Südeuropa) alle Lavendel nach der Blüte auf 22cm zurückschneiden, damit sie buschig bleiben und nicht verholzen
  • Ipomoea lobata
  • Papaver rhoeas (heimisch)
  • Clematis aromatica/mandshurica
  • Lantana
  • Echinops ritro (Zentral-/Südeuropa)
  • Eryngium planum/alpinum (heimisch)
  • Erica (heimisch)
  • Salvia rosmarinus (früher: Rosmarinus officinalis) (Südeuropa)
  • Euphorbia characias/rigida/polychroma/myrsinites (Südeuropa)
  • Cosmos
  • Stachys officinalis (heimisch)/byzantina
  • Nepeta x faassenii (gärtner. Ursprung), N. sibirica
  • Calamintha nepeta (heimisch)/C. grandiflora
  • Oenothera biennis (mittlerweile an vielen Orten heimisch)/O. speciosa
  • Mesembryantheum
  • Amelanchier ovalis (heimisch)
  • Zinnia
  • Iris barbata (Südeuropa)
  • Saponaria (Südeuropa)
  • Salvia officinalis/microphylla/greggii/ x jamensis/pratensis & sclarea (letztere beide heimisch)

40 Antworten

  1. Guten Morgen liebe Doro, es ist noch zu früh. Du bist auf der richtigen Seite. Ganz oben ist das Video von Frau Lepple. Auf das rote Rechteck in der Mitte mit dem weißen Dreieck klicken, dann läuft das Video an. Unten rechts kannst Du es größer stellen, wenn Du das willst. Wenn Du willst, kann ich Deinen Kommentar rausnehmen. Es ist halt noch zeitig am Tag. Ich habe kaum geschlafen. Liebe Grüße Birgit

  2. Enthusiasmus pur. Mit Frau Lepple gehts ja richtig durch wenn es um Levendel geht. ☺ Ich bin wieder motiviert es mit Lavendel zu versuchen. Ich hatte schon mal einen totgepflegt. Tolles Interview. Danke.

  3. Die Nachtkerze gehört zu den Neophyten, ist also seit dem 17. Jahrhundert bei uns. Es kann natürlich sein, dass sich da ein Insekt drin verfangen kann, aber wir Menschen verfangen uns ja auch hin und wieder irgendwo und für Nachtfalter ist sie nun mal Spitze.

    1. Die Beobachtung mit dem Taubenschwänzchen habe ich bei der Sorte Siskiyou gemacht. Wäre interessant zu wissen, ob das auch bei anderen Sorten/Arten vorkommt.

  4. Ich hatte bis jetzt noch kein Glück mit Lavendel aus der Nähe von den Ausläufern von den Pyrenäen (Nähe Canigou). Herrlicher dunkler Schopflavendel. An was kann das liegen? Wahrscheinlich klimabedingt oder der lange Transport? Gibt es einen Tipp? Wäre sehr dankbar.

    1. Haben Sie Stecklinge oder Pflanzen mitgebracht? In welchem Zustand waren sie bei der Ankunft bzw. Um welche Jahreszeit? Es kann viele Gründe haben. Allgemein ist es immer besser, wenn man Pflanzen dort bezieht, wo ähnliche Bedingungen herrschen, sprich in einer guten Gärtnerei in der Nähe, die die Pflanzen selbst produziert. Einfach weiter probieren 🙂

      1. Ich habe den Lavendel ausgegraben und mit der dortigen Erde transportiert zwischen Mai/Juni. Der Zustand zum Einpflanzen fand ich in Ordnung. Aber ich denke, dass der Boden und das Klima nicht so gepasst hat. Werde dieses Jahr mal mit Stecklinge versuchen. Vielleicht habe ich dann Glück. Da der Transportweg recht weit ist, auf was soll ich achten?

        1. Stecklinge erst ganz kurz vor der Heimreise schneiden, die Schnittenden in feuchtes Küchenpapier wickeln und alles in eine Tüte stecken. Daheim würde ich sie vor dem Setzen nochmals frisch anschneiden. Viel Glück 🙂

  5. Liebe Frau Lepple,

    vielen Dank für Ihren wunderschönen Vortrag. Sehr inspirierend usw.

    Nun – ich dachte immer bei Einnahme von Lavendel oder zu gesundheitlichen Zwecken solle man den echten Lavendel nehmen den Lavandula Officinalis und nicht den Lavandula Angustifolia, weil dieser niederrangiger sein soll. Ich höre aber immer wieder das nur von Angustifolia gesprochen wird. Ich bin gerade irrittiert???

    1. Liebe Frau Lazar, der Echte Lavendel heisst Lavandula angustifolia. Er ist hochwertig und wird in der Medizin verwendet. Liebe Grüße

  6. der tipp mit der unterpflanzung der Felsenbirne ist toll, da ich heute eine felsenbirne gepflanzt habe…allerdings total falsch…nämlich in nährstoffreiches substrat .mit schafswolle…😔…hilft wohl nichts, nochmal von vorn….
    könnte man auch eine wildblumenmischung unter einer felsenbirne aussähen?
    sehr sympathischer Vortrag!
    Gruß Sun

    1. Eine Wildblumenmischung ist eine tolle Idee, es wäre schade, wenn Sie das Substrat austauschen würden. Wählen Sie eine trockenheitsverträgliche Samenmischung mit Papaver, Nigella etc. mit ein bisschen Glück versamen sie sich. Liebe Grüße

  7. Lieben Dank für diesen Beitrag! Der Echte Lavendel ist damit auf der Liste der Wieder-Beschaffungen für dieses Jahr gelandet! Wahrscheinlich hatte er es bei mir zu nass und ist deshalb in mehreren Kästen verkümmert. Und ich habe zu kurz zurückgeschnitten. Aber super: jetzt weiß ich was ich besser machen kann, denn er war im ersten Jahr mega von Insekten umschwärmt!! 🙂

  8. Ach schön, der Lavendel! Ich habe etwa 20 m Sandstein-Naturmauer im Vorgarten auf der Ostseite des Hauses mit Echtem Lavendel bepflanzt. Immer schön warm durch die Steine, kaum Wasser (in Mitteldeutschland regnet es nicht mehr viel), mega gut besucht von Hummeln und Schmetterlingen. Bastard-Lavendel stand da auch mal, aber ging nach und nach in frostigen Wintern ein. Ich würde den Echten Lavendel schon gern in mein Saatgut-Sortiment aufnehmen, fürchte aber, er kreuzt sich mit den Sorten in den Nachbargärten. Hast du damit Erfahrungen damit (Kreuzungen)? Grundsätzlich geht die Saatgut-Vermehrung ja gut, wenn auch etwas langwieriger als mit Stecklingen & Co. LG aus Leipzig, Janet

    1. Liebe Janet, es stimmt, er kreuzt sich gern, aber die Resultate sind oft sehr schön. Sie variieren zwar farblich, bleiben aber dennoch L. angustifolia. Wenn er sortenrein bleiben soll, muss er über Stecklinge vermehrt werden. 20m Lavendel – wow, sieht bestimmt fantastisch aus ☺️

      1. Danke, Annette, du bestätigst meine Vermutung. Und ja, unser blühender Lavendel mit hunderten von Hummeln drin lässt die Leute staunen, die dran vorbeikommen. 🙂

  9. Vielen Dank für den Vortrag. Ich habe schon sehr viele Jahre den Lavendel im Garten und er wird sehr gut besucht von Schmetterlingen, Bienen usw.
    LG Antje

  10. Vielen Dank für dieses nette und informative Gespräch.

    Ich versuche es wieder mit dem Lavendel 🙂 😉 hatte bisher auch zuviel Wasser und Komposterde genommen.

    Alles Liebe und Gute weiterhin:)

    Erika aus Linz / OÖ

    1. Herzlichen Dank für das nette Feedback. Wenig genießen, ab und zu düngen und mäßig fruchtbare Erde, dann klappt‘s 🙂

  11. Was mich immer verwundert, ist, dass man Pflanzen nicht von oben gießen darf, wenn es regnet, kommt das Wasser doch auch von oben.

    1. Das stimmt, allerdings muss man sagen, dass es dort, wo der Lavendel herkommt, weniger regnet bzw. im Sommerhalbjahr gar nicht. Es ist leider so, dass manche Pflanzen unter ungünstigen Umständen anfällig(er) für Krankheiten sind (siehe auch Tomaten, Kartoffeln…), weshalb man beim Gießen darauf achten sollte, das Laub nicht allzu nass zu machen. Liebe Grüße

    1. Natürlich verbietet die EU nicht von heute auf morgen alle Heilpflanzen, sondern geht etwas subtiler vor, z.B. indem sie Zulassungsverfahren komplizierter/teurer gestalten und immer mehr Auflagen machen. Bis dato sind übrigens bereits Hunderte von Heilpflanzen verboten worden. Wie sagte Juncker sinngemäß so schön: Wenn wir etwas durchsetzen wollen, dann machen wir es in kleinen Schritten und warten erstmal ab, ob es eine Reaktion gibt. Wenn nicht, dann machen wir weiter…

  12. Liebe Frau Lepple und liebe Frau Schattling,
    ein toller Vortrag und mega interessant, obwohl ich schon ganz lange echten Lavendel auf dem Balkon habe: man lernt immer noch dazu…Mein erster Lavendel lebt immer noch, ist gross geworden und schon viele Jahre alt, aber unten verholzt und relativ kahl, da ich damals das mit dem Nachschneiden noch nicht wusste….
    Auch super der Hinweis, warum Biopflanzen: hätte nie gedacht, dass sich in konventionellen so viel ansammelt, dass es für Insekten schädlich sein kann.
    Aber nun das WICHTIGSTE Anliegen meinerseits bzgl. Ihrer Information dass Heilpflanzen verboten werden sollen?? Her mit der Petition! Wo kann ich die unterschreiben? Wie genau soll das Verbot durchzuführen sein? Mir ist nur bekannt, dass man Heilpflanzen und Tees im normalen Verkauf (Bioladen, Kräuterladen) verbieten will, um dies den Apotheken (zu entsprechenden Preisen natürlich) zuzuschanzen und diese haben keine Bioverpflichtung, d.h. man weiß nicht mehr, was an bekommt!
    Falls es die Petition (an’s Europaparlament oder wohin) nicht mehr gibt, da schon geschlossen, wäre mein Vorschlag, eine über Bio-Balkon zu starten, da hätten wir doch sicher auf einen Schlag eine ganze Menge Unterstützer 🙂 …
    Eine Ungeheuerlichkeit, dass man teilweise jahrtausende altes VOLKSwissen dem Volk entreißen will!! Ähnlich wie die Bestrebungen bei Homöopathie und Krankenkassen.
    Beste Grüße und nochmals vielen Dank
    Ute

    1. Liebe Ute, danke für Ihre Nachricht. Freue mich, dass der Lavendel bei Ihnen so gut gedeiht. Die Lavendel-Petition ist meines Wissens nicht mehr aktuell. Ein totales Verbot von Heilpflanzen wird schwierig bzw. unmöglich sein, Tatsache ist, dass die EU durch ständig neue Auflagen, Gesetze und teure Lizenzierungen den Verkauf und die Verwendung von Naturprodukten immer mehr erschwert. Alles natürlich nur zu unserem „Besten“. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen wird es immer enger. Gewisse Heilpflanzen sind allerdings bereits verboten. Die Bevormundung wird immer schlimmer, die Eigenverantwortung zusehends ausgehöhlt. Wichtig ist, dass wir wachsam bleiben. Alles Gute und ein schönes Gartenjahr, Annette

  13. Liebe Frau Lepple!
    Vielen Dank das Sie den Mut hatten, das Thema Bedrohung unserer Heilpflanzen durch die Pharmaindustrie anzusprechen. Viele Menschen wissen das nicht. Es ist wichtig darüber zu sprechen. und wir alle sollten das sehr wachsam beobachten und ernst nehmen! In der Tat gibt es Bestrebungen seitens der WHO Heilpraktiker weiter zu diskreditieren und es gibt inzwischen viele Pflanzen auf die Patente angemeldet sind. Es gibt einige Berichte hierüber
    Also nochmals danke
    Liebe Grüße,
    Irene Strauß

    1. Liebe Frau Strauß, danke für Ihren Zuspruch. Den meisten ist nicht bewusst, was sich abspielt, und bedauerlicherweise trauen sich viele gar nicht mehr, die Dinge beim Namen zu nennen. Alles, was dem Narrativ widerspricht, wird gelöscht, unterdrückt und zensiert. Alles Gute, Annette Lepple

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