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Andrea-Jaschick

Andrea Jaschik

Hortus Aquis – Trachtfließband Dachterrasse

Andrea Jaschik bekam mit ihrem Hortus Aquis ganz verdient den 1. Platz beim Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ 2021 in der Kategorie Balkone und Terrassen zugesprochen. Zwei weitere Auszeichnungen folgten in 2021: „Prämierter Naturgarten in Gold“ vom Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ sowie die Auszeichnung „Schmetterlingsfreundlicher Garten“ durch den NABU.
Der Hortus Aquis ist eine 15 qm große Dachterrasse mit süd-westlicher Ausrichtung im 3. Stock über den Dächern von Aachen. Früher gab es, außer für den Grill, noch Platz für eine Hängematte, doch diese Zeiten sind lange vorbei … Seit 2011 haben sich in ca. 60 Gefäßen vielfältige feste Gemeinschaften aus Frühblühern, Bäumen, Sträuchern und Wildstauden gebildet. Zusätzlich pflanzt Andrea Jaschik jedes Jahr Gemüse an und sät bienenfreundliche Wildblumenwiesen. An Biotopelementen gibt es ein Futterhaus und Nistkästen für Vögel, verschiedene Nisthilfen für Bienen, eine Hummelkiste, eine Totholzpyramide, ein Steinmäuerchen, ein Mager- und ein Sumpf-Beet sowie einen Teich. 14 verschiedene Vogelarten fanden sich bereits am Futterplatz ein. Familie Jaschik pflegt „Außenstellen“ in ihrer Straße: Baum-Beet, Wildes Eck, Mini-Beet. Andreas Öffentlichkeitsarbeit ist herausragend, ihr Ziel ist es, Menschen für insektenfreundliches Gärtnern zu begeistern.

Inhalt des Bildvortrages „Die Entwicklung unserer Dachterrasse
zum Naturgarten“:

Andrea Jaschik nimmt uns über ihre Fotos mit auf den Weg der Wandlung von einer leeren Dachterrasse über einen Nutzbalkon mit vielen verschiedenen Gemüsearten in einen insektenfreundlichen Dachgarten, den Hortus Aquis, nach dem Hortus-Prinzip von Markus Gastl. Sie zeigt uns ihr Trachtfließband Dachterrasse und spricht über ihre wilden Pflanzen, die ihr die schönsten Erlebnisse mit wilden Tieren 🐝 brachten. Vielleicht lässt Du Dich von der ein oder anderen Idee anstecken. 

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Film TerrassenTiere als Vorgeschmack auf ihren Vortrag

Für den Eintrag des Hortus Aquis als mit Gold prämierter Naturgarten auf der Grünen Landkarte von “Tausende Gärten – Tausende Arten” erstellte Andrea einen Film aus Fotos von den Tieren, die sie auf der Dachterrasse beobachten konnten. Kurz, knackig, schnell, es waren ganz schön viele …

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86 Antworten

  1. Liebe Andrea, ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Ich habe vor ein paar Jahren mit drei Töpfen angefangen und es werden jedes Jahr mehr 🙂 Dein Beispiel ermutigt mich sehr weiter zu experimentieren und lieben Dank für all die Tipps – ich habe eifrig mitgeschrieben, welche Gesellschaften zu meinen bisherigen Bewohnern dazu passen.
    Spannend finde ich auch den Miniteich. Hierzu eine Frage: Ich habe immer gehört, stehendes Wasser lockt Mücken an. Hast Du da Erfahrungen gemacht?
    Lieben Gruß, Andrea

    1. Liebe Andrea,
      es freut mich sehr, dass du für dich ein paar Ideen aus meinem Beitrag mitnehmen konntest. Experimentieren lohnt sich immer, nur so lernt man seinen Standort kennen. Zum Miniteich: Insekten, Vögel und Schnecken nutzen ihn bei mir gerne. Eine Mückenlarve konnte ich noch nie entdecken. Das Wasser ist durch den Wasserspeier aber oft in Bewegung, vermutlich liegt es daran. Ihn kann ich nur empfehlen, sein Plätschern möchte ich nicht mehr missen.
      Liebe Grüße
      Andrea

  2. Hallo liebe Andrea, auch ich bin vollauf begeistert über Dein Tun und die vielen Ideen, ich springe auch gleich im Anschluß auf und fange an zu werkeln.
    Eine spezielle Frage habe ich: ich habe einen ganz ähnlichen Dachbalkon wie Du, allerdings Ausrichtung Süd-Ost, der vollen Witterung ausgesetzt, Wind/Sturm und vor allem Sonneneinstrahlung. Ich möchte auf natürliche Art und Weise mit schattenspendenden und tierfreundlichen Be-/Mischpflanzungen allen eine win-win-Situation schaffen (und vielleicht bleibt auch noch eine kleine Sitzecke für mich übrig..). Auch ich muß im Hochsommer zweimal täglich gießen, mit der Gießkanne reinwetzen in die Wohnung und wieder raus, x-mal.. (soll ja schlank halten). Jedenfalls möchte ich so gerne eine Wassertonne aufstellen/installieren, habe aber keine Ahnung, wie ich das Wasser vom Dach in die Tonne ableiten könnte (so jedenfalls meine Vorstellung) und jeder ‚Normalo‘ sagt mir, das geht nicht. Wie ist das bei Dir gelöst bzw. hast Du mir Tipps, wo ich mich hierzu speziell erkundigen kann, ohne daß ich ne Riesensumme Geld investieren muß? Ganz herzliche Grüße von Petra

    1. Liebe Petra,
      oh prima, heute ist auch passendes Wetter um direkt loszulegen. Ich fülle die Wassertonne mit dem Gartenschlauch auf, der in der Dusche angeschlossen ist und durch die Wohnung gelegt wird. Ein Dachdecker kann bestimmt einen Anschluss einrichten, bei Fallrohren geht das zumindest, ist aber recht teuer. Wir haben die Wohnung gemietet, deshalb kann ich solche baulichen Maßnahmen leider nicht durchführen. Unser Regenwasser wird aber zumindest über eine Zisterne für die Toilettenspülung genutzt. An deiner Stelle würde ich mich erkundigen, nicht aufgeben und auf jeden Fall mehrere Angebote einholen. Ich drücke dir die Daumen, dass du eine passende Lösung findest.
      Viel Spaß auf deinem Dachbalkon und liebe Grüße
      Andrea

  3. Liebe Andrea,
    so ein super inspirierender Beitrag. Ich bin begeistert, zumal ich selbst eine 14m² Dachterrasse habe und immer dachte, dass ist zu heiß und zu windig für einen derartigen Anbau. Daher vielen Dank für die tollen Vorher- Nachher-Bilder.
    Liebe Grüße Jutta

    1. Liebe Jutta,
      unsere Dachterrasse ist dem Wind sehr ausgesetzt. Es gibt aber immer Plätze, an denen es geschützter ist. Dort können auch empfindlichere Pflanzen wachsen. Bei uns ist das z.B. der Rosenbogen am Eingang. Muss man ausprobieren. Heiß ist eigentlich kein Problem, wenn du gleichmäßig bewässerst. Wenn du eine Bewässerung installieren kannst, danken es die Pflanzen auch mit besserem Ertrag. Nutze deine 14 m² und viel Spaß!
      Liebe Grüße
      Andrea

      1. Ich habe die Bilder vom Rosenbogen wirklich bewundert! Kannst Du mir sagen, wie Du ihn befestigt hast, ich habe Sorge, dass mir der Wind so etwas wegreißen könnte (Dachterrasse mit SW Ausrichtung). Insgesamt würde ich gerne mehr in die Höhe gärtnern, traue mich aber nicht, weil ich Angst vor Stürmen im Winter habe

        1. Liebe Astrid,
          ehrlich gesagt habe ich ihn gar nicht befestigt, weil ich nicht wusste wie. Es waren Erdspieße mit dabei. Bei mir ist er nur zwischen den Pflanzgefäßen eingeklemmt. Durch das schräge Dach fegt der Wind an dieser Stelle nicht so stark über die Dachterrasse. Es wachsen Passionsblumen am Rosenbogen, die ja eher zierlich sind und nicht so eine große Angriffsfläche bieten. Stürme haben wir hier auch, bisher hat der Bogen nur doll gewackelt und hin und her geschwankt. Das hilft dir jetzt nicht weiter und soll auch kein Aufruf sein, es nachzumachen, denn es ist wichtig, alles gut zu sichern. Vielleicht findest du einen Rosenbogen, der an der Seite zwei Pflanzgefäße und deshalb ein großes Eigengewicht hat. Damit würdest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Danach hatte ich erst Ausschau gehalten. Das klappte bei uns aber leider wegen der Markise nicht. Meinen Rosenbogen habe ich unten abgesägt.
          Liebe Grüße und viel Glück bei der Suche
          Andrea

          1. Ja, ich muss mal im Pflanzenmarkt nach Rankgerüsten suchen, mir gefallen auch Deine anderen Ideen so gut. Auf der Totholz Pyramide hast Du einen Pflanztopf befestigt, oder? Ich glaube, das setze ich auch um, genauso wie Deine kleine Steinmauer im Korb 😍 Teich hatte ich früher, traue ich mich momentan mit Kleinkind nicht, aber vielleicht recherchiere ich mal zum Sumpfbeet.

  4. Ihr Lieben, vielen Dank für diesen kurzweiligen und sehr interessanten Beitrag! Macht richtig Lust sofort loszulegen. Dein Balkon ist echt toll👍
    Liebe Grüße Beate

  5. Hallo,
    ich empfinde es als beruhigend, dass in dem Vortrag die Traubenhyazinthe als nicht heimischer Frühjahrsblüher aufgeführt wird mit einer Wildbiene. In einem anderen Vortrag wird vor der Verwendung von Frühjahrsblühern abgeraten, da angeblich keine Wildbienen Nahrung finden! Ich habe selber Crocus tommasinianus gepflanzt und freue mich über den regen Besuch von Insekten. Das selbe ist auch an dem Schneeglöckchen zu beobachten, an denen neben den Wildbienen eine größere Anzahl anderer Insekten zu sehen sind. Mir ist unverständlich, warum immer wieder vor der Verwendung von Pflanzen gewarnt wird, die „nicht heimisch“ sind. Wir ernähren uns auch nicht wie die Germanen! Kartoffeln, Mais, Tomaten und viele unserer Grundnahrungsmittel sind „nicht heimisch“! Trotzdem nutzen wir diese für unsere Ernährung! Warum gönnen wir den Insekten nicht auch einen gedeckten Tisch? Immerhin wandern stetig Insekten aus anderen Klimaregionen bei uns ein! Verweigern wir diesen die Nahrung?

    1. Hallo Bruno,
      es ist nicht so, dass wir nur noch einheimische Pflanzen verwenden dürfen. Aber wir haben die Chance, mehr unterschiedliche Insekten-Arten an ihnen zu beobachten und besser zu unterstützen, da sie perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wenn man im Frühling den Mauerbienen etwas Gutes tun möchte, sind Traubenhyazinthen doch super. Am Krokus konnte ich schon mehrfach Hummel-Königinnen beobachten. Wenn man auf dem Balkon nicht den Platz für größere Gehölze hat, sind insektenfreundliche Frühblüher meiner Meinung nach eine gute Alternative und in dieser schwierigen Jahreszeit auf jeden Fall besser, als gar nichts anzubieten.
      Liebe Grüße
      Andrea

    2. Hallo Herr Lörke, der Sinn des Ganzen ist unser Ökosystem zu unterstützen und zu erhalten. Viele zugereiste Pflanzen breiten sich zu stark aus und verdrängen unsere einheimischen Pflanzen. Was zur Folge hat, daß unsere Insekten immer weniger werden. Andrea Jaschik, hat auf ihrem Balkon, alles richtig gemacht und wird mit viel leben belohnt.

  6. Ich bin super begeistert! Und habe als Balkon-Anfänger gleich zwei Fragen:
    Bleiben die Bäume in ihren Kübeln über den Winter an Ort und Stelle ohne zu erfrieren?
    Und nehmen die zusätzlichen Pflanzen in der Baum-Gemeinschaft nicht zu viele Nährstoffe aus der Erde bzw. muss da gedüngt werden?

    1. Das freut mich sehr, liebe Juliane. Ob die Gefäße Winterschutz brauchen, hängt immer vom Standort und den Pflanzen ab und ist sehr schwer allgemein zu beantworten. In der Stadt ist es grundsätzlich ein paar Grad wärmer als auf dem Land und auf Balkonen meist geschützt, auch werden die Tage mit richtigem Frost im Winter seltener. Ich halte Winterschutz für kalte Nächte bereit, musste ihn in diesem Jahr jedoch nicht anwenden. In Vlies eingepackt habe ich für die gesamte Zeit meine beiden Passionsblumen, der Feigenbaum überwintert in der Garage. Zum ersten Mal hat auch die Melonenbirne Pepino, die ich im Beitrag mehrfach erwähnt habe, draußen überwintert. Da sie spät austreibt, weiß ich noch nicht, ob sie es geschafft hat, ich vermute aber schon. Eine Gefahr sind immer die Spätfröste, wenn die Pflanzen schon ausgetrieben haben. Da kann man an frostigen Tagen aber auch mit Vlies schützen. Wildstauden sind super, sie sind sehr unempfindlich.
      Wenn man in Kübeln pflanzt, muss man auf jeden Fall düngen, denn die vorhandenen Nährstoffe sind ja irgendwann aufgebraucht. Das sieht man, wenn Pflanzen gelbe Blätter bekommen und nicht mehr wachsen. Im Frühling kann man die Erde mit einer Schicht Kompost bedecken. Frühblüher freuen sich über eine Düngung mit flüssigem Bio-Tomatendünger, er unterstützt die Blütenbildung. Je mehr Pflanzen du in einem Gefäß hast, umso mehr Nährstoffe brauchen sie natürlich. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber das findest du heraus.
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Kongress und auf deinem Balkon!
      Liebe Grüße
      Andrea

  7. Liebe Andrea, wirklich ein toller Vortrag mit immens viel Information. Und mitreißend deine Freude über so viele kleine tolle Tierbegegnungen!
    Nur eine Frage – womit/wie schützt du deine Kübel im Winter? Ist das sehr aufwändig?
    Herzlichen Gruß, Andrea

    1. Liebe Andrea,
      ach, das ist ja lustig, wie viele Andreas’ es hier gibt! Dankeschön, es freut mich, dass es dir gefallen hat. Schau mal, die Frage hatte ich gerade für Juliane beantwortet. Was den Winterschutz angeht, werde ich immer mutiger. Einheimische Pflanzen sind an unsere Temperaturen sehr gut angepasst und halten meist mehr aus, als man vermutet. In diesem Winter hingen sogar meine Wildstauden-Kästen ungeschützt an der Brüstung. Hätte es richtig gefroren, hätte ich sie aber zumindest für diese Zeit abgehängt und an die Hauswand gestellt. Früher habe ich alle Gefäße in Vliese eingepackt. Diese Mühe mache ich mir nicht mehr.
      Liebe Grüße
      Andrea

  8. Wow, ich bin total begeistert und habe noch ein paar super tolle Ideen bekommen. Der Pflanzenhändler meines Vertrauens wird sich sehr freuen und mein Garten -hoffentlich- noch verkehrsreicher an Insekten und Vögeln. Ich habe eine tolle Idee für meine Erdkröten, die im Sommer immer auf meine Terrasse kommen und in unseren-noch – uninteressanten Miniteich gucken. Liebe Grüße aus der Vorderpfalz

    1. Super, genau so soll es doch sein. Dann wünsche ich dem Pflanzenhändler deines Vertrauens sehr viel Freude, den Insekten, Vögeln und Erdkröten in deinem Garten noch viel mehr und dir gutes Gelingen bei den neuen Ideen!
      Liebe Grüße
      Andrea

  9. Hallo Andrea, danke für den schönen Vortrag. Bei der hellen Hummel, die Du imSpätsommer fotografiert hast, handelt es sich um den Drohn einer Ackerhummel.
    VG Ursula

      1. Hallo Andrea, bei der Spinne handelt es sich, soweit man das bei diesem Foto sagen kann um eine Springspinne. Du erkennst sie an den großen frontalen Augen. Es ist wohl die größte heimische Springspinne, die große Rinden-Springspinne (Marpissa muscosa).
        VG Ursula

        1. Hallo Ursula,
          ach, wie toll. Ich freue mich immer total, wenn ich den Tieren nicht nur begegne, sondern sie mir auch sicher bestimmt werden. Das ist mir selbst ja meist nicht möglich. Herzlichen Dank dafür! Gesprungen ist die Spinne tatsächlich, daran erinnere ich mich noch gut.
          Liebe Grüße
          Andrea

  10. Hallo Andrea,

    tauschst du die Topferde bei den einjährigen Pflanzen (Tomaten, Paprika…) jährlich aus? Oder machst du die Töpfe anders fit für die nächste Saison?

    VG Susanne

    1. Hallo Susanne,
      bei den Tomaten ist die Erde meist so durchwurzelt, dass ich sie komplett austauschen muss. Bei Paprika sieht es schon anders aus. Die würde ich weiter verwenden, aber keine Starkzehrer mehr hinein setzen. Oder die Erde mit Kompost aufbereiten. Noch besser wäre Humus aus der Wurmkiste, davon träume ich noch. Schau doch mal bei Birgit auf dem Blog, sie hat es dort ausführlich beschrieben.
      Liebe Grüße
      Andrea

  11. So, jetzt noch eine Andrea 😉
    Vielen Dank, Andrea, für diesen lehrreichen Vortrag. Es ist klasse, deinen Weg zu erleben, denn Bücher mit fertigen Balkonen sind für Anfängerinnen wir mich oft überfordernd und zu weit weg vom Start. Die Vielzahl an Tieren ist faszinierend und mir wurde wieder bewusst, dass wir auf wenigen Quadratmetern so viel für die ökologische Vielfalt beitragen können. Ich kann es nun kaum erwarten, meinen eigenen Weg (bin noch ganz am Anfang) von einem bewusst gewählten minimalistischen Balkon zu einer biologisch wertvollen Stadtoase umzuwandeln. Du hast mir einige Beispiele geliefert, die ich nun auf meine Liste setze.

    1. Hallo Andrea,
      willkommen im Club. Sehr gerne, ich weiß genau, was du meinst. Auch auf einem kleinen Balkon ist eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren möglich. Herr Prof. Dr. Reichholf hat das in seinem Vortrag ja bestätigt, das fand ich auch sehr interessant zu hören. Du hast es sehr schön geschrieben, „biologisch wertvolle Stadtoase“. So etwas brauchen unsere Insekten – und wir auch! Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg auf deinem Weg.
      Liebe Grüße
      Andrea

  12. Liebe Andrea, danke für dein tollen Beitrag. Der mich sehr inspiriert hat. Du hast auch eine unheimlich sympathische Art. Eine Frage habe ich. Wie erhöht man den Ertrag wenn man in Kübeln pflanzt? Habe das auch schon gemacht aber mein Ertrag war nicht so umwerfend.
    Kommt es nur auf die richtige Erde an?
    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Hallo Christiane,
      vielen Dank für deine lieben Worte. Die richtige Erde ist schon mal der Ausgangspunkt, sie sollte natürlich torffrei sein. Die Produkte auf dem Markt sind in der Regel aber nicht so stark vorgedüngt, was ja erstmal durchaus Sinn macht. Heißt im Umkehrschluss, es muss schneller nachgedüngt werden. Bei Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Paprika kann man schon zu Beginn einen großen Teil Kompost unter die Erde mischen. Außerdem finde ich Schafwollpellets super. Sie zersetzen sich erst nach einiger Zeit, geben ihre Nährstoffe aber über einen monatelangen Zeitraum ab. Um den Pflanzen schnell Nährstoffe zuzuführen, verwende ich organischen Bio-Flüssigdünger. Taste dich am besten zunächst langsam vor. Wenn du auf eine ausreichende und gleichmäßige Wasserversorgung achtest, müssten dich deine Pflanzen mit einem guten Ertrag belohnen. Viel Erfolg!
      Liebe Grüße
      Andrea

  13. Wow ! Was für ein toller Beitrag ! Ich habe ein Hochbett und immer auch einige Kübel ! Wildpflanzen werden bei mir jetzt auch einziehen und ich bin voll Tatendrang nach deinem sehr anregenden und motivierenden Vortrag !!! Bin begeistert und nehme viele Ideen und Anregungen mit ! Vielen vielen Dank!!
    Liebe Grüße,Ilona

    1. Hallo Ilona,
      das freut mich wirklich sehr. Wildstauden kann ich dir ans Herz legen, sie waren für mich nach meiner Gemüse-Zeit eine absolut faszinierende neue Welt. Viel Freude dabei und vor allem natürlich viele tierische Besucher!
      Liebe Grüße
      Andrea

  14. Liebe Andrea,
    vielen Dank für diesen wirklich tollen und informativen Beitrag. Besonders schön fand ich den Werdegang der Terrasse zu sehen und natürlich das fantastische Ergebnis!

    Ab Sommer besitzen wir eine 9m² Dachterrasse im ersten OG für die schon allerlei Wildstauden und kleinere Gehölze geplant sind. Ich kann es jetzt kaum noch erwarten loszulegen! Deine Begeisterung ist wirklich ansteckend. Die Vögelchen füttern wir dort bereits seit Dezember durchgehend und es macht einfach Freude, sie zu beobachten. Ich bin gespannt ob auch bei ihnen die Artenvielfalt steigt, sobald die passenden Pflanzen da sind.

    Dein Vortrag hat mich darin bestätigt, dass mein Wunsch nach einer naturnahen Dachterrasse genau das richtige ist. Ich werde mir sicherlich in deinem Blog noch weitere Inspirationen holen.

    Vielen herzlichen Dank und weiterhin viel Summen & Brummen auf eurer Terrasse!
    Liebe Grüße, Viktoria

    1. Hallo Viktoria,
      sehr gerne. Ich hatte selbst viel Freude während der Vorbereitung des Beitrags in meinen Fotos zu stöbern. Die Phasen waren ja unterschiedlich, aber jede Zeit für sich war schön und hatte ihre besonderen Erlebnisse. Gehölze und Wildstauden sind eine gute Kombi, die Artenvielfalt wird mit Sicherheit steigen. Die Vogel-Arten motivieren sich gegenseitig, eine Futterstelle zu besuchen, wenn sie diese erst einmal angenommen haben. Bei uns kommen die Vögel übers Jahr gesehen besonders vom Herbst bis zum Frühling. Im Sommer finden sie mehr Nahrung in der Natur, bekommen aber trotzdem regelmäßig Futter. Dafür sind in dieser Zeit die Bienen da. Es ist immer spannend.
      Herzlich willkommen auch auf meinem Blog und viel Spaß auf eurer Dachterrasse!
      Liebe Grüße
      Andrea

    1. Liebe Corinna,
      vielen Dank. Ich hoffe, es waren ein paar Ideen für dich dabei und wünsche dir gutes Gelingen auch auf deinem Balkon.
      Liebe Grüße
      Andrea

  15. Liebe Andrea,
    ganz vielen Dank für Deinen Beitrag! Dein „try and error“ ermutigt mich! Ich ziehe nächste Woche um, dann habe ich einen 5m langen überdachten Ost-Balkon und darf ganz neu anfangen! Als erstes werden die Kästen mit selbstgezogenen Erdbeeren + Knoblauch bestückt, das ist schon mal kla, Aber dann??? Wo finde ich die passenden „Ost-Pflanzen?“
    Liebe Grüße, Lilly

    1. Liebe Lilly,
      wie toll, Erdbeeren und Knoblauch sind doch schon mal ein guter Anfang! Letztendlich ist das Gärtnern immer ein Ausprobieren. Jeder Standort ist anders, jedes Jahr ist anders… Aber das ist ja gerade das Schöne, man erlebt immer wieder Überraschungen. Salat und Radieschen kommen mit weniger Licht gut klar, auch Paprika könnte ich mir vorstellen. Bei den Wildstauden kannst du dich an denen für den Halbschatten orientieren, schau doch z.B. bei Strickler mal bei den entsprechenden Pflanzpaketen.
      Einen guten Start in der neuen Wohnung und auf dem Balkon!
      Liebe Grüße
      Andrea

  16. Hallo Andrea Jaschik. Danke für den lehrreichen Beitrag. Ich habe selber einen großen Balkon und möchte diesen naturnah gestalten. Die Umsetzung gelingt noch nicht so richtig. Dein Balkon ist Klasse, ich werde schauen ob ich das ein und andere umsetzen kann.

    1. Hallo Brigitte,
      ein großer Balkon ist ein großes Glück. Aber das braucht seine Zeit und manchmal sogar Umwege. Ich bin das beste Beispiel dafür. Mache einen Schritt nach dem anderen, dein Entschluss, den Balkon naturnah zu gestalten, ist der richtige Weg. Schau dir doch erstmal die anderen Kongressbeiträge an und höre auf dein Bauchgefühl.
      Danke für dein Lob und liebe Grüße
      Andrea

  17. Liebe Andrea,

    das war ein großartiger und inspirierender Vortrag. Ich war eigentlich schon ziemlich müde und wollte nur noch kurz gucken. Was soll ich sagen…ich bin bis zum Schluss geblieben 🙂
    Ich mache gerade eine Umschulung zur Gärtnerin.
    In der Schule lernen wir so etwas nicht. Deshalb ist es so wichtig, dass es Menschen wie Birgit und Dich gibt.

    Ganz liebe Grüße aus Linz,
    Mimi

    1. Liebe Mimi,
      herzlichen Dank für deine lieben Worte. Gärtnerin ist bestimmt ein sehr schöner Beruf. Ausbildungen vermitteln oft nur das Fundament, auf das man mit eigenen Erfahrungen aufbauen kann. Meine Erfahrungen möchte ich auf den mir möglichen Wegen gerne weitergeben. Du wirst mit Sicherheit in den kommenden Tagen noch viele tolle Menschen erleben und Ideen mitnehmen können.
      Wenn du in Linz am Rhein wohnst, grüß‘ mir Bad Breisig. Dort habe ich mal gewohnt.
      Liebe Grüße
      Andrea

  18. Hallo Andrea,

    weißt du zufällig, wie man herausfinden kann, wie viel Traglast in etwa ein Balkon vertragen kann?

    Viele Grüße
    Robert

    1. Hallo Robert,
      da ich ja nur verhältnismäßig kleine Pflanzgefäße besitze und kein Hochbeet oder Ähnliches, habe ich mich mit diesem Thema nur oberflächlich auseinandergesetzt. Im Internet gibt es unterschiedliche Angaben, man muss aber auf jeden Fall noch Schnee und Regen mit einrechnen. Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen, du müsstest dich an einen Statiker wenden, wenn dir die Zahlen im Netz zu ungenau sind.
      Liebe Grüße
      Andrea

  19. Hallo Andrea, was für ein kurzweiliger Vortrag. Riesendank! Mich interessiert dein Blutweiderich in dem Topf ohne Loch. Welche Sorte hast Du? Wie groß ist der Topf? Ist der Boden noch abgedeckt? Hängt er auch am Tropf-Blumat? Ich hätte so gern auch einen in meinem grünen Sammelsurium,,, Danke! Beatrice

    1. Liebe Beatrice,
      sehr gern. Der Blutweiderich ist eine gute Wahl. Da brauchst du dir nicht viele Gedanken machen, denn er ist unkompliziert, total hübsch und lockt viele unterschiedliche Insekten an. Meine Töpfe sind 28 cm groß. Ich habe torffreie Erde hineingefüllt und die Wildform (Lythrum salicaria) einsetzt, es ist nichts abgedeckt. Dann kannst du Wasser bis zum Topfrand auffüllen, die Pflanze nimmt es dir aber auch nicht übel, wenn die Erde fast trocken wird. Eine optimale Pflanze für den Urlaub. Er hängt nicht am Blumat. Im Teich wächst „Robert“, diese Sorte bleibt kleiner.
      Liebe Grüße
      Andrea

  20. Hallo Andrea, Hallo Birgit!
    1001 Dank für den inhaltlich u. Auch visuell technisch fulminanten Kongress Auftakt! Ihr habt euch so vi el Arbeit gemacht! Es macht so viel Spaß!

    Andrea, kannst du nochmal deine Wasserpflanzen benennen? Wo besorgst du die? (Bin auch aus dem Rheinland-Raum Köln/Bonn ) finde das schwierig,insb. wenn man biologische Pflanzen möchte…
    Was hast du anstatt der Erde genommen?

    1. Hallo Sun,
      ich danke dir, mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Ich habe die Pflanzen für den Teich früher im Gartencenter gekauft, du kannst aber bei den Wildpflanzen-Gärtnereien inzwischen auch biologisch produzierte bekommen und dir schicken lassen. Die Pflanzen, die im letzten Jahr im Teich wuchsen, findest du in der Liste auf meinem Blog. https://hortus-aquis.de/pflanzenliste-2021/ Sie sind aber nicht alle heimisch und auch nicht alle winterhart. Den Schwimmfarn z.B. kaufe ich jedes Jahr neu. Die Pflanzen für mein Sumpfbeet habe ich, bis auf die letzten beiden, bei Strickler gekauft: Sumpf-Ziest (Stachys palustris), Sumpfdotterblume (Caltha palustris), Sumpfschafgarbe (Achillea ptarmica), Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis pal. ‘Icepearl’), Rosen-Primel (Primula rosea ‘Gigas’).
      Ich habe den Link zur Anleitung gefunden, nach der ich den Teich eingerichtet habe: https://forum.mein-schoener-garten.de/viewtopic.php?t=4810831 Genau so bin ich vorgegangen. Nur gedüngt habe ich nicht, wegen der Insekten und Vögel, die im Teich trinken. Das musst du überlegen, die Pflanzen brauchen die Nährstoffe eigentlich schon… Ein Teich ist besonders toll, wenn das Wasser plätschert. Dann darfst du leider keine Zwerg-Seerose hinein pflanzen. Die wollte ich ursprünglich gerne, habe mich stattdessen aber zum Glück für den Wasserspeier entschieden. Viel Freude beim Einrichten!
      Liebe Grüße
      Andrea

  21. Wie inspirierend und erfrischend! Dachte erst: Anderthalb Stunden – ob ich so lange zugucken möchte… Aber es war so kurzweilig, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Und – schwupps – war die Zeit rum. Junge Frauen wie Andrea machen mir echt Hoffnung. Danke! Grüßle vom Oberrhein, Silke :-)))

  22. Heimischer Herbstblüher wäre hedera helix aborescens (sonnig stellen).

    Heimische Frühblüher:
    Lungenkraut Buschwindröschen Hungerblümchen Gänseblümchen rote Taubnessel Nieswurz Milzkraut usw

    1. Hallo Ems,
      vielen Dank für deine Tipps bezüglich der Pflanzen. Einige davon wachsen zum Glück schon bei den Nachbarn, Lungenkraut, Taubnessel und Gänseblümchen auch auf unserer Dachterrasse. Buschwindröschen und Hungerblümchen merke ich mir.
      Liebe Grüße
      Andrea

  23. Hallo Andrea
    herzlichen Dank für diesen wundervollen Beitrag.
    Sehr inspirierend und wir werden reichlich Ideen von Dir umsetzen.
    Ich hab einen Namen, den Du genannt hast nicht rausgeknobelt. Auf Min 1:20:00 sprichst Du was – das klingt für mich wie „Hypnia“ oder so….
    Kannst Du mir bitte die Schreibweise nennen. Ich finde es auch nicht auf Deiner Pflanzenliste. Vielleicht hör ich auch einfach schlecht. 😀
    LG und Dank im Voraus

    1. Hallo Beate,
      prima, es freut mich sehr, wenn ihr ein paar Ideen umsetzen könnt. „Frühblüher“ hieß das Wort bei 1:20:00. Du findest sie unter „Zwiebeln und Knollen“ auf der Pflanzenliste. Und du hörst bestimmt nicht schlecht, im Zweifel war es die Technik…
      Liebe Grüße
      Andrea

  24. Hallo Andrea,
    danke für die interessante Beschreibung der Entwicklung Eurer Terrasse über die Jahre. Sehr gut gefallen hat mir die Idee, die runden Rankhilfen als Totholzständer und Halterung für eine Nisthilfe zu nutzen, unten noch ein ein Standplatz, echt clever! Was wächst denn da in dem Topf auf Deinem Totholzstapel? Darf da Wasser auf das Holz raustropfen? Und wie hast Du den Topf da oben befestigt, oder steht der einfach nur da drauf?
    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Hallo Barbara,
      ich danke dir. In dem Topf wächst seit letztem Jahr Sedum „Weihenstephaner Gold“. Leider hat es noch nicht geblüht. Außerdem habe ich im Herbst ein paar Zwiebeln von blauem Allium in den Topf gesteckt. Aber ob das was wird, muss sich noch herausstellen. In den Topf habe ich an drei Stellen unten Löcher gebohrt und ihn dann mit Kabelbindern an den Streben der Rankpyramide befestigt. Wasser darf auf das Holz kommen. Es gibt Insekten, die bevorzugen trockenes Holz, aber auch welche, die mit Feuchtigkeit kein Problem haben. Leider weiß ich nicht, um welche genau es sich handelt. Wenn du Insekten unterstützen möchtest, die richtige Gänge anlegen, wie die Holzbiene, müssen die Holzstücke allerdings größer sein. In dieser Form steht die Totholz-Pyramide jetzt das dritte Jahr auf der Dachterrasse. Ich habe noch kein Holz ersetzen müssen.
      Viel Spaß beim Aufbauen, Kinder helfen dabei gerne mit.
      Liebe Grüße
      Andrea

    1. Hallo Sun,
      zu dieser Frage habe ich gerade im Kommentar über dir bei Barbara geantwortet. Im ersten Winter stand die Totholz-Pyramide geschützt unter dem Dachvorsprung. In diesem Winter stand sie bei Wind und Wetter weiterhin an der Brüstung, da ich den Platz unter dem Dach für meine Pflanzen brauchte. Es hat ihr nichts ausgemacht. Evtl. muss man das Holz halt früher ersetzen, aber in der Natur ist es ja meist auch nicht vor Regen geschützt.
      Liebe Grüße
      Andrea

  25. Hallo Andrea,

    sehr informativer, vielseitiger und praxisnaher Beitrag. Herzlichen Dank! Ich habe mich zuerst über die vielen kleineren Einzelgefäße gewundert. Macht aber Sinn: man kann zuerst ausprobieren, welcher Standort optimal ist. Außerdem kann man die Kästen und Kübel auseinanderziehen, wenn die Pflanzen voluminöser werden, oder umstellen, wenn eine andere Aufstellung gewünscht ist.

    Ich habe mich nur gefragt, was im Winter mit den doch recht vielen schmalen Balkonkästen auf dem Boden passiert. Frieren die nicht komplett durch? Ist der Winterschutz bei dieser Kleinteiligkeit nicht sehr aufwändig? Und erst dein Teich mit den Unterwasserpflanzen? Gibt es bei euch keinen Frost mit Eisdecke?

    Viele Grüße
    Ruth

    1. Hallo Ruth,
      ganz lieben Dank. Die vielen Einzelgefäße gibt es, weil ich im Laufe der Zeit „unauffällig“ immer mehr dazu gekauft habe. Würde ich neu starten, würde ich direkt größere Kübel anschaffen. Aber du hast schon recht, sie haben auch Vorteile. Z.B. kann man die blühenden Töpfe in den Vordergrund ziehen und die verblühten hinter ihnen verstecken. Oder halt in den unterschiedlichen Gefäßen unterschiedliches Substrat verwenden.
      Früher hatte ich viele Pflanzen, die im Winter geschützt werden mussten. Meine Gehölze und Wildstauden brauchten in den letzten beiden Wintern aber keinen Schutz, mittlerweile lasse ich alle Gefäße an ihrem Standort, bis auf Feigenbaum (Garage) und die beiden Passionsblumen (Vlies, unter’m Dachvorsprung, nah am Fenster). Passionsblumen sind die einzigen empfindlichen und für Insekten nicht geeigneten Pflanzen, die ich habe. Früher hatte ich vier verschiedene und habe über den Winter Stecklinge von ihnen genommen. Das war mir irgendwann zu aufwändig und ich habe versucht, sie draußen zu überwintern. Die Blaue und die Fliederfarbene schaffen es, die Weiße und die Weinrote leider nicht. Das ist okay, dafür konnte ich wieder andere Pflanzen ausprobieren – insektenfreundlichere. So entwickelt sich über die Zeit ein Dachgarten, der an das Klima am Standort angepasst ist und deshalb wenig Arbeit macht.
      Den Teich habe ich früher unter die mit einer Plane abgedeckte Bank gezogen. Das mache ich auch nicht mehr. Da kommt einfach eine Noppenfolie drauf. Es bildet sich trotzdem eine dünne Eisschicht, aber Pflanzen wie Blutweiderich oder Wasserminze halten das gut aus.
      Liebe Grüße
      Andrea

    1. Liebe Bonnie,
      ich freue mich sehr über dein Lob. Ja, das wäre es. Sehr schade, dass Balkone immer viel kleiner als Gärten sind und man nicht einfach „Tage der offenen Balkontüre“ machen kann. Ich wäre sofort dabei!
      Liebe Grüße
      Andrea

  26. Auch dieser Vortrag war superklasse. Dass wir ebenfalls eine Dachterrasse begärtnern, ist natürlich in diesem Zusammenhang perfekt. Wir haben 2019 angefangen und der Werdegang von Andreas Dachterrasse macht Lust auf noch mehr. Männe hat mitgeschaut und direkt einige tolle Ideen beigesteuert, von denen wir eine heuer noch umsetzen werden. Auch die Lust auf Bäumchen hat er angemeldet, womit er bei mir natürlich mehr als offene Türen einrennt.
    Dankeschön, liebe Andrea, für diesen ansprechenden Vortrag und die EInsichten in Dein Gärtnerleben.

    1. Liebe Bettina,
      schön, dich hier zu hören, dankeschön. Ich hatte deinen Blog schon entdeckt und gespeichert, aber aktuell leider noch nicht die Zeit, deine Garten-Beiträge zu lesen. Das werde ich noch tun. Es ist immer gut, die Männer mit ins Boot zu holen, super, dass deiner eure Dachterrasse mitgestalten möchte.
      Bäumchen sind für mich ganz gefährlich. Man darf mich echt nirgendwo hinlassen, wo man welche kaufen kann. Gerade habe ich einen Faulbaum für die Zitronenfalter bestellt, den bekomme ich noch unter… Aprikose kann ich sehr empfehlen, meine blüht gerade mit zarten rosa Blüten, die von den Mauerbienen geliebt werden. Ich wünsche euch eine gute Zeit auf eurer Dachterrasse!
      Liebe Grüße
      Andrea

    1. Liebe Barbara,
      es freut mich, dass es dir gefallen hat. Sehr gern, ich glaube, ohne Bilder ließe sich die Schönheit von Pflanzen und Tieren gar nicht vermitteln.
      Liebe Grüße
      Andrea

  27. Hallo Andrea,
    Das war für mich zwar viel auf einmal weil ich am liebsten alles nachmachen würde, aber auf jeden Fall sehr, sehr inspirierend! Da steckt viel Natuherz drinn das merkt man.

    1. Liebe Sabine,
      das ist doch prima. Diese Gefühle kenne ich gut. Am besten alles aufschreiben und immer eins nach dem anderen nachmachen. Es soll ja Freude bereiten und die Insekten und dich glücklich machen. Viel Spaß dabei!
      Liebe Grüße
      Andrea

  28. Wow! Was für ein inspirierender Vortrag, den ich heute am 2. April bei starkem Schneefall geniesse. Ich habe mir soviel notiert, was ich umsetzen möchte, sobald das Wetter besser wird.
    Auch Dir, liebe Birgit, herzlichsten Dank für Deine Mühe und Dein inspirierendes Machen!
    Liebe Grüsse Euch Beiden

  29. Liebe Daniela,
    vielen Dank für deine netten Worte! Ja, wenn es nach uns Balkongärtnern ginge, wäre der Schnee jetzt nicht mehr nötig gewesen… Besonders, weil das Wetter in der letzten Woche schon so herrlich frühlingshaft war. Mir tun immer die Mauerbienen leid, die gerade nicht ausfliegen können um Nahrung zu suchen. Aber wir brauchen nur noch ein bisschen Geduld und können in dieser Zeit wunderbar noch mehr Pläne schmieden, als wir eh schon haben. Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung auf deinem Balkon!
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Herzlichen Dank, liebe Andrea
      Wir haben uns vor 15 Jahren den Traum eines eigenen Häuschen verwirklichen können – wir kamen dazu wie die Jungfrau zum Kind:-) – und seither experimentiere ich ständig. Ich hab soo viel gelernt und noch vieeeeel mehr zu lernen. Solche Vorträge wie heute Deiner inspirieren mich noch mehr! also unser Grundstück ist nicht wirklich soo gross. Hinter dem Haus sind 7 x 7 m (auf denen wir vor 7 Jahren einen Teich gebuddelt haben). Und vor dem Haus ein kleiner Hang zur Strasse mit 5×4 m etwa. Aber wie gesagt, übe ich ständig, befinde mit in einem ewigen Experiment:-)))) Und ich freue mich immer riesig über neue Dinge, die es zu entdecken gibt. Und unser Balkon von 1.70 x 3 m hat erst zwei Geissblätter. Zu denen habe ich kürzlich wegen des Bio-Balkon-Kongresses ein paar Polsterglockenblumen gepflanzt, die vor dem Haus auf dem Parkfeld vor der Garage wachsen – und alle paar Tage unter einem Reifen verschwinden:-) und sie scheinen den Umzug verkraftet zu haben:-) und ja, ich werde jetzt Deinem und Birgits Beispiel folgen (und dem vieler anderer) es nochmals versuchen, mit einer grösseren Begrünung des Balkons. Da muss noch mehr gehen:-)))) – da kommen jetzt Pflanzen hin, die im Garten den Schnecken zum Opfer fallen würden. Also etwa die anderen Glockenblumen und vlt. noch Kartäuser-Nelke, falls die mein Gartenboden-Experiment nicht überleben sollte. ich habe mir jedenfalls heute einiges notiert, was Du da in Deinem/Eurem Paradies hast. Säulenobst etc.
      Herzliche Grüsse und nochmals vielen Dank!
      PS: Ich schau natürlich auch mal in Deinen Blog!

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