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Mirja Neff 1

Mirja Neff

BUND-Wildbienenbotschafterin, Naturgartenplanerin - Wildbienen pflanzen

Mirja Neff ist BUND-Wildbienenbotschafterin, beim Naturgartenspezialisten Ahornblatt Garten ausgebildete Naturgartenplanerin, Naturfotografin, Gartenführerin Rheinhessen und Gartenbesitzerin eines 600 m² großen Naturgartens mit über 70 Wildbienenarten darin. Sie hat zwei herausragende Webseiten aufgebaut. Wildbienengarten.de bietet Informationen zum Thema Gärtnern  für Wildbienen – mit Pflanzenkombinationen zum Nachpflanzen und vielen Hintergrundinformationen. Die Pflanzvorschläge und Blühkalender als PDF für jede Beetgröße und jeden Standort helfen ganz praktisch dabei, Wildblumen in schönen, funktionierenden Gemeinschaften im Garten und auf dem Balkon zu pflanzen. So werden auch spezialisierte Wildbienen und Schmetterlinge gefördert, welche für ihr Überleben auf viele der dort und in der Präsentation gezeigten Pflanzen angewiesen sind. 

Inhalt des Bildvortrages:

Die Vielfalt der Wildbienen auf dem Balkon fördern und erleben – geht das? Wenn ja, mit welchen Pflanzen? Und welche Pflanzen brauchen eigentlich die Bienen aus der Nisthilfe? Mirja Neff stellt robuste Pflanzen für den Balkon vor, welche ganz neue Wildbienenarten anlocken und gleichzeitig als Restaurant für die Bewohnerinnen der Nisthilfen dienen. Denn Wildbienen brauchen den Pollen aus ganz bestimmten Pflanzenfamilien. Dass diese Pollenquellen wunderschön aussehen, zeigt der Vortrag mit zahlreichen Bildern.

Diese Pflanzen stellt Mirja Neff vor. Sie möchte aber anmerken, dass es über 100 andere ebenfalls tolle heimische Wildblumen für Wildbienen gibt – ihr ist die Auswahl einer überschaubaren Anzahl für den Vortrag wirklich nicht leicht gefallen.

männliche Weidenbüsche – z.B. Salix caprea mas
Löwenzahn Taraxanum officinale
Weißer Senf Sinapis alba
Kohlgemüse z.B. Palmkohl
Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Scharfer Hahnenfuß Ranunculus acris
Katzenminze – Walkers Low etc.
Wiesenflockenblume Centaurea jacea, oder Rispenflockenblume (Centaurea stoebe) oder Skabiosenflockenblume (Centaurea scabiosa) oder Perückenflockenblume (Centaurea pseudophrygia) oder schwarze Flockenblume (Centaurea nigra)
Wiesenwitwenblume (Knautia arvensis)
Gelbe Resede (Reseda lutea)
Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)
Natternkopf (Echium vulgare)
Rasselblume (Catananche caerulea)
Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)
Aufrechter Ziest (Stachys recta)
Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
Kugelköpfiger Lauch (Allium sphaerocephalon)
Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre)
Luzerne (Medicao sativa)
Wilde Möhre (Daucus carota)
Flachblättriges Mannstreu (Eryngium campestre)
Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Webseiten

Weiterführende Links rund um Wildbienen und Naturgärten - Mirjas Empfehlungen

Buchempfehlungen

Erste Wahl zum Besorgen sollte immer der Buchladen um die Ecke sein. 

49 Antworten

  1. Vielen Dank, ich habe fleißig mitgeschrieben, viel Neues gelernt und neue Ideen für meinen Balkon. Wenn heuer etwas zu ergänzen ist, gehe ich sicher mit der Liste einkaufen!

  2. Liebe Mirja Neff,
    vielen Dank für diesen wunderbaren Vortrag. Werde unseren Schulgarten und Hof entsprechend ergänzen. Jetzt stöbere ich erstmal auf Ihrer Website. Bin begeistert!
    LG aus Taunusstein,
    Claudia Kirchhoff

  3. Vielen Dank für die tollen Anregungen! Meine Balkonbepflanzung ist durchaus noch ausbaufähig. Eine Frage: Ich hatte Brombeerstängel aufgestellt, die wurden fleißig genutzt und sind jetzt alle angebohrt. Sollte ich die so stehen lassen? Oder jetzt lieber waagrecht anbringen, damit andere Wildbienenarten in die Gänge einziehen können?
    Liebe Grüße, Ursula

    1. Liebe Ursula,
      die meisten Menschen lassen die Brombeerstängel senkrecht. Ich habe schon Stängel gesehen, die senkrecht dann im Folgejahr weitergenutzt wurden, obwohl sie schon angebohrt waren. Übrigens: falls Dein Balkon überdacht ist und das Stängelinnere 6mm oder breiter ist, würden z.B. rostrote Mauerbienen auch in senkrechte Stängel-Hohlräume einziehen.
      Natürlich kannst Du aber 2-3 Stängel waagerecht legen und beobachten, was passiert. Dann würdest du sozusagen Feldforschung betreiben.
      Herzliche Grüße, Mirja

      1. Dankeschön liebe Mirja! Der Teil vom Balkon, wo sich die Stängel befinden, ist nicht überdacht. Dann werde ich die eine Hälfte der Stängel dort lassen, die andere waagrecht anbringen und ein paar neue Stängel senkrecht aufstellen. Schauen wir mal, was passiert 🙂

  4. Herzlichen Dank für diesen wunderschönen vielfältigen farbigen Vortrag. Ich bin begeistert und habe wieder viel Wertvolles dazu gelernt. Echt klasse.

  5. Liebe Mirja,
    dein Beitrag war klasse und sehr informativ. Auch dein Blog wird mir bestimmt noch sehr weiterhelfen, ich hab vorhin schonmal kurz reingeschaut.

    Ich habe nur ein großes Problem: Meine Pflanzenliste wird länger und länger! Mal sehen was ich dieses Jahr schaffe, der Rest folgt dann im nächsten Jahr. Ich bin schon ganz gespannt welche Wildbienen ich dann beobachten werde.

    Ich hab noch eine Frage: Reicht es auch aus, wenn man nur ein Exemplar je Sorte hat oder sind das dann zu wenig Blüten?

    Herzlichen Dank!
    Viktoria

    1. Liebe Viktoria,
      ja, es ist eine gute Idee, bei begrenztem Platz erstmal mit einer Pflanze pro Art zu beginnen. Erstens: bei genauerer Betrachtung gehören wahrscheinlich mehrere einzelne Pflanzen zur gleichen Pflanzenfamilie, so dass Pollenspezialisten doch mehrere Pflanzen auf Deinem Balkon hätten. Zweitens: Du kannst dann beobachten, was gut besucht wird und was weniger, was gut gedeiht und was schlechter. Von den Erfolgspflanzen kannst Du dann in 2-3 Jahren mehr kaufen (Einkaufsliste und Pflanzplan aufbewahren!) und in die Töpfe setzten, in denen weniger erfolgreiche Pflanzen eingegangen sind. Drittens: gerade bei begrenztem Platz spricht nichts dagegen, durch Düngen und Gießen mit Augenmaß „Prachtexemplare“ zu züchten, so dass auch eine einzelne wilde Möhre z.B. mehrere hundert Einzelblüten haben kann.
      Herzliche Grüße, Mirja

  6. Super Beitrag, vielen Dank!
    Bei den Brombeerstielen: Sollen diese unten geschlossen sein, also z. B. in den Boden gesteckt werden oder kann man die oben und unten offen an einen Baum/Stab binden?

    1. Liebe Anja,
      binde die Brombeerstängel oben und unten offen an den Stab. Manchmal werden sie dann von oben und unten besiedelt. außerdem kann dann keine Feuchtigkeit vom Boden aufsteigen.
      Herzliche Grüße, Mirja

  7. Hallo Mirja Neff, einen lieben Gruß an meine alte rheinhessische Heimat! Ein wunderbarer und spannender Vortrag! Ich habe viele tolle Ideen erhalten um meinen nordsaarländischen Naturgarten noch attraktiver für die wilden Kleinen Mitgeschöpfe zu machen. Liebe Grüße Bärbel Zimmermann

  8. Liebe Mirja und Birgit, so kurzweilig und informativ!
    Der Rainfarn ist aber giftig, müsste man auf dem Balkon wohl in einem extra Topf halten.
    So tolle Pflanzen-und Wildbienenfotos,einfach schön!
    Alles Liebe Christa

  9. Hallo Frau Neff,
    ein super toller und informativer Vortrag. Den Tipp mit dem Sebf und den Tomaten werde ich auf jeden Fall umsetzten 🙂 Vielen Dank dafür

    VG Regina

  10. Liebe Mirja,

    vielen Dank für diesen großartigen Vortrag. Ich hab heute wieder viel Neues dazugelernt.
    Auch Deine Homepage habe ich mir schon abgespeichert und werde mir auch dort noch
    viele Informationen holen, um noch artgerechter zu gärtnern.

    Herzliche Grüße
    Mimi

  11. Liebe Mirja, das war sehr informativ und inspirierend! Ich werde versuchen, einiges auf Balkon und im Kleingarten umzusetzen,
    Ich freue mich auch immer, wenn ich ein Insekt, ob wildbiene, Käfer oder anderes Getier entdecke. LG aus Frankfurt am Main, Saskia

  12. Und noch so eine junge, engagierte, großartige Frau! Bin begeistert! Liebe Mirja, was du tust ist unbezahlbar. Da lerne sogar ich selbsternannte „Insektenbotschafterin“ noch dazu. Deine Webseite wird jetzt geteilt, dass die Datenleitungen quietschen! Lieben Dank und beste Grüße vom Oberrhein, Silke :-)))

  13. So ein tolles Interview.Viele neue und interessante Infos. Bin begeistert, neue Einblicke und Ideen. Vielen lieben Dank.
    Jetzt weiß ich warum in meinem Rasen Ferkelkraut, Wiesenpipau und Co wachsen. Werde diese Jahr versuchen die Wildbienen zu bestimmen.Brauch jetzt nur noch ein Insektenhotel.

  14. Liebe Mirja, wow, ich bin ganz hin und weg! Mein Kuli ist heißgeschrieben und ich danke dir ganz herzlich für diesen tollen und mega informativen Beitrag! Super auch die ersten Seiten, auf denen du erzählst, was „nix“ für die Wildbienen ist. Ich werde definitiv die Besatzung an Bord meines Balkons teilweise austauschen.
    Und: Deine Art zu erzählen, hat mir auch sehr gut gefallen 🙂
    Viele liebe Grüße und nochmal DANKE, Andrea

  15. Liebe Mirja,
    du hast einen wunderbar kurzweiligen und interessanten Vortrag mit schönen Bildern und verständlichen Erklärungen erarbeitet. Sehr schön auch die kleinen Anekdoten aus deinem Garten und die Beobachtungen an denen du uns teilhaben lässt. Wir würden dich gerne in unserer Website http://www.wildbienenheim.de verlinken. Unseren Garten „hortus apis fera“ haben wir auch dem Wildbienenschutz gewidmet und somit werden sich die Themen ergänzen. Herzliche Grüße
    Britta und Klaus Faaß

    1. Liebe Britta und lieber Klaus,
      Ihr habt da ein tolles Projekt!
      Sehr gerne könnt Ihr meine Seite verlinken, es würde mich sehr freuen.
      Herzliche Grüße, Mirja

  16. Liebe Frau Schattling, liebe Frau Neff, leider sind die Texte und Wildpflanzen nicht erkennbar, da zu klein. Man muss anscheinend ein Buch von Ihnen bestellen, bis man die 15 Pflanzen erfährt. Schade. Das ist etwas dürftig nach so viel Belehrung. Man müsste die Pflanzen mit etwas größerer Schrift einblenden, damit sofort umsetzbar.
    Trotzdem Danke. Muss weiter recherchieren. Leider sind die meisten Interneteinträge genauso dürftig: weder komplett noch lesbar.

    1. Liebe Frau Zwing,
      danke für die Rückmeldung. Das Problem lässt sich doch leicht beheben. Hier kommen die Pflanzen nochmal unabhängig von ihrer Größe auf dem Bildschirm. Ich möchte aber anmerken, dass über 100 andere ebenfalls tolle heimische Wildblumen für Wildbienen gibt – mir ist die Auswahl einer überschaubaren Anzahl für den Vortrag wirklich nicht leicht gefallen.
      männliche Weidenbüsche – z.B. Salix caprea mas
      Löwenzahn Taraxanum officinale
      Weißer Senf Sinapis alba
      Kohlgemüse z.B. Palmkohl
      Wiesensalbei (Salvia pratensis)
      Scharfer Hahnenfuß Ranunculus acris
      Katzenminze – Walkers Low etc.
      Wiesenflockenblume Centaurea jacea, oder Rispenflockenblume (Centaurea stoebe) oder Skabiosenflockenblume (Centaurea scabiosa) oder Perückenflockenblume (Centaurea pseudophrygia) oder schwarze Flockenblume (Centaurea nigra)
      Wiesenwitwenblume (Knautia arvensis)
      Gelbe Resede (Reseda lutea)
      Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)
      Natternkopf (Echium vulgare)
      Rasselblume (Catananche caerulea)
      rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
      Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)
      Aufrechter Ziest (Stachys recta)
      Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
      Kugelköpfiger Lauch (Allium sphaerocephalon)
      Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre)
      Luzerne (Medicao sativa)
      Wilde Möhre (Daucus carota)
      Flachblättriges Mannstreu (Eryngium campestre)
      Rainfarn (Tanacetum vulgare)
      Herzliche Grüße, Mirja Neff

  17. Liebe Mirja, vielen lieben Dank für diesen sehr anschaulichen informativen Vortrag. Obwohl ich bereits versucht habe, den Wildbienen im Garten und auf dem Balkon gerecht zu werden, weiß ich nun, dass noch einiges zu optimieren geht.

    Liebe Birgit, auch dir an dieser Stelle schon mal einen großen Dank, dass du wieder einen so tollen Kongress auf die Beine gestellt hast.

    Liebe Grüße, Ines

  18. Es war ein wunderbarer , motivierender Vortrag zu den Wildbienen. Ganz herzlichen Dank! ich werde meinen Balkon dementsprechend nochmals neu bearbeiten!
    Vielen Dank , Sehr kompetent und macht Lust auf selber ausprobieren!

  19. Liebe Mirja,
    danke für den tollen Vortrag und die vielen Ideen. Ich werde heute gleich Brombeerstängel schneiden gehen.
    Eine Frage habe ich (vielleicht auch an Birgit):
    Wildpflanzen sollen doch meistens in abgemagerte Erde. Ich hab gelesen, daß man das durch Beimischen von Sand erreichen kann. Aber könnte man auch die alte, „ausgelaugte“ Erde aus den Balkonkästen verwenden?

    Herzliche Grüße von Silke

    1. Liebe Silke,
      das ist bis zu einem gewissen Grad sicher eine Frage an Birgit. Ich kann dazu nur sagen, dass der Balkon ein von Natur aus recht magerer Standort ist (wenig Raum für die Wurzeln, wenig Bodenleben) und man daher üblicherweise sogar die Wildpflanzen irgendwann vorsichtig düngt. Wenn Du aus nachhaltigkeitsgründen die Erde nicht wegwerfen willst, versuche sie zu mischen z.B. mit etwas Laubkompost, etwas frischer torffreier Kräutererde, ein bisschen mineralischem Material… Ein gutes Buch, welches dieses Thema abdeckt, ist das Wildpflanzen-Topfbuch von Reinhard Witt. Der Naturgarten ev hat auch eine brandneue Ausgabe Naturnahe Balkone und Topfgärten, da ist das Thema auch drin.
      Herzliche Grüße, Mirja

    2. Liebe Silke, höre doch auch bitte in den Vortrag von Daniela Berg hinein. Sie hat gute Erfahrungen damit, Wildpflanzen, auch die von nährstoffarmen Standorten, in „normale“ Pflanzerde/Universalerde zu setzen. Kommenden Samstag spricht Lars Brehme über seine Erfahrungen. Seine heimischen Wildpflanzen wachsen in großen Kübeln mit einem Kompostanteil von 70 bis 80 %. Überzeugte Naturgärtner sagen/schreiben immer wieder, dass die Wildpflanzen wie am Originalstandort auch im Topf auf dem Balkon nährstoffarm gezogen werden müssen. Damit liegen gute Erfahrungen vor. Aber eben auch in nährstoffreicherem Substrat. Reinhard Witt empfiehlt, nährstoffarme Erde für den Topf zu mischen. Aber auch bei ihm findet sich ein Hinweis darauf, dass es in normaler Pflanzerde aus dem gekauften Erdsack funktioniert. Hier gilt also auch wieder, seine eigenen Erfahrungen zu machen und vor allem auch, auf seine vorhandenen Materialien zurückzugreifen. Das kann durchaus auch die alte „ausgelaugte“ Erde sein. Liebe Grüße Birgit

  20. Liebe Mirja,
    herzlichen Dank für den so informativen und kurzweiligen Vortrag!
    Eine Frage habe ich noch:
    Ich habe mich im nachhinein gefragt, was eigentlich mit dem Storchschnabelgewächsen ist. Es gibt ja heimische Arten wie beispielsweise den Wiesenstorchschnabel (Geranium pratense), den ich so gern im Garten habe und der auch fleißig besucht wird von den Wildbienen. Gibt es eventuell keine streng Oligolektische Wildbienenart die auf Storchschnabelgewächse spezialisiert ist?
    Liebe Grüße und vielen Dank,

    Kathrin

    1. Liebe Kathrin,
      Du hast recht: es gibt in Deutschland keine oligolektischen Wildbienen an Storchenschnabelgewächsen. An vielen Storchenschnabelgewächsen habe ich sogar noch nie eine Wildbiene gesehen (Geranium robertianum, molle z.B.). Ich vermute, dass vielerorts Storchenschnabel nur interessant wird, wenn er der einzige größere Blühaspekt im Mai ist – dann kommen die, die anpassungsfähig genug für ihn sind. Du schreibst, Dein Wiesenstorchenschabel wird gut von Wildbienen besucht- toll! Meiner noch nie vor meinen Augen. Wenn Du magst, schicke mir Fotos vom Storchenschnabelbesuch an wildbienengarten@gmx.de. Würde mich interessieren, was sich bei Dir da so tummelt.
      Herzliche Grüße, Mirja

      1. Liebe Mirja,
        mache ich natürlich sehr gerne (habe allerdings nicht sehr viele Bilder bisher). Vielleicht erkennst Du ja was! Es wird ein paar Tage dauern bis ich das hinbekomme. Am Wald-Storchenschnabel hat auch irgendein Männchen übernachtet. Im Mai blühte bestimmt die Berberitze noch, viel Wald -Vergissmeinnicht, viel Klatschmohn, Narzissen. Es gibt auch eine Kolkwitzie. Aber ich werde dieses Jahr besser aufpassen, was alles blüht im Mai.

        Vielen Dank für Deine Antwort und liebe Grüße,
        Kathrin

  21. Liebe Mirja, vielen Dank für diesen kurzweiligen Vortrag! Habe einiges dazu gelernt und gleich recherchiert, wo ich denn weißen Senf bekommen könnte… Es gibt einen Anbieter (magic seeds), zwar in Bio Qualität, aber der taucht ja in den üblichen naturnahen Empfehlungen nicht auf. Ein kleiner Naturgartenversand hat „nur“ Ackersenf – gibt es da einen großen Unterschied? Was wäre da die bessere Wahl?

    1. Liebe Anja,
      kannst Du uns schreiben, wo Du den Ackersenf gefunden hast? Er ist – zumindest wenn man die Wildbienen Deutschlands von Paul Westrich zurate zieht – die eindeutig bessere Wahl. Nur habe ich ihn selbst im Handel bisher noch nirgends finden können.
      Herzliche Grüße, Mirja

        1. Hallo Bettina,
          schön Dich hier zu treffen 😉
          Ackersenf ist wahrscheinlich die Art mit der größten Wildbienenvielfalt. Wie gut sie sich aussäen lässt, weiß ich noch nicht. Gelbsenf und Weißer Senf sind identisch, sie lassen sich super aussäen. Ob sie unter Gartenbedingungen gleich viel anlocken wie Ackersenf, der eher auf Brachland wächst, weiß man nicht sicher. Schwarzsenf ist auch einheimisch (Sinapis nigra) und dazu sind mir keinerlei Ergebnisse bekannt – weder zum Wert für Wildbienen noch zur Gartentauglichkeit.
          Herzliche Grüße, Mirja

          1. Hallo Mirja,
            Gelbsenf und Weißer Senf sind identisch? Gut zu wissen, da der Senf in Großpackungen (Gründünger) meist als Gelbsenf angeboten wird 🙂
            Ich freue mich bald auf ein persönliches Treffen!

            Liebe Grüße
            Bettina

  22. Liebe Mirja, liebe Birgit,
    Vielen herzlichen Dank für den super Vortrag. Es war so interessant, lehrreich und motivierend. Ich habe eine Dachterasse und mich bereits letztes Jahr über viele verschiedene Wildbienen gefreut, wie auch Insekten und Käfer, obwohl ich mehrheitlich keine Lieblingspflanzen angesäht habe. Ich freue mich nun dieses Jahr noch konkreter etwas tun zu können.
    Bei mir haben Bienen im Calendula übernachtet, eine war mit Blütenpollen überzogen, aber ev war es ein Hummel, durch die Pollen war es für mich nicht mehr erkennbar. Kannst du dazu etw sagen?
    Viele liebe Grüsse aus Bern Rahel

    1. Liebe Rahel,
      nein, ohne Foto ist die Frage welches Insekt? fast unmöglich zu beantworten. Wenn Du gerne Übernachtungsgäste beobachtest, sind Glockenblumen dafür ebenfalls sehr gut geeignet.
      Herzliche Grüße, Mirja

  23. Liebe Mirja Neff,
    ich habe noch eine kurze Frage. Sollte man auch Balkone die an stark befahrenen Straßen liegen, bienenfreundlich bepflanzen. Man lockt damit ja Insekten an, die sich von Pflanzen ernähren, die stark belastet sind.
    LG Claudia Kirchhoff

    1. Eine spanndende Frage! Mir sind keine Untersuchungsergebnisse dazu bekannt. Ich würde mich fragen: ist mein Balkon 5 oder mehr Meter Luftlinie vom Straßenrand entfernt? Dann würde ich pflanzen, da dann anders als bei Blüstreifen am Straßenrand zumindest keine Gefahr besteht, durch die Luftwirbel des Autoverkehrs eingesaugt zu werden.
      Hezrliche Grüße, Mirja

  24. Liebe Mirja,liebe Birgit,
    Habt ihr vielleicht noch ein Tipp für eine größere, schattenproduzierende Pflanze (rankpflanze oder andere) an einem sonnigen eher trockenen Standort?
    Danke! Herzliche Grüße
    Sun

    1. Hallo Sun,

      Schatten spenden, wenn die Wurzeln in einem Topf stecken, und von oben die Sonne brennt, überfordert viele Pflanzen. Ich kann Dir nur halbgute Lösungen nennen. Sonnig, rankend und brauchbar für Wildbienen sind: die Zaunrübe (Bryonia), die breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius), die Vogelwicke (Vicia cracca/villosa), die Brombeere und die Ramblerrose. Efeu bräuchte mehrere Jahre bis zur Blüte, außerdem genug Wasser. Wenn Du genug Platz und gute Statik hättest, könntest Du auch einen recht großen Weidenbusch in einen sehr großen (100l oder mehr) Topf setzten und intensiv gießen.
      Herzliche Grüße, Mirja

  25. Liebe Mirja Neff,

    ganz herzlichen Dank für diesen wirklich tollen Vortrag. So tolle Informationen, da werde ich versuchen, vieles umzusetzen. Und die Webseite ist ja auch unglaublich, habe schon kurz geschaut. Danke!!!

    Ich habe es schon mit Rainfarn auf meinem Balkon probiert, weil ich den auch so liebe. Aber es hat leider nicht geklappt. Gibt es da was besonderes zu beachten? Ich habe eine Pflanze aus dem Garten ausgegraben und in einen großen Topf gesetzt. Und eigentlich mag er es ja auch trocken. Zumindest ist mein Garten ein sehr trockener Standort. Aber irgendwas hat ihm nicht gefallen.

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    1. Liebe Caroline,
      ich antworte etwas verspätet auf Deine Frage nach dem Rainfarn, weil mir das Verhalten Deiner Rainfarnpflanze ein Rätsel ist. Wenn ich genaues über die Vorlieben von Pflanzen wissen will, gehe ich zu http://www.floraweb.de tippe Rainfarn ein, Wähle Tanacetum vulgare L. und schaue im Kästchen rechts oben die biologischen Merkmale und die Ökologie an. Meine Vermutung anhand dieser Lektüre wäre, dass Dein Rainfarn gerne mehr Nährstoffe, also Wurmkompost, Maulwurfshügelerde, Dünger gehabt hätte. Außerdem lese ich dort, dass Rainfarn es feucht mag – ich kenne ihn auch oft trocken, aber das ist eher seiner Anpassungsfähigket als seinen Vorlieben zu verdanken.
      Für den Balkon kann ich Dir noch die straußblütige Margerite (Tanacetum corymbosum) als platzsparende Alternative zum Rainfarn empfehlen.
      Grüße, Mirja

  26. Liebe Mirja,

    herzlichen Dank für Deine Antwort. Der Rainfarn kam tatsächlich von einem trockenen Standort. Und in meinen Töpfen ist immer Maulwurfshügelerde. Aber wie Du schreibst, ihm fehlte wohl noch irgendwas. Ich probiere jetzt die Alternative, die Du genannt hast. Die klingt auch sehr schön.

    Viele Grüße
    Caroline

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