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Wel­che Solar­ge­rä­te spei­sen Klein­strom sicher ein?

Ein Balkonkraftwerk wird installiert

Klei­ne Solar­an­la­gen für Bal­kon, Ter­ras­se oder Gar­ten erfreu­en sich wach­sen­der Beliebt­heit, weil sie ohne gro­ßen Auf­wand einen Teil des eige­nen Strom­be­darfs decken und sich zudem meist unkom­pli­ziert instal­lie­ren las­sen. Doch nicht jedes Gerät eig­net sich für die siche­re Ein­spei­sung gerin­ger Strom­men­gen ins Haus­netz. Von ent­schei­den­der Bedeu­tung sind tech­ni­sche Schutz­vor­rich­tun­gen, geprüf­te Bau­tei­le sowie die kon­se­quen­te Ein­hal­tung gel­ten­der Nor­men, damit ein siche­rer Betrieb und eine gefahr­lo­se Ein­spei­sung ins Haus­netz über­haupt mög­lich wer­den. Für siche­re Ein­spei­sung sind Wech­sel­rich­ter, Netz-Schutz­ein­rich­tun­gen und pas­sen­de Anschluss­be­din­gun­gen ent­schei­dend. Die­ser Rat­ge­ber erläu­tert die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en, die bei der Aus­wahl geeig­ne­ter Gerä­te ent­schei­dend sind, und zeigt zugleich, wor­auf beim Kauf und im lau­fen­den Betrieb sol­cher Anla­gen beson­ders zu ach­ten ist.

Sicher­heits­stan­dards bei der Ein­spei­sung von Klein­strom: Wor­auf es bei Solar­ge­rä­ten wirk­lich ankommt

Damit ein Solar­ge­rät den erzeug­ten Strom sicher und ohne Gefahr für Per­so­nen oder Gerä­te ins Haus­netz abge­ben kann, muss es eine Rei­he klar defi­nier­ter tech­ni­scher Vor­ga­ben erfül­len, die im Vor­feld sorg­fäl­tig geprüft und doku­men­tiert wor­den sind. Ent­schei­dend ist die zuver­läs­si­ge Abschal­tung bei Strom­aus­fall. Genau an die­sem Punkt zeigt sich der Unter­schied zwi­schen geprüf­ter Ware und unsi­che­ren Bil­lig­pro­duk­ten. Anla­gen mit einer maxi­ma­len Ein­spei­se­leis­tung von 800 Watt gel­ten in Deutsch­land als ste­cker­fer­tig, wes­halb sie unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen von Lai­en ohne die Hil­fe einer Elek­tro­fach­kraft ange­schlos­sen wer­den dür­fen.

Beim Ver­gleich ver­schie­de­ner Ange­bo­te taucht als eta­blier­ter Her­stel­ler auch der Anbie­ter Klei­nes Kraft­werk auf, wenn es um ste­cker­fer­ti­ge Solar­lö­sun­gen für den Haus­ge­brauch geht. Wich­tig ist stets, dass die zen­tra­len Sicher­heits­merk­ma­le erfüllt sind und die ver­bau­ten Kom­po­nen­ten den gel­ten­den Prüf­nor­men ent­spre­chen. Nur so lässt sich ver­mei­den, dass die eige­ne Anla­ge zur Gefah­ren­quel­le wird.

Wech­sel­rich­ter mit NA-Schutz: Das Herz­stück der siche­ren Netz­ein­spei­sung

Der Wech­sel­rich­ter wan­delt den Gleich­strom in netz­kon­for­men Wech­sel­strom (bzw. in netz­kon­for­men Wech­sel­strom) um. Für die siche­re Klein­strom-Ein­spei­sung ist er das mit Abstand wich­tigs­te Bau­teil. Ohne einen norm­ge­rech­ten Wech­sel­rich­ter, der den erzeug­ten Gleich­strom kor­rekt umwan­delt, kann selbst das bes­te Solar­mo­dul kei­nen brauch­ba­ren Strom lie­fern, der sich tat­säch­lich ins Netz ein­spei­sen lie­ße.

Die Funk­ti­on des Netz- und Anla­gen­schut­zes

Der soge­nann­te NA-Schutz bewirkt, dass sich die Anla­ge sofort vom Netz trennt, sobald die Netz­span­nung aus­fällt. Die­se Schutz­funk­ti­on ver­hin­dert, dass wäh­rend War­tungs­ar­bei­ten oder bei einem Aus­fall wei­ter­hin gefähr­li­che Span­nung im Netz vor­han­den bleibt. Zer­ti­fi­zier­te Gerä­te tra­gen des­halb einen ent­spre­chen­den Nach­weis nach der Norm VDE-AR‑N 4105, wel­che die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen an genau die­se Tren­nung vom Netz ver­bind­lich regelt und fest­legt. Ein Wech­sel­rich­ter ohne die­sen Nach­weis soll­te grund­sätz­lich nicht ans Haus­netz ange­schlos­sen wer­den.

Wor­auf bei der Gerä­te­aus­wahl zu ach­ten ist

Neben dem NA-Schutz spie­len auch wei­te­re Merk­ma­le eine Rol­le, die bei der Aus­wahl beach­tet wer­den soll­ten. Die fol­gen­den Punk­te hel­fen dabei, einen geeig­ne­ten Wech­sel­rich­ter zu erken­nen, sodass Sie bei der Aus­wahl auf die wich­tigs­ten tech­ni­schen Merk­ma­le ach­ten und eine fun­dier­te Kauf­ent­schei­dung tref­fen kön­nen:

  1. Vor­han­de­nes Zer­ti­fi­kat nach VDE-AR‑N 4105 oder gleich­wer­ti­ger Norm
  2. Aus­gangs­leis­tung auf die zuläs­si­gen 800 Watt begren­zen
  3. Inte­grier­te Abschalt­au­to­ma­tik bei Netz­aus­fall
  4. Schutz vor Über­hit­zung und Über­span­nung
  5. CE-Kenn­zeich­nung und nach­voll­zieh­ba­re Her­stel­ler­an­ga­ben vor­han­den

Wer die­se Kri­te­ri­en beach­tet, redu­ziert das Risi­ko erheb­lich und stellt sicher, dass die Anla­ge im All­tag stö­rungs­frei arbei­tet.

Zer­ti­fi­zier­te Solar­ge­rä­te im Über­blick: Die­se Model­le spei­sen Klein­strom zuver­läs­sig ein

Ste­cker­fer­ti­ge Solar­an­la­gen, meist Bal­kon­kraft­wer­ke genannt, umfas­sen in der Regel ein oder zwei Modu­le und einen pas­sen­den Mikro­wech­sel­rich­ter. Der Anschluss an das Haus­netz erfolgt über einen spe­zi­el­len Ste­cker oder eine Wie­land-Steck­do­se. Der erzeug­te Strom fließt zuerst dort­hin, wo im Haus­halt gera­de Ver­brauch anfällt, bei­spiels­wei­se zum Kühl­schrank oder Rou­ter.

Zuver­läs­si­ge Model­le zeich­nen sich durch geprüf­te Modu­le, wet­ter­fes­te Steck­ver­bin­dun­gen und eine soli­de Ver­ar­bei­tung aus. Wet­ter­be­stän­di­ge Kabel und sta­bi­le Hal­te­run­gen sind eben­so wich­tig wie der Wech­sel­rich­ter selbst, denn eine Anla­ge im Frei­en muss Regen, Wind und Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen dau­er­haft stand­hal­ten. Wer sich zusätz­lich für die natur­na­he Gestal­tung sei­nes Außen­be­reichs inter­es­siert, fin­det im Bei­trag Lust auf Obst wei­ter­füh­ren­de Anre­gun­gen zur Ver­bin­dung von Ern­te und Ener­gie auf klei­nem Raum.

Modu­le, Leis­tung und rea­lis­ti­sche Erträ­ge

Ein typi­sches Bal­kon­mo­dul lie­fert je nach Aus­rich­tung zwi­schen 300 und 450 Watt Spit­zen­leis­tung. Wenn man zwei sol­cher Modu­le mit­ein­an­der kom­bi­niert, erreicht man auf die­se Wei­se eine Grö­ßen­ord­nung an instal­lier­ter Leis­tung, die den gesetz­lich zuläs­si­gen Ein­spei­se­rah­men gut aus­nutzt, ohne ihn zu über­schrei­ten, was gera­de für Bal­kon­an­la­gen einen wich­ti­gen Aspekt bei der Pla­nung dar­stellt. Wie hoch der tat­säch­li­che Jah­res­er­trag aus­fällt, hängt in ers­ter Linie vom jewei­li­gen Stand­ort der Anla­ge ab. Süd­aus­rich­tung mit leich­ter Nei­gung bringt mehr Ertrag. Trotz­dem lohnt sich auch die letz­te­re Vari­an­te, da sie im Win­ter bei tief­stehen­der Son­ne akzep­ta­ble Wer­te erreicht.

Feh­ler­quel­len und Schutz­me­cha­nis­men: So lässt sich gefähr­li­che Rück­spei­sung ver­mei­den

Zu den größ­ten Beden­ken bei der Klein­strom-Ein­spei­sung zählt die unge­woll­te Rück­spei­sung ins öffent­li­che Netz wäh­rend einer Stö­rung. Genau gegen die­se unge­woll­te Rück­spei­sung wirkt der bereits beschrie­be­ne NA-Schutz, der die Anla­ge bei Stö­run­gen zuver­läs­sig trennt. Sofern aus­schließ­lich zer­ti­fi­zier­te und geprüf­te Gerä­te zum Ein­satz kom­men, die den gel­ten­den Sicher­heits­nor­men ent­spre­chen, ist die­se Gefahr einer unge­woll­ten Rück­spei­sung tech­nisch weit­ge­hend gebannt und stellt kaum noch ein Risi­ko dar.

Trotz­dem gibt es wei­te­re Punk­te, die im Betrieb beach­tet wer­den soll­ten. Beschä­dig­te Kabel, lose Steck­ver­bin­dun­gen oder ein über­las­te­ter Strom­kreis kön­nen zu Pro­ble­men füh­ren. Wich­tig ist außer­dem, dass kei­ne Mehr­fach­steck­do­sen oder Ver­län­ge­run­gen für den dau­er­haf­ten Anschluss genutzt wer­den. Eine fest instal­lier­te, geeig­ne­te Steck­do­se bie­tet die nöti­ge Sicher­heit. Aus­führ­li­che und neu­tra­le Hin­wei­se zum siche­ren Auf­bau und Betrieb sol­cher Anla­gen bie­tet die Ver­brau­cher­zen­tra­le mit ihren Erläu­te­run­gen zu Sicher­heit und Betrieb von Ste­cker­so­lar-Gerä­ten.

Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le erhöht die Betriebs­si­cher­heit

Auch nach der Instal­la­ti­on lohnt es sich, das Sys­tem von Zeit zu Zeit mit einer Sicht­prü­fung zu kon­trol­lie­ren. Sit­zen alle Ste­cker fest, sind die Kabel heil und die Modu­le riss­frei? Sol­che kur­zen Kon­trol­len, die kaum Zeit bean­spru­chen und den­noch gro­ßen Nut­zen brin­gen, ver­hin­dern zuver­läs­sig, dass sich klei­ne Män­gel unbe­merkt aus­wei­ten und spä­ter zu ernst­haf­ten Pro­ble­men füh­ren. Bei Zwei­feln kann eine Elek­tro­fach­kraft wei­ter­hel­fen und den Anschluss sowie die Absi­che­rung des betrof­fe­nen Strom­krei­ses fach­ge­recht beur­tei­len.

Rich­ti­ge Anmel­dung und norm­ge­rech­ter Anschluss für siche­re Klein­strom-Ein­spei­sung

Neben der tech­ni­schen Aus­stat­tung, die für den Betrieb der Anla­ge ent­schei­dend ist, spielt auch die kor­rek­te Anmel­dung eine wich­ti­ge Rol­le, damit alle recht­li­chen Vor­ga­ben ein­ge­hal­ten wer­den. Ste­cker­fer­ti­ge Anla­gen müs­sen Sie im Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter der Bun­des­netz­agen­tur regis­trie­ren. Die­ser Schritt ist zwar ein­fach durch­zu­füh­ren und mit kei­nen Kos­ten ver­bun­den, den­noch bleibt er ver­pflich­tend. Der Netz­be­trei­ber wird über die Regis­trie­rung auto­ma­tisch infor­miert, sobald die­se im Regis­ter erfolgt ist, wes­halb eine geson­der­te Mel­dung an ihn in den meis­ten Fäl­len voll­stän­dig ent­fällt.

Genau­so bedeut­sam ist die Wahl eines pas­sen­den Strom­zäh­lers für den ord­nungs­ge­mä­ßen Betrieb der Anla­ge. Der Netz­be­trei­ber tauscht älte­re Zäh­ler bei Bedarf aus. Moder­ne Zwei­rich­tungs­zäh­ler, die den Strom­be­zug und die Strom­ein­spei­sung getrennt von­ein­an­der mes­sen kön­nen, erfül­len die­se Anfor­de­rung bereits von vorn­her­ein, sodass ein nach­träg­li­cher Aus­tausch durch den Netz­be­trei­ber, wie er bei älte­ren Model­len not­wen­dig wird, in die­sen Fäl­len voll­stän­dig ent­fällt. Der eigent­li­che Anschluss gelingt bei zuläs­si­gen Anla­gen bis 800 Watt in der Regel unkom­pli­ziert per Ste­cker, wobei eine geer­de­te und fest instal­lier­te Steck­do­se, die von einem Fach­be­trieb geprüft wur­de, die sichers­te Lösung dar­stellt.

Wer die­se Vor­ga­ben sorg­fäl­tig beach­tet und alle Sicher­heits­aspek­te im Blick behält, kann klei­ne Solar­ge­rä­te gefahr­los betrei­ben und einen spür­ba­ren Teil des täg­li­chen Strom­ver­brauchs bequem selbst abde­cken. Das Zusam­men­spiel aus einem geprüf­ten Wech­sel­rich­ter, robus­ten Modu­len, kor­rek­ter Anmel­dung und einem soli­den Anschluss bil­det die Grund­la­ge für eine dau­er­haft siche­re Klein­strom-Ein­spei­sung, die den All­tag zuver­läs­sig unter­stützt. So ver­wan­delt sich der eige­ne Bal­kon in eine klei­ne, ver­läss­li­che Strom­quel­le, die den All­tag ent­las­tet und den Bezug aus dem Netz redu­ziert.

Häu­fig gestell­te Fra­gen

Ab wann rech­net sich eine Klein­strom-Solar­an­la­ge finan­zi­ell?

Bei durch­schnitt­li­chem Ver­brauch amor­ti­sie­ren sich die Anschaf­fungs­kos­ten je nach Strom­preis meist inner­halb von vier bis sie­ben Jah­ren. Ent­schei­dend ist der Eigen­ver­brauchs­an­teil, denn ein­ge­speis­ter Über­schuss ins Netz wird bei ste­cker­fer­ti­gen Gerä­ten in der Regel nicht ver­gü­tet. Wer tags­über viel zu Hau­se ist, erreicht die Amor­ti­sa­ti­on deut­lich schnel­ler als Berufs­tä­ti­ge mit gerin­gem Tages­ver­brauch.

Wel­che Feh­ler pas­sie­ren häu­fig bei der Mon­ta­ge von Klein­strom-Solar­ge­rä­ten?

Ein ver­brei­te­ter Feh­ler ist die fal­sche Aus­rich­tung der Modu­le, wodurch der Ertrag oft um 20 bis 30 Pro­zent gerin­ger aus­fällt als mög­lich. Auch unzu­rei­chen­de Befes­ti­gung bei Bal­kon­an­la­gen führt bei Sturm regel­mä­ßig zu Schä­den oder Unfäl­len. Zudem ver­wen­den man­che Nut­zer nicht wit­te­rungs­be­stän­di­ge Ver­län­ge­rungs­ka­bel, was die Lebens­dau­er der Anla­ge ver­kürzt.

Wo kann ich geprüf­te ste­cker­fer­ti­ge Solar­ge­rä­te mit norm­ge­rech­tem NA-Schutz kau­fen?

Bei Klei­nes Kraft­werk fin­den Sie ste­cker­fer­ti­ge Solar­lö­sun­gen, die die beschrie­be­nen Sicher­heits­stan­dards wie geprüf­ten NA-Schutz und norm­ge­rech­te Leis­tungs­be­gren­zung bereits umset­zen. So kön­nen Sie die theo­re­ti­schen Anfor­de­run­gen direkt mit einem kon­kre­ten Pro­dukt­an­ge­bot abglei­chen. Der Klei­nes Kraft­werk Shop bie­tet dafür eine gute Anlauf­stel­le.

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