Zum Bal­kon­kon­gress Grün. Kühl. Ess­bar!

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Zum Bal­kon­kon­gress Grün. Kühl. Ess­bar!

Der Schriftsteller und Biologe Dr. Bernhard Kegel spricht beim Online Bio-Balkon-Kongress

Dr. Bern­hard Kegel

MIT PFLANZEN DIE WELT RETTEN

Bern­hard Kegel stu­dier­te Che­mie und Bio­lo­gie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und wur­de 1991 pro­mo­viert, danach For­schungs­tä­tig­keit, Arbeit als öko­lo­gi­scher Gut­ach­ter und Lehr­be­auf­trag­ter. Er war lan­ge Jah­re begeis­ter­ter Jazz­gi­tar­rist und ist heu­te haupt­be­ruf­lich tätig als Schrift­stel­ler. Er hat eine Viel­zahl von Roma­nen und Sach­bü­chern ver­fasst, in denen er sei­ne fach­li­che Exper­ti­se lite­ra­risch ver­ar­bei­tet und dabei sowohl Sach­ken­ne­rIn­nen als auch Lese­rIn­nen ohne natur­wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grund glei­cher­ma­ßen begeis­tert. Bei DuMont erschie­nen unter ande­rem „Epi­ge­ne­tik“, „Die Herr­scher der Welt“, „Aus­ge­stor­ben, um zu blei­ben“, „Die Natur der Zukunft“ und „Mit Pflan­zen die Welt ret­ten“, das 2025 für den Deut­schen Sach­buch­preis nomi­niert war.  „Der Titel vom Buch ist so pla­ka­tiv, wie das Buch dif­fe­ren­ziert ist“ mein­te die Jury vom Deut­schen Sach­buch­preis 2025. Gera­de erschie­nen ist „Ret­tung durch schnel­le Evo­lu­ti­on: War­um Arten uner­war­tet über­le­ben“.

Con­tent of the pre­sen­ta­ti­on:

»Kegel zeigt fun­diert auf, wel­che ande­ren Pflan­zen das Poten­ti­al haben, das Kli­ma zu ver­bes­sern.«
Peter Iwa­nie­wicz, FALTER

»Kegel [erklärt], was kon­kret getan wer­den könn­te, um tat­säch­lich mit Land- und Was­ser­pflan­zen den Kli­ma­wan­del effek­tiv zu ver­lang­sa­men.«
Kat­rin Ohlen­dorf, DEUTSCHLANDFUNK NOVA

»[›Mit Pflan­zen die Welt ret­ten‹] zeigt, wie grü­ne Lösun­gen unse­ren Pla­ne­ten nach­hal­ti­ger machen kön­nen.«
Mara Pal­lo­kat, BILD.DE

»Auf geht’s. Ret­ten wir die Welt! Mit Pflan­zen!«
Mar­ti­na Kothe, NDR KULTUR

Bern­hard Kegel: „Wir müs­sen im gro­ßen Maß­stab CO2 aus der Atmo­sphä­re wie­der zurück­ho­len. Man kann das mit groß­tech­ni­schen Anla­gen tun. Und die ande­re Mög­lich­keit wäre, man benutzt Pflan­zen, die sich eben schon seit hun­der­ten Mil­lio­nen Jah­ren dar­auf spe­zia­li­siert haben. Und inso­fern hat mich als Bio­lo­ge inter­es­siert: Wie weit kom­men wir denn mit Pflan­zen als Hel­fer im Kli­ma­schutz? Ich betrach­te im Buch drei gro­ße Kom­ple­xe. Das eine ist der Kom­plex Wald und Auf­fors­tung, dann Moo­re. Da wir in Mit­tel­eu­ro­pa unse­re Moo­re fast alle tro­cken gelegt haben, haben sie sich eben zu CO₂-Schleu­dern ent­wi­ckelt. Die­se Ent­wick­lung müs­sen wir zurück­dre­hen. Und der drit­te Punkt sind die pflan­zen­do­mi­nier­ten Lebens­räu­me in den Ozea­nen. All die­se Öko­sys­te­me bin­den sehr gro­ße Men­gen an Koh­len­stoff. Das heißt, die Vege­ta­ti­on hat schon bis­her, ohne dass wir sozu­sa­gen da noch nach­ge­hol­fen haben, uns einen sehr gro­ßen Dienst erwie­sen, und das müs­sen wir jetzt ver­stär­ken. Wir haben ja nun nicht mehr unend­lich viel Zeit. Wir müs­sen wirk­lich ins Han­deln kom­men. Ein Wald, den wir jetzt pflan­zen, wird erst in 10, 20 Jah­ren so rich­tig CO₂ bin­den. Des­we­gen ist jetzt der rich­ti­ge Moment, um das zu dis­ku­tie­ren. Ins­ge­samt ist es natür­lich eine Mam­mut­auf­ga­be, die sich uns da stellt.“

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